Archiv für die Kategorie ‘Passau’

Wiedereröffnungen in Passau nach Hochwasser

Veröffentlicht: Juni 29, 2014 von fluthelfer in Passau

Gleich zwei beliebte Passauer Restaurants und Kultureinrichtungen öffnen an diesem Wochenende (27./28.06.14) zum ersten Mal wieder ihre Türen – über ein Jahr nach der großen Hochwasserkatastrophe von 2013.

Zum einen startet am Freitag (27.06.14) das Traditionswirtshaus „Grüner Baum“ – eine Institution in der von Künstlerateliers und kleinen Läden gesäumten „Höllgasse“. Die Straße war bei dem Hochwasser im vergangenen Jahr besonders stark betroffen – das Wasser stand hier teilweise bis in den ersten Stock der Häuser. Rund 115.000 Euro Schaden hatte der „Grüne Baum“ zu verzeichnen.

Jazzclub Passau

Ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen worden war das „Café Museum“ mit seinem Jazzclub Passau, untergebracht im Erdgeschoss des Museums Moderner Kunst. Ein Jahr haben die Sanierungs- und Reparaturarbeiten hier gedauert. Ab Samstag (28.06.14) lockt das Lokal nun wieder Jazzfreunde aus der gesamten Region zum gemeinsamen Musikhören- und genießen.

„Jazz am Russenkai“

Zur Wiedereröffnung ab 20 Uhr startet das „Café Museum“ gleich voll durch – mit seinem regelmäßigen Sommerfestival „Jazz am Russenkai“. Dabei finden bis zum 30. August mehr als 50 Konzerte unter freiem Himmel statt. Spielt das Wetter nicht mit, werden die Konzerte nach drinnen verlegt. Den Auftakt macht an diesem Samstag Zakiya Hooker, die Tochter des großen Bluesmusikers John Lee Hooker.

Jazz for free

Im wunderschönen Ambiente des Rathausinnenhofes findet am Freitag (04.07.14) die Premiere des Jazzfests Passau – Jazz im Rathausinnenhof statt. Dann werden dort zwei Gratiskonzerte gegeben. Jazz im Rathausinnenhof lädt bewusst die erstklassigen lokalen und regionalen Jazzbands ein, die einen internationalen Vergleich nicht scheuen müssen. Bei Schlechtwetter finden die Konzerte im Rathaussaal statt.

Quelle: br.de

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Ottfried Fischer plant Hochwasser-Museum in Passau

Veröffentlicht: Oktober 25, 2013 von fluthelfer in Passau

Kabarettist Ottfried Fischer (59) will in seinem Haus in Passau ein Hochwasser-Museum errichten. Nach dem verheerenden Rekordhochwasser vom Juni dieses Jahres hat sich Fischer laut Mitteilung vom Mittwoch entschlossen, mit einer Dauerausstellung an dieses Ereignis zu erinnern, Gründe für das Hochwasser zu zeigen und die Leistungen der Helfer zu würdigen.

München  –  Umgesetzt wird das Projekt den Angaben zufolge von Kulturmanager Peter Syr. Am Freitag (25. Oktober) wird Fischer in München Details zu dem geplanten Museum bekanntgeben. Die Drei-Flüsse-Stadt Passau erlebte in diesem Sommer mit einem Pegelstand von 12,90 Metern die schlimmste Hochwasserkatastrophe seit dem Jahr 1501.

Quelle: abendzeitung-muenchen.de

Oberbürgermeister Jürgen Dupper übergibt ersten Förderbescheid

Gut eine Woche nachdem die Richtlinien für das neue Fluthilfeprogramm für private Hauseigentümer in Kraft getreten ist, hat Oberbürgermeister Jürgen Dupper gestern Mittag den ersten Förderbescheid übergeben.

Auch das Anwesen von Ruthilde und Peter Paul in der Freyunger Straße wurde durch das Hochwasser beschädigt. Die Eigentümer haben in dieser Woche den entsprechenden Antrag bei der Stadt Passau gestellt. Nach zwei Tagen Bearbeitungszeit konnte bereits heute der erste Förderbescheid aus diesem Hilfsprogramm
übergeben werden.

Oberbürgermeister Dupper:

„Ich freue mich sehr, dass wir bereits gut eine Woche nach Inkrafttreten des Programms heute den ersten Förderbescheid übergeben konnten.

Die Stadtverwaltung Passau hat sich im Vorfeld auf dieses Hilfsprogramm eingestellt und eine eigene Dienststelle mit 10 Mitarbeitern im Laufe der vergangenen Wochen zusammengestellt. Deshalb war es uns möglich, bereits vier Tage nach dem Start der neuen Dienststelle den ersten Förderbescheid auszustellen und zu übergeben.

Wir fühlen uns verpflichtet, den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt schnellstmöglich die entsprechenden Mittel zukommen zu lassen. Die Vorgehensweise, bereits im Vorfeld die organisatorischen und personellen Strukturen im Rathaus zu schaffen, hat sich damit bewährt. Der große Andrang in der Dienststelle zeigt, wie wichtig dieses Programm für die Passauerinnen und Passauer ist, damit die geschädigten Hausbesitzer endlich belastbare Aussagen darüber haben, mit welchen Fördermitteln sie rechnen können.“

Quelle: hessen-tageblatt.com/

Zwei Röhren zur Rettung der Stadt?

Veröffentlicht: Juli 6, 2013 von fluthelfer in Passau
Zwei Röhren sollen zwei Probleme auf einmal lösen, das des Hochwassers und das des Verkehrs. Die Idee ist, dass sie an der Donau nach dem Winterhafen in die Tiefe gehen, unter der Innenstadt durchführen und unter den Inn, unter der Innstadt eine sanfte Schleife beschreiben, um dann in etwa bei der Soldatenau wieder ans Tageslicht zu treten. Diesen Vorschlag hat Diplom-Ingenieur Heinz Plöchinger ins Spiel gebracht.

Die Kosten sind natürlich noch nicht kalkuliert, „man müsste ohnehin erst einmal ein Modell bauen und schauen, ob es funktioniert.“ Josef Feuchtgruber pflichtet hier bei. Der stv. Chef des Wasserwirtschaftsamts hat den Vorschlag auf Bitte der PNP ganz grob überschlagen: Bei bergmännischem Tunnelbau geht man von 30 000 Euro pro Laufmeter aus. Wenn man eine Tunnellänge von sieben Kilometern annimmt, dann wären das also 420 Mio. Euro (210 mal zwei).

Quelle: pnp.de

Hochwasser Passau im Zeitraffer 3Tage

Veröffentlicht: Juni 26, 2013 von Generaldirektor in Passau

Aigner sagte schnelle Auszahlung der Hochwasser-Hilfen zu

Veröffentlicht: Juni 24, 2013 von fluthelfer in Passau

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner ist Befürchtungen entgegengetreten, dass es Verzögerungen bei der Auszahlung der angekündigten Flut-Hilfen geben könne. Nachdem die Finanzierungsfrage zwischen Bund und Ländern geklärt sei, könne es mit Hochdruck an die Umsetzung gehen, sagte die CSU-Politikerin der «Passauer Neuen Presse». Die schwarz-gelbe Koalition will heute den Fluthilfe-Fonds zur Beseitigung der Hochwasserschäden auf den Weg bringen. Er umfasst bis zu acht Milliarden Euro und wird von Bund und Ländern gemeinsam finanziert. (dpa)

Quelle: fr-online.de

 

Am Montag kehren die ausquartierten Kinder zurück in die Altstadtschule. Es wird nicht mehr so sein wie vor dem Hochwasser. Nicht nur, weil es keine benutzbare Turnhalle, Werk- oder Handarbeitsräume mehr gibt. Die Kinder bringen in der Katastrophe erlebte Eindrücke mit, die ihnen schwer zu schaffen machen. „Es sind traumatisierte Kinder“, sagt Schulleiterin Petra Seibert.

Die Räume im Erdgeschoss und Keller des prächtigen Schulhauses sind hin, aber die Klassenzimmer in den oberen Stockwerken intakt. Was das Gebäude angeht, hätten die Altstadtschüler schon früher zurückkommen können. Sie blieben aus einem anderen Grund länger in ihrem Ausweichquartier, der Mittelschule Nikola. „Sie mussten unbedingt einmal eine Zeit vom Inn weg in eine Situation absoluter Sicherheit“, erklärt Petra Seibert. Auch als der Inn schon seit Tagen nicht mehr auf Höchststand war, blieb er etwas Bedrohliches. „Diese Angst, dass das Wasser immer noch so nah war − nein, dem hätten wir die Kinder nicht aussetzen können.“

Die verlorene Schule ist nicht das einzige. Viele der Kinder leben auch in der Altstadt und waren daheim von der Katastrophe betroffen. „Wir haben Familien, die alles verloren haben. Die Nerven liegen blank. Auch Eltern haben sich bei uns in der Schule ausgeweint. Mir setzt alles auch persönlich zu“, schildert die Rektorin.

Alle 130 Schüler aus der Altstadtschule wurden in Nikola aufgenommen, die Klassen 1 bis 4 und eine 6. Klasse. „Wir sind zusammengerutscht, es ging irgendwie“, so Petra Seibert. „Aber zur Tagesordnung kann man nicht übergehen.“Die Katastrophe wurde thematisiert. „Das gehört zu unseren pädagogischen Aufgaben.“Unter anderem zeichneten die Kinder das Erlebte. „An diesen Bildern von Kindern der 1. Klasse sieht man, wie sie das bewegt, was ihnen im Kopf umgeht.“Etwa dass ein Erstklässler-Kind das Wasser unter dem Balkon der Oma, der voller Matsch ist, mit Wellen wie Haifischzähnen gezeichnet hat, ist für die Schulleiterin ein Zeichen, dass hier nicht nur der Fluss aufgewühlt ist.

„Jetzt schauen wir, dass wir zur Normalität zurückkehren“, blickt die Schulleiterin der Rückkehr am Montag entgegen. Drei Klassen aus Niedernburg, die während des dortigen Umbaus im Gebäude der Altstadtschule untergebracht sind, sind schon vorausgegangen und wieder im Haus, als die Aufräumungsarbeiten dies zugelassen hatten. Bei den Niedernburger Klassen handelt es sich aber um ältere Schüler.

Die Schulfamilie sei für die Rückkehr gewappnet, ist Petra Seibert überzeugt: „Wir sind durch die Katastrophe zusammengewachsen.“Das Zusammentreffen mit den Eltern im Innenhof oder der gemeinsame Gottesdienst der Schulfamilie am Sonntag seien tief beeindruckend gewesen. „Und wie sich die Großen der Kleinen angenommen haben“wird die Schulleiterin nie vergessen. Auch nicht, wie die Kinder der Altstadtschule am ersten Tag in der Nikolaschule erschienen sind: „Aufgereiht wie am ersten Schultag, alle an der Hand von Mama oder Papa. Man hat die Sorgen gesehen, die alle hatten.“

 

Ihre Turnhalle werden die Kinder in diesem Jahr nicht mehr benutzen können. Deren Doppelflügel-Eingang liegt ebenerdig − als der Inn weg war, hingen Schlingpflanzen in den Basketballkörben. 70 Zentimeter Schlick am Boden war auch in den Fachräumen, die bis zehn Zentimeter unter der Decke vollgelaufen waren. Die schweren Werkbänke, die die Hausmeister noch auf Eisengestellen aufgebockt hatten, waren von den Fluten heruntergerissen worden. Im gefluteten Erdgeschoss und Keller befinden sich auch die Umkleiden, Nasszellen und die nun zerstörte Heizanlage. „Wir brauchen jetzt Geld, viel Geld“, sagt die Rektorin. Auch das gehört dazu, damit die Kinder ihre Schule vom Fluss zurückbekommen.

Quelle: Passauer Neue Presse

Sportfreunde Stiller geben zwei Benefizkonzerte für Flutopfer

Veröffentlicht: Juni 7, 2013 von fluthelfer in Passau

 


Die Sportfreunde Stiller wollen helfen: Wie die Band am Nachmittag auf ihrer Facebook-Seite mitteilt, wollen Florian Weber, Rüdiger Linhof und Peter Brugger im Juli sowohl in Passau als auch in Rosenheim Benefizkonzerte zugunsten der dortigen Flutopfer geben.

In der kommenden Woche wollen die drei Münchner Musiker, die im Mai ihr neues Album „New York, Rio, Rosenheim“ veröffentlichten, Termin und Informationen zum Vorverkauf bekannt geben. Natürlich kündigen wir das Konzert auch auf RegioEvent.de weiter an.


http://www.pnp.de/

Benefizspiele: FC Bayern kickt in Passau, „Löwen“ in Deggendorf

Veröffentlicht: Juni 7, 2013 von fluthelfer in Passau

 

Der FC Bayern München teilt am Freitag mit: „Wenn Menschen in Not sind, steht ganz Bayern zusammen. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer und der Vorstandsvorsitzende von Champions League-Sieger FC Bayern München, Karl-Heinz Rummenigge, haben in einem persönlichen Gespräch ein Benefizspiel zugunsten der Opfer der aktuellen Hochwasserkatastrophe in Bayern vereinbart.

„Gerade unsere Mannschaft hat in den vergangenen Wochen und Monaten so viel Unterstützung und Rückhalt aus der Bevölkerung erhalten – angesichts der dramatischen Bilder aus den Hochwassergebieten wollen wir nun etwas zurückgeben und mit unserer Mannschaft zu einem Benefizspiel zugunsten der Opfer der Hochwasserkatastrophe antreten,“ verspricht Rummenigge.

Der FC Bayern wird zeitnah kostenlos zu einem Spiel in Passau gegen eine Regionalauswahl antreten. Sämtliche Einnahme dieser Begegnung werden den Opfern in den Hochwassergebieten zukommen.

Seehofer: „Etwas Besonderes“

Ministerpräsident Horst Seehofer dankte dem FC Bayern München für diese Geste der Solidarität: „Es ist etwas Besonderes, wenn der Weltmarktführer im Fußball so ein starkes Signal der Verbundenheit mit den Menschen im Freistaat setzt. Ich danke der Führung des FC Bayern und der Mannschaft für diese großartige Geste.“

Der bayerische Ministerpräsident kündigte zudem nach den großen Erfolgen des FC Bayern mit dem Gewinn der deutschen Meisterschaft, des DFB-Pokals und der Champions League einen Empfang der Staatsregierung für den Klub an. Zu dieser Veranstaltung sollen dann auch Opfer der Hochwasserkatastrophe und Helfer zu den Gästen gehören.“

Zweitligist 1860 München sagte den Flutopfern im Landkreis Deggendorf Unterstützung zu und tritt am Samstag, 15. Juni, zu einem Benefizspiel gegen die SpVgg Grün-Weiß Deggendorf 03 im Donau-Wald-Stadion an. Alle Einnahmen aus dem Spiel kommen den Hochwassergeschädigten der Region zugute. Zudem will der Club bei einem der ersten Spiele der neuen Saison ein Freikartenkontingent für die zahlreichen freiwilligen Helfer bereitstellen.

http://www.pnp.de

Bistum Passau bietet 3,5 Millionen Euro Soforthilfe

Veröffentlicht: Juni 7, 2013 von fluthelfer in Passau

 

Die Diözese Passau stellt 3,5 Millionen Euro als Soforthilfe für die Flutopfer in den betroffenen Städten und Landkreisen des Bistums zur Verfügung. Ab kommenden Montag können im Caritas-Hochwasserhilfe-Büro ( 0851 392 300) 300 Euro Soforthilfe bar abgerufen werden. Es reicht dafür eine formlose Bestätigung der Kommune oder des Pfarramtes über die Hochwasser-Not. Auch das Bistum Regensburg kündigt „umfassende Hilfen“ an.

„In diesen Stunden der Bedrängnis stehen wir zusammen“

Die Gläubigen hat Bischof Wilhelm Schraml zur Solidarität aufgerufen. Er bittet für kommenden Sonntag jetzt um ein kräftiges Zeichen der Katholiken zwischen Altötting und Zwiesel. In allen Pfarreien wird der Hilfsaufruf des Bischofs verlesen und gesammelt. Die Opfer des Hochwassers dürfen nach seinen Worten mit der Solidarität und „der helfenden Hand der Christen im Bistum Passau rechnen“. „In diesen Stunden der Bedrängnis stehen wir zusammen“, betont er. Der Bischof hat sich am Donnerstag vor Ort über das Ausmaß der Katastrophe kundig gemacht.

Angesichts der großen Not in Teilen des Bistums hat der Bischof eine Soforthilfe in Höhe von 3,5 Millionen Euro aufgelegt. Dafür hat die Diözese Passau die Deckungsreserve des Haushaltes in Höhe von 1,2 Millionen Euro aufgelöst und im Bauhaushalt des laufenden Jahres Projekte in Höhe von 2,3 Millionen Euro vorerst gestoppt. „Diese 3,5 Millionen Euro gehen direkt an die Betroffenen der Flutkatastrophe“, betont der Finanzdirektor. Wie das Bistum die beträchtlichen Schäden an eigenen Gebäuden regelt, sei laut Finanzdirektor eine ganz andere Frage. Da müsse erst das tatsächliche Schadensvolumen ermittelt werden. Von einem zweistelligen Millionenbetrag geht Diözesanbaumeister Jochen Jarzombek aus.

Am Sonntag Gottesdienst im Dom mit Gebet für Flutopfer

Bischof Schraml feiert am Sonntag, 9. Juni, um 9.30 Uhr persönlich den Gottesdienst im Dom. Dabei lädt er besonders zum Gebet für die Opfer der Hochwasserkatastrophe ein.

Passauer Altstadtkindergarten ab Montag am Domplatz in den Räumen Kolpingsaal und Domsingschule. Der Altstadtkindergarten nimmt ab Montag, 10. Juni seinen Betrieb wieder auf, die Kinder sind dann im Kolpingsaal und in der Domsingschule am Domplatz untergebracht.

Bistum Regensburg will schnell und unbürokratisch helfen

Kleidung und notwendige Dinge wie Trocknungsgeräte werden ebenso zur Verfügung gestellt wie finanzielle Unterstützung. Die Kollekte des kommenden Sonntags kommt den Flutopfern zugute.

http://www.pnp.de/826388

Hochwasser-Infos aus dem Rathaus – Freitag, 7 Uhr

Veröffentlicht: Juni 7, 2013 von fluthelfer in Passau

 


Das Passauer Rathaus informiert am Freitagmorgen über die aktuelle Situation in der Dreiflüssestadt. Gegen 7 Uhr betrug der Donaupegel 9,37 Meter − und ist leicht rückläufig. Nachfolgend Hinweise zu Verkehr und Stromversorgung.

Verkehrshinweise:

Die Zufahrt in die Innstadt via Gottfried-Schäffer-Straße, Innbrücke und Kapuziner Straße wird heute ab 8.30 Uhr wegen notwendiger Aufräumarbeiten erneut gesperrt. Der Pendelbus fährt im 30-Minuten-Takt zwischen Achleiten und Jahnstraße. Fußgänger und Radfahrer können passieren.

Stromversorgung:

Die Mitarbeiter der Stromversorgung der Stadtwerke Passau sowie die Mitarbeiter der Stadtwerke Pfarrkirchen, Neumarkt, München, Erlangen, Vilsbiburg, die Firma ProBau sowie der SAG und Enseco, haben bis Donnerstagabend 380 Zähler und 1890 Hausanschlußsicherungen im wasserfreien Hochwassergebiet neu montiert bzw. eingebaut. Folgende mittlerweile nicht mehr überflutete Straßen und Häuser sind wieder an der Stromversorgung angeschlossen:

Fürstenweg
Eggendobl
Angerstrasse
Gr.Klingergasse
Kl. Klingergasse
Heuwinkl
Rindermarkt
Grabengasse
Theresienstr.
Heiliggeistgasse
Lupingässchen
Augustinerg.
Karolinenplatz
Oberer Sand
Unterer Sand
Michaeligasse
Jesuitengasse
Am Severinstor
Lederergasse
Schmiedgasse
Kapuzinerstr. von J.Hiendl Weg stadtauswärts
Wienerstr.
Rosenauerweg bis auf 2 Häuser
Marktplatz Hals
Bräuhausgasse
Landrichterstr.
Gottfried Schäffer Str.
Perlfischerweg
Freyungerstr.
Donaustr.
Löwenmühlstr.
Achatiusstr.
Regensburgerstr.
Stelzhamerstr.
Magalettigasse

Weitere Straßen und Gäßchen werden laufend bearbeitet, sobald die Häuser vom Wasser befreit sind. Es sind 12 Arbeitsteam mit insgesamt 120 Strom und Zählermonteure im Einsatz. Die Notruftelefone der Stadtwerke sind erreichbar unter folgenden Nummern: 0851/560-170, -221 und -311.

http://www.pnp.de

Ein Überblick: So hat das Hochwasser Kulturhäuser getroffen

Veröffentlicht: Juni 6, 2013 von fluthelfer in Deggendorf, Passau

 


Das Jahrhunderthochwasser in Ostbayern hat Anfang Juni auch zahlreiche Kultureinrichtungen zerstört. Viele Inhaber bzw. Betreiber treibt die Existenzangst um. Dass zahlreiche Veranstaltungen abgesagt wurden, ist da noch das kleinste Übel. Nachfolgend eine Überblick:

Landestheater Niederbayern: Freunde des Landestheaters Niederbayern sind erschüttert von den Bildern aus dem 1645 errichteten Gebäude. Im Fürstbischöflichen Opernhaus am Innufer stand das Wasser im Parkett bis zur zehnten Reihe und fast bis an die Oberkante der Brüstung zum Orchestergraben. Auch dieser lief voll. „Es sieht sehr schlimm aus“, sagte Pressesprecher Konrad Krukowski am Dienstag der PNP. Möglicherweise müssen alle hydraulischen und elektrischen Anlagen sowie Sessel und Boden im Zuschauerraum erneuert werden. Bis auf Weiteres ist das Theater geschlossen − „ein Spielbetrieb ist de facto diese Spielzeit nicht mehr möglich.“ Sieben Vorstellungen sind betroffen. Die Besucher bekommen ihr Geld zurück, allerdings erst ab 11. Juni, denn momentan gibt es weder Telefon noch Internet. Das Landestheater hofft, wie geplant Verdis „Rigoletto“ bei den Burgenfestspielen auf der Veste Oberhaus ab 15. Juni zeigen zu können. Das Hochwasser erreichte auch die Einrichtung in Straubing. Hugo von Hofmannsthals’ „Jedermann“ (11./12. Juni) kann nicht im Herzogschloss stattfinden, weil der untere Hof des Schlosses unter Wasser steht. Die erwähnten Aufführungen finden im Theater am Hagen statt. Das Theater in Landshut ist nicht betroffen.

Deggendorfer Stadthallen: Voraussichtlich bis Montag, 10. Juni dient die Einrichtung als Stützpunkt für die Einsatzkräfte, die gegen das Hochwasser im Landkreis kämpfen. Deshalb wurden die bevorstehenden Veranstaltungen abgesagt: „Erfolgreich in Niederbayern“, „Jazz and more Kulturabend“ (beide Donnerstag) und das Konzert „Harfe und Klavier“ (Samstag).

Café Museum: Den Passauer Jazzclub hat es hart getroffen: Konzertgewölbe im Keller und Gastronomie inklusive Küche sind laut Inhaber Jürgen Waldner waren mit Schlamm gefüllt. Deshalb hat Waldner einen Spendenaufruf für den Neuanfang gestartet. Wenn irgendwie möglich, will er im Juni das Sommerprogramm „Jazz am Russenkai starten“ − 60 Gratiskonzerte, wenn nötig mit Bierbänken und drei Getränken auf der Karte.

Scharfrichterhaus: Theater und Restaurant in Passau waren bis an die Decke voll mit Wasser. Scharfrichterhaus-Gründer Walter Landshuter schätzt den Schaden auf 300.000 Euro. Alle Veranstaltungen sind vorerst abgesagt, frühestens in vier Wochen ist an eine Wiedereröffnung zu denken. Wenn es überhaupt eine gibt. Denn Inhaber Matthias Ziegler, der seit Jahren ein Vermögen in die Sanierung und Einrichtung investiert, überlegt laut, das Traditionshaus gar nicht wieder aufzusperren.

Promenade Lichtspiele: Im Passauer ProLi, das unweit des Inns liegt stand das Wasser bis unter die Decke.

Passauer Kinos: Vom Hochwasser verschont blieb das Passauer Cineplex und das Metropolis. Trotzdem hatten die Einrichtungen am Montag geschlossen, im Cineplex finden seit Dienstag wieder Vorstellungen statt. Seit Donnerstag läuft der Betrieb im Cineplex und Metropolis normal, das Scharfrichter Kino bleibt bis auf weiteres geschlossen. Das aktuelle Kinoprogramm und die Vorstellungszeiten finden Sie unter http://www.regioevent.de/kino.

MMK Wörlen: Vergleichsweise glimpflich davongekommen ist das Museum Moderner Kunst − Wörlen (Passau). Geflutet wurden Kassenbereich und Skulpturenraum, beides war rechtzeitig geräumt. Die im Museum höher gelegenen Ausstellungsräume waren nicht betroffen.

Passauer Galerien: Nicht abzuschätzen sind die Folgen der Flut für die vielen Galerien und freischaffenden Künstler der Passauer Altstadt, die das Kulturleben ebenso tragen wie die Institutionen.

http://www.pnp.de/

So erhalten Hochwasser-Opfer die Soforthilfe des Freistaats

Veröffentlicht: Juni 6, 2013 von fluthelfer in Deggendorf, Passau

 

Die bayerische Staatsregierung hat Finanzmittel als Sofortgeld für hochwassergeschädigte Privathaushalte, Unternehmen sowie land- und forstwirtschaftliche Betriebe zur Verfügung gestellt. Es werden pauschal 1500 Euro für Privathaushalte und 5000 Euro für Unternehmen bzw. land- und forstwirtschaftliche Betriebe zur Ersatzbeschaffung von durch das Hochwasser zerstörten Hausrat aus Wohnungen bzw. zerstörten Betriebsvermögen zur Verfügung gestellt.

In Passau kann die Soforthilfe im Dienstleistungszentrum Passavia der Stadt Passau, Vornholzstraße 40, 1. Stock, Zi. 104 und 108, beantragt werden. Die Bürozeiten: Donnerstag von 10 bis 20 Uhr, darauffolgende Tage (auch Samstag und Sonntag) von 7 bis 20 Uhr. Der Antrag kann persönlich, per Fax (Nr. 37738) oder eingescannt per Mail  (martin.dupper@passau.de) bei der Stadt Passau gestellt werden. Der Antrag muss vom Geschädigten vollständig ausgefüllt und unterschrieben sein. Die Antragsunterlagen sind erhältlich in den oben genannten Büros und im Internet auf www.passau.de. Zudem werden die Anträge in den betroffenen Gebieten verteilt. Nach Abgabe des Antrags erfolgt die Überweisung des Betrags im Laufe der nächsten Woche auf das genannte Konto.

In der Stadt Deggendorf kann die Soforthilfe im Bürgerbüro im Neuen Rathaus, Franz-Josef-Strauß-Straße 3, beantragt werden. Die Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 7 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 8 bis 18 Uhr. Die Stadt Deggendorf bittet darum, alle nicht das Hochwasser betreffenden Angelegenheiten zu einem späteren Zeitpunkt im Bürgerbüro zu erledigen.

Im Landkreis Deggendorf sind für die Soforthilfe die jeweiligen Gemeinden zuständig. Anträge also bitte direkt an die Rathäuser vor Ort richten. Einzige Ausnahme: Niederalteich. Da hier das Rathaus nicht arbeitsfähig ist, übernimmt das Landratsamt die Anträge für Niederalteich unter der Hotline 0991/3100285 oder via hochwasserhilfe@lra-deg.bayern.de. Herunterladen kann man sich die Anträge unter www.landkreis-deggendorf.de.

Im Landkreis Passau sind ebenfalls die jeweiligen Gemeinden für die Abwicklung der Anträge verantwortlich. Die Anträge kann man auf der Seite des Landkreises herunterladen: www.landkreis-passau.de

http://www.pnp.de

Dezentrale Trinkwasserversorgung

Veröffentlicht: Juni 3, 2013 von fluthelfer in Passau

Für die Passauer Bevölkerung wird eine dezentrale Trinkwasserversorgung eingerichtet. Seit 18 Uhr steht auf dem Messeparkplatz Kohlbruck ein großer Lastzug. Das Trinkwasser wird kostenlos abgegeben, die Bürger müssen Behälter selbst mitbringen. Am Dienstag werden die Tanks an mehreren Stellen vor Ort sein, darunter Hals (Stauseebrücke), Altstadt (Residenzplatz).
Lesen Sie mehr auf:
http://www.pnp.de/821148#1958630190

 

Zur Jahrtausendflut angestiegen

Veröffentlicht: Juni 3, 2013 von fluthelfer in Passau

 

Zerborstene Schaufenster, metertiefe Teiche und eine Entwarnung ist noch lange nicht in Sicht: In den Hochwassergebieten in Bayern, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt bangen die Bürger um ihre Existenz. In Passau wurde der Rekordpegel von 1964 geknackt.

Die Jahrhundertflut von 2002 wird zurückgedrängt. Im bayerischen Passau wurde am Montag ein neuer Hochwasser-Rekord gemessen. Das dramatische Hochwasser hat weite Teile Süd- und Ostdeutschlands in Katastrophenregionen verwandelt. In etlichen Städten und Landkreisen in Bayern, Thüringen und Sachsen galt Alarmzustand.

Große Helferschar im Einsatz

Zehntausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums waren in den Überflutungsgebieten insgesamt 1800 Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) im Einsatz, außerdem halfen 500 Bundespolizisten. Zudem wurden 1760 Soldaten mobilisiert.

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sicherte den Betroffenen am Montag Hilfe zu. «Die Bevölkerung kann sich darauf verlassen, dass wir alles tun, ihr die Schäden zu erleichtern», sagte er in Chemnitz bei einem Besuch von sächsischen Hochwassergebieten. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wollte an diesem Dienstag in die betroffenen Gebiete reisen.

Das Hochwasser machte auch Straßen und Autobahnen unbefahrbar. Zudem war der Bahnverkehr beeinträchtigt. Insbesondere in Süd- und Niederbayern seien einige Strecken unterbrochen, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn. Die Hochwasserlage hatte sich am Wochenende extrem verschlimmert. Einen Lichtblick gibt es: Der Deutsche Wetterdienst hob am Montag seine Unwetterwarnung für weite Teile Sachsens auf. Bis zum Abend könne es aber noch leichten Regen geben.

Die deutschen Hochwassergebiete im Überblick

 

Bayern: An der Donau in Passau wurde am Montag ein neuer Hochwasser-Rekord gemessen: Das Wasser überschritt die Marke von 12,66 Metern aus dem Jahr 1954. Die Passauer Altstadt und andere Teile des Zentrums der Dreiflüssestadt sind überflutet. In der Altstadt musste zum Teil der Strom abgestellt werden, jetzt drohen Probleme bei der Trinkwasserversorgung. 150 Soldaten wurden als Helfer in die Stadt abkommandiert.

Auch in Rosenheim ist die Lage nach wie vor dramatisch: Nach einem Dammbruch des Auerbaches mussten rund 170 Menschen in Sicherheit gebracht werden. Außerdem drohte ein weiterer Damm in Kolbermoor bei Rosenheim zu brechen. Am Main in Unterfranken zeichnete sich dagegen eine Entspannung ab.

Sachsen: In sieben Landkreisen und den drei Städten Dresden, Chemnitz und Zwickau galt am Montag Katastrophenalarm. Tausende Menschen mussten ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Einige Hausbesitzer verweigerten die Evakuierung – zum Ärger von Landesinnenminister Markus Ulbig (CDU): «Das, was wir hier machen, ist kein Spaß.» In Dresden wurde ein Pegelstand von bis zu 9 Metern erwartet – fast so viel wie bei der Jahrhundertflut im August 2002 (9,40 Meter).

In Grimma stand das Wasser der Mulde meterhoch in der Altstadt, die nur noch mit Schlauchbooten befahrbar ist. Dort ging man davon aus, dass die Hochwassermarke von 2002 erreicht wird. Auch an der Weißen Elster und den Mulden im Landkreis Leipzig hatte sich die Lage verschärft. «Die Evakuierungen werden ausgeweitet», sagte eine Sprecherin des Krisenstabes in Grimma. Rund 6000 Menschen sollen im Landkreis betroffen sein. Die Hochwasserkatastrophe ähnele der Jahrhundertflut in Sachsen von 2002, sagte Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU). «Wir haben eine sehr, sehr prekäre Situation, die durchaus mit der von 2002 vergleichbar ist.»

Thüringen: In Gera sowie den Kreisen Greiz und Altenburger Land, wo Katastrophenalarm herrschte, mussten sich bisher mehr als 2000 Menschen in Sicherheit bringen. Der bereits am Wochenende evakuierte Ort Serbitz stand komplett unter Wasser. In Gera befürchtete die Stadtverwaltung das Bersten einer Hochwasserschutzmauer, die nur noch 30 Zentimeter aus dem Wasser ragte. Massive Probleme meldete der Kreis Weimarer Land rund um den Zusammenfluss von Saale und Ilm bei Großheringen und flussaufwärts an der Ilm. In Jena hat sich am Montag die Hochwassersituation an der Saale dagegen leicht entspannt. In Thüringen unterstützten Soldaten seit Sonntagabend die Einsatzkräfte.

Sachsen-Anhalt: Der Burgenlandkreis und der Landkreis Anhalt-Bitterfeld riefen den Katastrophenalarm aus. An den Grenzen zu Thüringen und Sachsen trat die Weiße Elster flächendeckend über die Deiche. Im Süden des Landes mussten Hunderte ihre Wohnungen verlassen. Es werde mit weiteren Evakuierungen gerechnet, sagte der Leiter des Krisenstabes im Burgenlandkreis, Dieter Engelhardt, der Nachrichtenagentur dpa. In Halle wurde ein Pflegeheim geräumt. Straßen und Häuser wurden überflutet, teils musste der Strom abgeschaltet werden.

Die ersten Todesopfer in Deutschland

In anderen Bundesländern blieben die Folgen weniger dramatisch: Nordrhein-Westfalen etwa blieb vom Hochwasser weitgehend verschont. In Hessen stiegen die Pegelstände am Main nach Angaben des Hessischen Landesamts für Umwelt und Geologie jedoch weiter. In Mainz wurde am Montagmorgen ein Rhein-Pegelstand von 6,64 Metern gemessen, bis Dienstag rechnet das rheinland-pfälzische Umweltministerium mit einem Anstieg auf etwa 7,20 Meter. Das wäre dort der höchste gemessene Wert seit 1988. In Baden-Württemberg entspannte sich indessen die Lage an den Flüssen. Für die beiden Vermissten aus dem Kreis Reutlingen besteht laut Polizei kaum noch Hoffnung.

 

http://www.news.de

Merkel und Seehofer kommen am Dienstag nach Passau

Veröffentlicht: Juni 3, 2013 von fluthelfer in Passau

 

 

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will am Dienstag in die vom Hochwasser betroffenen Gebiete reisen. Die Kanzlerin wolle sich selbst ein Bild von der Lage machen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Nach Informationen der PNP wird die 58-Jährige auch im Hochwasserbrennpunkt Passau erwartet. Auch Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) wird am Dienstag in die Dreiflüssestadt kommen – „in engster Abstimmung“ mit den Hilfskräften vor Ort, „um das Einsatzgeschehen nicht zu stören“, wie es hieß. Am Montagnachmittag wird Seehofer sich einen Überblick über die Hochwasserlage in Rosenheim und wohl auch in Regensburg verschaffen. Merkel und Seehofer werden bereits gegen 9 Uhr in der Region erwartet. Eintreffen werden sie nach derzeitigen Erkenntnissen zuerst in Fürstenzell.

Für Mittwoch ist eine Sitzung des bayerischen Kabinetts in München anberaumt, bei dem über die konkrete finanzielle Hilfe für die vom Hochwasser heimgesuchten Regionen beraten und beschlossen wird. Beobachter rechnen mit einem viele Millionen Euro schweren Hilfspaket alleine vom Freistaat, hinzu könnten Hilfen aus Berlin und von der EU kommen.Weitere Berichte zur aktuellen Hochwasserlage: http://www.pnp.de/hochwasser.

150 Millionen Euro Soforthilfe für Hochwasseropfer in Bayern

Die bayerische Staatsregierung plant ein 150 Millionen Euro schweres Hilfspaket für die vom Hochwasser betroffenen Regionen in Bayern. In dem Paket, das zur Soforthilfe für Betroffene gedacht ist, wird auch Geld vom Bund enthalten sein, erfuhr die PNP (Dienstagsausgabe). Darauf habe sich der Krisenstab, der am montagmittag tagte, verständigt, hieß es.

Die Verteilung und Verwaltung der Gelder des Härtefonds ist beim Finanzministerium angesiedelt. Es geht darum, gewerblichen wie privaten Betroffenen, die durch das Hochwasser in ihrer Existenz gefährdet sind, zu helfen.

Finanzminister Markus Söder (CSU) hatte bereits am Wochenende angekündigt, dass Betroffene mit steuerlichen Erleichterungen wie zum Beispiel Stundungen, Anpassung von Steuervorauszahlungen sowie Steuerabschreibungen sowie mit direkten Finanzhilfen für Unwetteropfer, die in ihrer Existenz gefährdet sind, rechnen könnten.

http://www.pnp.de/821870#1842650542

Die unheimliche Macht – Passau im Hochwasser

Veröffentlicht: Juni 3, 2013 von fluthelfer in Passau

Passau, die leidgewohnte Drei-Flüsse-Stadt, gerät diesmal an ihre Grenzen. Ein Pegel von 12,20 Metern markiert eine neue Dimension der gewohnten Flut. Die Betroffenen erzählen vom Durchhalten und Zusammenstehen, aber auch von Wut und Traurigkeit.

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/vor-ort-die-reportage/viedo-hochwasser-100.html

Wasser ist Leben – und manchmal Zerstörung und Tod. Das Hochwasser konfrontiert die Deutschen wieder einmal mit der unheimlichen Macht des kühlen Nass‘.

Eine neue Dimension

Passau, die leidgewohnte Drei-Flüsse-Stadt, gerät diesmal an ihre Grenzen. Ein Pegel von 12,20 Metern markiert eine neue Dimension der immer wiederkehrenden, lästigen Flut

Bildergalerie

Durchhalten und Zusammenstehen

Das Reportage-Team des BR hat versucht, in den allgemeinen Bildern von den unaufhaltsamen Wassermassen die persönlichen Geschichten von Betroffenen zu entdecken, und erzählt vom Durchhalten und Zusammenstehen, aber auch von Wut und Traurigkeit.

Reporter/in: Tom Fleckenstein, Katrin Focke
Redaktion: Corinna Spies

Quelle: br.de

Passau im Hochwasser

Veröffentlicht: Juni 3, 2013 von fluthelfer in Passau

Passau, die leidgewohnte Drei-Flüsse-Stadt, gerät diesmal an ihre Grenzen. Ein Pegel von 12,20 Metern markiert eine neue Dimension der gewohnten Flut. Die Betroffenen erzählen vom Durchhalten und Zusammenstehen, aber auch von Wut und Traurigkeit.

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/vor-ort-die-reportage/viedo-hochwasser-100.html

Quelle: br.de

Jahrhundert-Hochwasser

Veröffentlicht: Juni 2, 2013 von fluthelfer in Passau

http://www.br.de/nachrichten/dauerregen-passau-hochwasser-102.html

Quelle: br.de