Archiv für die Kategorie ‘Havel’

Wust im Havelland

Veröffentlicht: Juni 13, 2013 von fluthelfer in Havel

 

Der nördliche Teil von Wust im Havelland steht unter Wasser. Das berichten MDR-Reporter vor Ort. Einsatzkräfte pumpen das Wasser ab. Das Wasser steige aber langsamer als bislang. Offenbar bringt der Straßendurchbruch nördlich von Kamern Entlastung. Durch die Öffnung soll das Wasser in einen Havel-Polder abfließen, dass durch den gebrochenen Deich bei Fischbeck ins Havelland geströmt ist.

http://www.mdr.de

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Hochwasserlage an der Elbe in Brandenburg

Veröffentlicht: Juni 10, 2013 von fluthelfer in Havel

Die Hochwasserlage an der Elbe in Brandenburg bleibt kritisch. Im Havelland hat sich die Situation nach dem Bruch eines Elb-Deiches in Fischbeck in Sachsen-Anhalt verschärft. Es wird eine Überflutung durch das auslaufende Wasser befürchtet. Deshalb wurde seit den frühen Morgenstunden ein Notdeich von 3,5 Kilometer Länge zwischen Schmetzdorf und Zollchow errichtet. Nach Angaben des Koordinierungszentrums Krisenmanagement (KKM) soll er bereits am Montagmittag fertig sein.

http://www.haz.de/Nachrichten/Panorama/Uebersicht/Tausende-nach-Deichbruch-in-Fischbeck-evakuiert

Entlastung für Elbe: Havelpolder werden geflutet

Veröffentlicht: Juni 9, 2013 von fluthelfer in Havel

 

Zur Entlastung der Elbe-Hochwasserregion rund um Wittenberge in Nordbrandenburg werden seit Sonntagnachmittag Polder an der Havel geflutet. Stück für Stück werden in Quitzöbel (Sachsen-Anhalt) an der Landesgrenze die Wehre ähnlich wie Garagentore heruntergelassen. Dadurch fließe das Wasser der Elbe in die Havel, sagte Kurt Augustin, Abteilungsleiter Wasser beim Landesumweltministerium, am Sonntag. Das komplette Herunterlassen der Tore sei frühestens Montagmittag abgeschlossen. Erst dann schießen laut Angaben pro Sekunde rund 300 Kubikmeter Elbewasser in die Havel und die angrenzenden Polderflächen. Mit der Flutung soll der Hochwasserscheitel gekappt werden.

Zuletzt war das Wehr in Quitzöbel beim Hochwasser 2002 geöffnet worden. Bei sinkendem Pegelstand wird der Vorgang wieder rückgängig gemacht: das Wasser wird aus der Havel in die Elbe zurückgeleitet.

Polder sind von Deichen umgebene Gebiete, die bei Hochwasser absichtlich geflutet werden. Die ansonsten landwirtschaftlich genutzten Flächen liegen etwa 30 Kilometer vor Wittenberge bei Neuwerben. Sie können etwa 250 Millionen Kubikmeter Wasser aufnehmen. (dpa/bb)

Havelpolder

Veröffentlicht: Juni 9, 2013 von fluthelfer in Havel

 

Um 13.30 Uhr soll der Havelpolder südlich der Stadt Wittenberge durch Ziehen des Wehres Neu-Werben geflutet werden. So könnte der Elbescheitel um rund 35 Zentimeter gesenkt werden.

http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/dammbruch-suedlich-von-magdeburg-1.3454037

Havelpolder werden geflutet

Veröffentlicht: Juni 9, 2013 von fluthelfer in Havel

 

Die Havelpolder, rund 30 km vor Wittenberge bei Neuwerben gelegen, sollen geflutet werden. Dies teilte das Brandenburger Umweltministerium am Samstag mit. Ein genauer Zeitpunkt, wann die Wehre geöffnet werden, steht aber noch nicht fest – keinesfalls vor Sonntag heißt es im Ministerium. Man will einen Rückstau des Wasser in die Havel verhindern.

Die Entscheidung, wann die Polder geflutet werden, treffen Vertreter der Anlieger-Länder Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und des Bundes gemeinsam. Die Havelpolder können eine Wassermenge von 250 Mio. Kubikmeter Wasser aufnehmen – das bedeutet für die Anrainer im weiteren Flussverlauf eine deutliche Entlastung.

http://wendland-net.de

Wie viel Wasser kommt in die Havel?

Veröffentlicht: Juni 6, 2013 von fluthelfer in Havel

 

Im Süden und Osten Deutschlands kämpften die Menschen auch gestern mit dem Hochwasser. Geradezu beschaulich dagegen die Situation im Havelland. Fast geruhsam schlängelt sich die Havel in ihrem Bett. Doch die Situation wird sich in den kommenden Tagen ändern. Bei Grütz werde die Havel bis zum Wochenende einen Pegelstand von etwa zwei Metern erreichen, prognostizierte gestern Joachim Karp, Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brandenburg, Außenstelle Rathenow, auf einer von Landwirten der Unteren Havel Nord anberaumten Sonderberatung. Für die Jahreszeit normal wären 1,40 Meter. Damit kommt Wasser auf die Wiesen. Wie sich die Situation entwickelt, werde vor allem davon abhängen, wie viel Wasser aus der Spree kommt. Es kann viel Wasser werden. „Böse ist auch die Vorschau für die Elbe“, so der Außenstellenleiter. Das diesjährige Elbhochwasser werde voraussichtlich die Dimension von 2002 erreichen.

Wie sich die Hochwassersituation auf die Untere Havel auswirkt, wird die kommende Woche offenbaren. Die Situation kann schlimm werden. Was Karp dann sagte, hörten die Landwirte nicht gern. Es könnte passieren, dass alle sechs Polder der Unteren Havel Nord für eine Flutung geöffnet werden, um Wasser aus der Havel aufzunehmen oder zu helfen die Elbe zu entlasten. Aufnehmen können die sechs Polder zusammen 80 bis 90 Millionen Kubikmeter Wasser. „Wir werden uns auf eine solche mögliche Situation vorbereiten“, sagte Rhinows Ordnungsamtsleiter Michael Mirschel. Für die Landwirtschaftbetriebe gehört zu diesen Vorkehrungen auf höher gelegenen Flächen Weidemöglichkeiten zu schaffen. Die Agrargenossenschaften Böhne und Hohennauen müssten jeweils etwa 500 Tiere umstellen. Noch während der Beratung kontaktierte Gerhard Stackebrandt, stellvertretender Vorsitzender des Kreisbauernverbandes, das zuständige Landesministerium, um Modalitäten für gewährte EU-Ausgleichszahlungen zu klären. Zügige Klärung wurde zugesagt. Auch Peter Haase von der Naturparkverwaltung bot Unterstützung bei der Bearbeitung von Anträgen an. Diese ermöglichen den Landwirten einen vorzeitigen Erntebeginn auf Naturschutzflächen, die normalerweise erst nach dem 15. Juni bewirtschaftet werden dürfen. Die Untere Naturschutzbehörde hat erste Anträge bewilligt. Problem ist nur der Zeitfaktor und das einige Flächen aufgrund von Frühjahrshochwasser noch nicht befahrbar sind. Werden alle Polder geflutet rechnen Landwirte mit 70 Prozent Ernteausfall. (Von Norbert Stein)

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12527162/19287300/Landwirte-bangen-Oeffnung-aller-sechs-Polder-der-Unteren.html

Hochwasserwelle rollt auf den Kreis zu

Veröffentlicht: Juni 6, 2013 von fluthelfer in Havel

 

Die Hochwasserwelle rollt jetzt auf den Landkreis zu. Weil die Elbe so viel Wasser führt, wird sich das ebenfalls auf die Havelniederung bei Babe (Amt Neustadt) auswirken. „Wir richten uns jetzt auf die Flutung des Polders dort ein“, sagte Neustadts Amtswehrführer Heino Arndt gestern nach einem Gespräch mit dem Katastrophenschutz des Landkreises.

Bereits zum Wochenende könnte bei Babe Havelwasser in die Wiesen gelassen werden, um damit Druck aus der Elbe zu nehmen. Zuletzt wurde das beim Jahrhunderthochwasser vor elf Jahren notwendig. Nun wird bei Wittenberge am Sonntag ein Elbpegel von 8,20 Metern erwartet. Zum Vergleich: Beim sogenannten Jahrhunderthochwasser im Jahr 2002 stand der Pegel in Wittenberge bei 7,34 Meter.

Derzeit gilt die Lage rund um Babe noch nicht als katastrophal. Deshalb blieb es gestern auch nur bei „ersten Absprachen“, wie Wehrführer Arndt sagte. „Vorbeugen ist besser als heilen“, betonte Arndt. Auch Neustadts Ordnungsamtsleiterin Kathrin Lorenz beruhigt. Sie steht mit Arndt wie auch mit dem Katastrophenschutz in Neuruppin in permanentem Kontakt und sagt: Alles, was unternommen wird, ist „lageabhängig“.

Die bei Babe Betroffenen würden über das Landwirtschaftsamt zwar ohnehin informiert. Trotzdem wollte man bereits gestern auch seitens des Amtes schon mal auf die Landwirte zugehen. Zu klären ist, wie Vieh in Sicherheit gebracht werden kann, und es geht ums Mähen, damit die Bereiche möglichst viel Wasser aufnehmen können. Man unternehme alles, um auf eine Flutung der Wiesen vorbereitet zu sein, so Lorenz.

Ob als Nächstes auch die Bewohner einiger Orte bis in die Breddiner und Dreetzer Gemeindegebiete hinein gewarnt werden müssen, das soll heute besprochen werden. Vor elf Jahren ließ die Amtsverwaltung Hochwasserinfos als Postwurfsendung in die Haushalte bringen. Das Flugblatt enthielt Hinweise zum Verhalten im Ernstfall.

Heute früh soll außerdem ein Krisenstab der Neustädter Regionalstelle des Landesumweltamts seine Arbeit aufnehmen: Es besteht aus drei Neustädter Mitarbeitern sowie vier Beschäftigten vom Hauptsitz des Landesumweltamts in Groß Glienicke bei Potsdam. Neben Deichkontrollen in der Region und der Überwachung der Flusssysteme um Dosse und Jäglitz hat das Team viel zu koordinieren. So gibt es laut Bereichsingenieur Sebastian Köppen mehrere Polder die auf sachsen-anhaltinischem Gebiet liegen. Länder, Landkreise und Landräte seien bei Entscheidungen gefordert. Schließlich gehe es immer auch um die Frage von Existenzen und Kosten.

Im Nachbarlandkreis Prignitz kam gestern unterdessen der dortige Hochwasserkrisenstab in Perleberg zusammen. Auch Ministerpräsident Matthias Platzeck schaute vorbei. Ein Hilfeersuchen aus der Prignitz gibt es aber noch nicht. Dieses würde von der Prignitz aus ohnehin erst an die Koordinierungsstelle des Innenministeriums ergehen und dann nach Neuruppin weitergeleitet werden, hieß es aus der Kreisverwaltung. Die Infos erreichen über den Kreisbrandmeister die Ostprignitz-Ruppiner Feuerwehrleute. Mindestens ein Tag Vorlauf ist für den Einsatz notwendig.

„Wir würden dann vor allem auf diejenigen setzen, die entweder zu Hause sind oder in öffentlichen Verwaltungen arbeiten“, sagte der Kyritzer Feuerwehrchef Manfred Giese. Zuletzt gehörten 2010 Kyritzer Feuerwehrleute zu den 120 Helfern aus OPR, die beim Ausbessern vom Hochwasser bedrohter Deiche im Kreis Elbe-Elster halfen. So, wie in den Jahren zuvor schon an der Oder und eben auch an der Elbe. „Es gibt schon vorformierte Teams im Landkreis für diese Hilfsfälle“, sagte Wusterhausens Gemeindebrandmeister Ralf Hohmann. (Von Matthias Anke)

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12527280/19287300/Die-Elbe-soll-durch-Oeffnung-eines-Polders-bei.html

Havelpolder werden geflutet – Deicherhöhung wird rechtzeitig fertig

Veröffentlicht: Juni 6, 2013 von fluthelfer in Havel

Um die hochwassergefährdeten Gebiete im Norden zu entlasten, werden die Havelpolder – Überflutungsflächen an der Havel – geflutet. Dadurch wird der „Druck“ des Wassers gemindert. Auf diese Maßnahme haben sich die zuständigen staatlichen Stellen heute geeinigt.

Die Erhöhung des Deiches zwischen Hitzacker und Penkefitz mit Sandsäcken wird rechtzeitig vor Eintreffen des Hochwassers fertig. Das ist dem Fleiß vieler Freiwilliger zu verdanken. Die Frauen und Männer der Feuerwehren, weiterer Organisationen und „private“ Helfer „zeigen hervorragende Leistungen“, freut sich Petra Steckelberg, Erste Samtgemeinderätin der SG Elbtalaue. In deren Gebiet sind zurzeit rund 1300 Kräfte von Feuerwehr und THW sowie 700 Bundeswehroldaten im Einsatz; im gesamten Kreisgebiet sind es insgesamt 3000 Helferinnen und Helfer.

Wussegel wird aufgrund der aktuellen Hochwasserlage voraussichtlich nicht evakuiert, jedoch Hitzacker. Dort wird die Evakuierung am Sonntag erfolgen, teilt die Samtgemeinde mit.

 

Quelle: http://wendland-net.de