Archiv für die Kategorie ‘Tier Fluthilfe’

Im laufenden Jahr sind in Thüringen deutlich weniger Weißstorch-Junge aufgezogen worden als noch 2012. Hauptgrund für den Rückgang des Storchennachwuchses um fast die Hälfte war das nasskalte Wetter im Mai, wie der Naturschutzbund (Nabu) am Mittwoch mitteilte. Etwa 80 Prozent der früh im Jahr geschlüpften Störche seien deshalb gestorben. Außerdem hätten die Störche wegen des Hochwassers weniger zu fressen gehabt. Während 2012 80 Tiere von den Storcheneltern aufgezogen wurden, waren es in diesem Jahr 47.

Der Storchenbestand ist nach Nabu-Angaben aber nicht bedroht. Aus Frankreich und Süddeutschland, wo es sehr viele Störche und damit weniger Nahrung gibt, ziehen Tiere nach Thüringen. Deshalb ist die Anzahl der Storchenpaare seit dem vergangenen Jahr auf 40 gestiegen.

Quelle: t-online.de

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„SIE ERINNERN SICH: EIN JUNGER BIBER WIRD VOR DEM HOCHWASSER …“

Veröffentlicht: September 27, 2013 von fluthelfer in Tier Fluthilfe

Tierglück: Allein bibbern ist uncool Sie erinnern sich: Ein junger Biber wird vor dem Hochwasser gerettet und lebt nun im Tierheim München – allein! *schnüff* Doch die Verantwortlichen haben ein Einsehen und sorgen für soziale Interaktivität: Mit einem echten Biberkumpel!

Hier der Link zum Beitrag:

Allein bibbern ist uncool

Quelle: br.de

Hochwasser: Bis zu 80 Prozent der Jungstörche gestorben

Veröffentlicht: September 18, 2013 von fluthelfer in Tier Fluthilfe

Mit Blick auf die Störche ziehen Vogelschützer heuer eine gemischte Bilanz: Einerseits haben mehr als 320 Storchenpaare in Bayern ein Nest besetzt, das sind rund 50 mehr als im Rekordjahr 2012. Andererseits machte das Hochwasser vielen Jungtieren zu schaffen: Drei Viertel aller neugeborenen Störche überlebte die starken Regenfälle im Mai und Juni nicht, wie der Landesbund für Vogelschutz (LBV) am Mittwoch in Hilpoltstein mitteilte.

Am schlimmsten betroffen waren Schwaben, Oberbayern, Niederbayern und die Oberpfalz. „Hier betrugen die Brutausfälle zum Teil 80 Prozent“, erläuterte LBV-Storchenexpertin Oda Wieding. In Mittelfranken und Oberfranken sehe es mit rund 50 Prozent Verlust geringfügig besser aus. Durch das Hochwasser fanden die Altstörche zu wenig Nahrung für ihren Nachwuchs, zudem waren die Temperaturen für die durchnässten Küken zu kalt.

Wieding sprach vom „schlechtesten Bruterfolg seit Beginn der regelmäßigen Erfassung“ vor rund zwanzig Jahren. Rein rechnerisch hätten im vergangenen Jahr pro Nest noch 2,23 Jungstörche in Bayern überlebt – in diesem Jahr nur 0,6. Zwei Jungtiere pro Paar seien nötig, um den Bestand zu erhalten. Derzeit brechen die letzten Störche in ihre Winterquartiere auf. Wieding hofft, dass viele Altstörche gesund zurückkommen und sich die Population wieder erhöht

Quelle: .t-online.de

Zahl der Jung-Vögel in Thüringen bricht ein

Veröffentlicht: August 17, 2013 von fluthelfer in Hochwasserfolgen, Thüringen, Tier Fluthilfe

Ein Experte nennt als Ursachen die schlechte Witterung in diesem Jahr und den Futtermangel.

Zig Tausend Vögel sammeln sich bereits wieder für ihre Reise gen Süden oder haben wie die Mauersegler Thüringen schon Adieu gesagt.

Doch konnten viele Vogel­arten dieses Jahr viel weniger Junge aufziehen als sonst. Nach ersten Schätzungen sei die Zahl der Jungvögel in Thüringen um mehr als die Hälfte eingebrochen, sagte Rudolf Sienhold von der Staatlichen Vogelschutzwarte Seebach. Bei einigen Arten wie den Raufußkäuzen berichteten Beobachter sogar von Totalausfällen bei der Brut. Sienhold: „Verluste gibt es jedes Jahr, aber in diesem Jahr ist es wegen der schlechten Witterung besonders schlimm.“

Zum einen verlören die Tiere ohnehin Jahr für Jahr an Lebensraum: durch neue Siedlungen, den Bau von Windrädern und die intensive Landwirtschaft. In diesem Jahr habe ihnen zusätzlich zu schaffen gemacht, dass es nach dem langen Winter auch im Frühjahr noch sehr kühl und regnerisch blieb. „Wenn die Vögel aus Afrika kommen, brauchen sie viel Futter, um wieder Kraft zu sammeln“, erklärte der Experte. Doch in diesem Jahr sei der Tisch für viele von ihnen nicht ausreichend gedeckt gewesen. Hinzu kam das Hochwasser, das nicht nur Bodenbrütern zugesetzt, sondern auch anderen Vögeln die Futtergrundlage genommen habe.

Schon jetzt sei klar, dass die Brutverluste etwa bei den Schwarzstörchen bei weit mehr als 50 Prozent liegen. Bei den Weißstörchen sei die Lage besser. Insgesamt brüten seinen Angaben nach etwa 25 Weißstorch- und rund 50 Schwarzstorchpaare im Freistaat. Auch in der Auffangstation seien bisher weit weniger Vögel eingeliefert worden als in anderen Jahren. Waren es sonst 30 bis 40 Turmfalken, kamen dieses Jahr bislang nur zwölf. „Bei Bussarden verhält es sich ähnlich, Schleiereulen haben wir gar keine bekommen“, erläuterte Sienhold.

Quelle: otz.de

Das Juni-Hochwasser hat auch die Einrichtung nicht verschont. Künftig sollen kleine Wälle vor Wasser schützen.

Schmölln. Im Schmöllner Tierheim ist wieder Normalität eingekehrt. Die Schäden, die das Hochwasser Anfang Juni auch hier angerichtet hatte und die der Tierschutzverein mit rund 5000 Euro beziffert, sind zwei Monate nach dem Unglück behoben. Wappnen will sich der Zufluchtsort für ausgesetzte oder abgegebene Tiere aber gegen ein mögliches neues Hochwasser, sagte Hans Gleitsmann, Vorsitzender des Tierschutzvereins Schmölln-Osterland. Um Vorsorge zu treffen, solle der Zaun am Limpitzbach durch Erdanhäufungen, eine Art kleiner Wall, verstärkt werden. Dann könne das Wasser nicht mehr ungehindert in die Anlage laufen. Außerdem sollen Zäune befestigt werden. Am 2. Juni hatte das Wasser des Bächleins, der direkt am Tierheim vorbeifließt, 40 Zentimeter auf den Wegen, in den Zwingern und in den Katzenhäusern gestanden. Die Katzen wurden damals ins Altenburger Tierheim evakuiert. Die Hunde fanden Zuflucht in Zwingerboxen des Hundesportvereins auf dem Pfefferberg. Vereinschef Hans Gleitsmann und Tierheim-Leiterin Bettina Krötzsch sind noch heute voller Dankbarkeit – auch über die Geld-, Sach- und Futterspenden, die das Tierheim nach der Überschwemmung erreicht haben. Nicht mit Geld zu bemessen sei auch die Hilfe von Ehrenamtlichen, die beim Aufräumen und Reparieren mit anpackten. Im Zuge dessen wurde auch die Lichtkuppel im Katzenhaus erneuert – wie sich beim Dauerregen Ende Mai, Anfang Juni herausstellte, war sie undicht.

Gewerkelt wird im Tierheim aber immer noch. Das hat aber nichts mit dem Hochwasser zu tun, erklärt Hans Gleitsmann. Die vom Deutschen Tierschutzbund zertifizierte Einrichtung an der Sommeritzer Straße muss die Katzenquarantäne erneuern. Sie zieht in den Eingangsbereich des Tierheims um, ersetzt werden dabei die hölzernen Boxen durch solche aus Edelstahl. Das kostet rund 10″000 Euro, davon schießt der Tierschutzbund 4000 Euro zu. „Den Rest müssen wir über Spenden selbst hereinbekommen“, so Hans Gleitsmann.

Das Schmöllner Tierheim kann bis zu 20 Kleintiere und zehn Hunde aufnehmen und hat 50 Plätze für Katzen. Derzeit werden aber rund 70 Stubentiger betreut, weil vor allem junge Kätzchen in den vergangenen Wochen verstärkt abgegeben oder gefunden wurden.

Quelle: otz.de

 

 

Verwaiste Bambis – Rehkitze nach dem Hochwasser

Veröffentlicht: Juli 12, 2013 von fluthelfer in Tier Fluthilfe

 

Für viele heimische Wildtierarten war dieses Jahr eine Katastrophe – wegen des schlechten Wetters. Rehgeißen bekamen weniger Kitze. Und dann kam auch noch das Hochwasser …

Zuerst war es im Frühjahr kalt, dann hat es unaufhörlich geregnet. Die Schwalben haben nicht genügend Insekten gefunden, um ihre Jungen satt zu kriegen, ähnlich schlecht erging es dem Hasennachwuchs.

Auch für den Rehnachwuchs war dieses Jahr ungünstig, relativ wenige Rehgeißen hatten dieses Frühjahr ein Kitz. Als die Flut kam, gerieten viele Tiere in Lebensgefahr …

„Wir versuchen, die Straßen frühzeitig zu sperren, damit die Tiere die Chance haben, höher gelegene Orte zu erreichen, um zur Ruhe zu kommen, Kräfte zu sammeln und wenn es weiter geht, weiter zu schwimmen.  Das Problem, das wir immer wieder haben, sind Hochwasser-Gaffer, denen nicht bewusst ist, wenn sie da reinfahren, zum Anschauen, dass sie die Tiere zurück ins Wasser drängen und die nicht mehr zur Ruhe kommen, keine Kräfte mehr haben und dann quasi ertrinken.“

Rudi Sanladerer, freiwillige Feuerwehr

Elisabeth Leeb aus Neuhaus am Inn ist seit sechs Wochen Ersatzmama von drei Rehwaisen, die die Flut überlebt haben. Liebevoll kümmert sie sich um die drei Kitze Franzi, Franziska und Fleckerl, die von Bekannten und Feuerwehrleuten gebracht wurden, und zieht sie mit Schafaufzuchtmilch groß. Mittlerweile sind sie aus dem Gröbsten heraus, im nächsten Frühjahr sollen sie ausgewildert werden.

Quelle:br.de

Henning Wiesners Tierwelt – Fische und Hochwasser

Veröffentlicht: Juni 19, 2013 von fluthelfer in Bayern, Tier Fluthilfe

Man möchte meinen, sie bleiben in ihrem Element, aber für Fische ist Hochwasser Stress pur. Sie werden aus ihrer gewohnten Umgebung weggerissen. Christoph Deumling spricht mit dem Bayern 1-Tierxperten Henning Wiesner über die Auswirkungen des Hochwassers auf Fische.

http://www.br.de/radio/bayern1/sendungen/am-vormittag/henning-wiesner-hochwasser-fische-102.html

 

Quelle: br.de

Futterspenden für Tierheime erbeten

Veröffentlicht: Juni 11, 2013 von fluthelfer in Tier Fluthilfe

 

MZ Köthen: Aus Aken und umliegenden Orten evakuierte Einwohner haben zahlreiche Tiere in das Tierheim Köthen, Fasanerie 2, und den Landtierhof Drosa, Freiheitsplatz 4, gebracht. Tierfreunde haben zudem zurückgelassene Tiere aus dem überschwemmten Ort geholt. Die Tierheime müssen nun zahlreiche Katzen, Meerschweinchen, Kaninchen, Hunde, ja sogar Ziegen und Pferde zusätzlich versorgen. Futterspenden sind deshalb jederzeit willkommen.

http://www.mz-web.de/hochwasser/hochwasser-in-sachsen-anhalt—liveticker-zum-hochwasser–,20642022,23110778.html#akt-button

Gothaer Tierpark-Crew im Fluthilfe-Einsatz

Veröffentlicht: Juni 9, 2013 von Generaldirektor in Tier Fluthilfe

Gothaer Tierpark-Crew im Fluthilfe-Einsatz

07.06.2013, Gothaer Tierpark-Crew im Fluthilfe-Einsatz. Am späten Die verpackten Tiere wurden von den Zoos in Halle und Leipzig übernommen. Mit dem

Ökosysteme – Tiere im Hochwasser

Veröffentlicht: Juni 3, 2013 von fluthelfer in Tier Fluthilfe

Man könnte meinen, Tiere und Pflanzen unter und über Wasser seien den Naturgewalten hilflos ausgeliefert. Doch viele von ihnen haben Strategien entwickelt, Hochwassern zu trotzen – oder sogar von ihnen zu profitieren.

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/unkraut/tiere-hochwasser-ueberschwemmung-106.html

Quelle: br.de