Archiv für die Kategorie ‘Wittenberg’

Hilfskonto wird aufgestockt

Veröffentlicht: September 26, 2013 von fluthelfer in Hilfe, Wittenberg

Die Stadtfest-Plaketten und viele Aktionen bringen 22.670 Euro Spenden für vom Juni-Hochwasser betroffene Anwohner im Landkreis Wittenberg. Das Geld wurde am Mittwoch übergeben und soll nun den Menschen helfen.

Der Spendentopf für Betroffene des Juni-Hochwassers im Landkreis Wittenberg ist um ein beträchtliches Stück gewachsen. 22.670,40 Euro wurden am Mittwoch übergeben, zum einen von der Lutherstadt Wittenberg Marketing GmbH (ehemals WittenbergKultur), zum anderen von der Tourist-Information Wittenberg.

Das Geld stammt zum größten Teil von nicht zurückgegebenen Plaketten aus dem Vorverkauf des ausgefallenen Stadtfestes. Als angekündigt war, dass diese Einnahmen dem Hochwasserkonto gespendet werden, „hatten wir eine große positive Resonanz“, sagte GmbH-Geschäftsführer Johannes Winkelmann. Man habe sich bewusst entschieden, es nicht nur einer einzigen Einrichtung zukommen zu lassen. Weitere Spenden stammen von Baustellenführungen und Spenden von Stadtführern, so Tourismus-Frau Kristin Ruske. Und auch die Auktion der „Kunstwege“ hatte 1.400 Euro eingebracht. Zuvor waren bereits knapp 70.000 Euro auf dem Spendenkonto des Landkreises eingegangen, zum Teil zweckgebunden.

Quelle: mz-web.de

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Der Kreis Wittenberg interessiert sich für das in Anhalt-Bitterfeld gestartete Informationssystem über Gefahren wie Hochwasser oder Großbrände. Via SMS, E-Mail oder Smartphone-App können die Bürger mit dem System gewarnt werden.

Das in Anhalt-Bitterfeld gestartete Informationssystem, um Bürger schnell und effizient über Gefahren wie Hochwasser oder Großbrände informieren zu können, trifft im Kreis Wittenberg auf Interesse. „Wir schauen uns das sehr aufmerksam an und werden in Erfahrungsaustausch treten mit den Kollegen in Anhalt-Bitterfeld“, sagte Kreissprecher Ronald Gauert auf Anfrage.

Ob ein solches System für Wittenberg in Frage komme, müsse diskutiert werden – nicht zuletzt spiele die Frage der Finanzierung dabei eine Rolle. Gauert verweist allerdings darauf, dass Informationssysteme bereits existieren – etwa die Internetseite www.unwetterzentrale.de, der auf den Kreis heruntergebrochene Warnhinweise zu entnehmen seien.

Bei dem jetzt in Anhalt-Bitterfeld gestarteten System können Bürger zielgenau via SMS, E-Mail oder Smartphone-App über mögliche Gefahren informiert werden (die MZ berichtete). Sie bekommen zudem Hinweise, was das angemessene Verhalten in dem spezifischen Fall betrifft. Entwickelt wurde das Warn- und Informationssystem namens „Katwarn“ vom Berliner Frauenhofer-Institut. Es ist bereits seit 2009 im Einsatz und wird von 15 Kreisen und Städten in der Republik genutzt.

Die Kosten für die Einführung belaufen sich in Anhalt-Bitterfeld auf 15.000 Euro, 3.000 Euro müssen jährlich für den Betrieb eingeplant werden. Bürger, die das System nutzen wollen, können sich per SMS registrieren lassen oder eine App herunterladen.

Quelle: mz-web.de

Elsteraner eröffnen Geschäft in Wittenberg

Veröffentlicht: Juli 31, 2013 von fluthelfer in Wittenberg

Das jüngste Hochwasser hat bereits zum zweiten Mal die Existenz von Familie Lechelt in Elster zerstört. Bis es dort weitergehen kann öffnen sie ein Übergangsgeschäft in Wittenberg. Von ihrem neuen Domizil ist die Familie begeistert.

 

Glück im Unglück hatten Andrea und Reiner Lechelt sowie deren Tochter Sissy Gärtner. Das jüngste Hochwasser zerstörte nach 2002 zum zweiten Mal ihre Existenz in Elster. Es wird wohl noch einige Monate dauern, bis es dort weitergehen kann. Für die Zwischenzeit haben sie ein Geschäft in Wittenberg gesucht, denn viele treue Kunden kommen aus der Lutherstadt. Und dieser Laden wird am Donnerstag in der Collegienstraße 23 (gleich neben dem Durchbruch) eröffnet.

Wenn sie ihr neues Domizil zeigen, dann kommt ein Lächeln in ihr Gesicht. Das geschah seit den verheerenden Tagen Anfang Juni nur sehr selten. Eigentlich hatten sie nicht mehr geglaubt, in Wittenberg etwas zu finden und dann noch zu bezahlbarer Miete.

Das Schmuckstück ist weniger der Laden an sich, sondern dessen Keller. Mehrere schicke, kleine Tonnengewölbe – teilweise verputzt, teilweise ist das Mauerwerk sichtbar – bieten sich an für Ausstellungen der Bilder, die Lechelts hier verkaufen wollen. Kunden haben hier auch Zeit, um in Katalogen etwas zu suchen, was ihnen gefällt. Sollte das Geschäft laufen, dann kann sich Andrea Lechelt auch vorstellen, es weiter zu betreiben. Zunächst ist dies bis April kommenden Jahres vorgesehen.

Lechelts handeln nicht nur mit gerahmten Bildern, sondern sie bieten ebenso Kunstdruckkaschierungen, Oberflächenveredelungen an, schneiden Passepartout und Glas zu und rahmen Gobelins und andere Kostbarkeiten. Diese Dienstleistungen können sie natürlich in Wittenberg nicht vornehmen, aber Aufträge werden angenommen und dann in Elster realisiert.

Die Halle im Elsteraner Gewerbegebiet, dort hat das Unternehmen seit 1997 seinen Sitz, ist mittlerweile entkernt. Das war für Reiner Lechelt doppelt bitter, hat er die Einbauten doch selbst realisiert. Nun muss alles austrocknen. „Das wird wohl noch vier Monate dauern“, schätzt Andrea Lechelt ein. Dann kann es an das Wiedereinrichten gehen.

Eigentlich hatten Lechelts nach dem jüngsten Hochwasser gedacht: „Das war’s“. Immerhin waren die Kredite, die noch Folgen aus dem Jahre 2002 waren, gerade abgezahlt. Doch die Hoffnung, es erneut zu schaffen, hat die Skepsis mittlerweile verdrängt. Schließlich haben auch die Industrie- und Handelskammer und das Land Hilfe angekündigt. Die Anträge sind gestellt. Aber vor Ende des Jahres, da sind sich Lechelts einig, wird es in Elster wohl kaum weitergehen.

Quelle: mz-web.de

Wittenberg: Alarmstufe im Landkreis auf 3 zurückgefahren

Veröffentlicht: Juni 11, 2013 von fluthelfer in Wittenberg

 

MZ Wittenberg: Es war eine ruhige Nacht im Landkreis Wittenberg. Überall an der Elbe waren nur noch Kontrollgänge notwendig. An der Autobahn 9 werden die Notdeiche zurückgebaut. Seit heute Morgen 8.30 Uhr ist die Alarmstufe auf 3 zurückgefahren worden. Es gilt noch der Katastrophenfall, allerdings wird schon überlegt, wann er aufgehoben werden kann. Der Pegel in Wittenberg liegt um 9 Uhr bei 6,23 Metern, 68 Zentimeter unter dem Höchststand am Sonnabend um 4 Uhr.

http://www.mz-web.de/hochwasser/hochwasser-in-sachsen-anhalt—liveticker-zum-hochwasser–,20642022,23110778.html#akt-button

22:43 Uhr, Wittenberg

Veröffentlicht: Juni 7, 2013 von fluthelfer in Wittenberg

 

Wasser sickert durch Deich bei Wartenburg. Helfer sollen sich im Feuerwehrgerätehaus in Dabrun zu melden

MZ Wittenberg: Laut Bürgermeister Torsten Seelig sickert an der „Groben Sau“, einer Deichstelle bei Wartenburg, auf 30 Meter Wasser durch den Deichfuß. Taucher versuchen, die Stelle von der Wasserseite her abzudichten, an der Landseite werden Sandsäcke verbaut. Das Problem: Die Stelle ist schwer zugänglich. Seelig ruft Helfer auf, sich im Feuerwehrgerätehaus in Dabrun zu melden.

http://www.mz-web.de

Drohende Überflutung

Veröffentlicht: Juni 6, 2013 von fluthelfer in Wittenberg

Bahn sperrt ICE-Strecke bei Wittenberg

ICE-Passagiere auf der Strecke Hamburg-Berlin-München müssen mit Verspätungen rechnen. Da die Elbe bei Wittenberg die Gleise überspülen könnte, muss die Bahn einen Abschnitt sperren. Die Fernzüge werden umgeleitet. Wittenberg/Leipzig – Die Lutherstadt an der Elbe richtet sich auf den Ernstfall eines Hochwassers ein. Am Vormittag stieg der Pegel des Flusses weiter. Da das Wasser droht, die Gleise zu überfluten, hat die Bahn einen ICE-Streckenabschnitt bei Wittenberg gesperrt. Fernzüge auf der Strecke Hamburg-München werden über Dessau umgeleitet, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Die Reisezeit auf der Linie, die unter anderem in Berlin, Leipzig, Naumburg und Jena hält, verlängere sich um etwa eine Stunde. Regionalzüge nach Wittenberg aus Leipzig und Halle fahren nur bis zum Bahnhof Pratau. Es werde noch geprüft, ob ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet werden könne.

URL: http://www.spiegel.de/reise/aktuell/drohende-ueberflutung-bahn-sperrt-ice-strecke-bei-wittenberg-a-904228.html

Kreis Wittenberg

Veröffentlicht: Juni 6, 2013 von fluthelfer in Wittenberg

16.56Uhr: An der Schwarzen Elster ist ein weiterer Damm bei Jessen im Kreis Wittenberg gebrochen. Der Deich sei am Donnerstag auf einer Länge von 30 Metern aufgerissen, sagte ein Sprecher des Landkreises. Das Wasser ströme auf den Ortsteil Klossa zu. Ein Hubschrauber sei angefordert worden. Ziel sei es, mit dem Ablegen der Sandsäcke aus der Luft die Bruchstelle möglichst zu verkleinern. Am Mittwoch war bereits ein Deich am knapp sieben Kilometer entfernten Premsendorf gebrochen.

Quelle: http://www.focus.de