Archiv für die Kategorie ‘Hamburg’

Stars singen in Hamburg für Flut-Opfer

Veröffentlicht: Juni 24, 2013 von fluthelfer in Hamburg

 

Ein Benefiz-Konzert mit einem hochkarätig besetzten Star-Ensemble hat in Hamburg mindestens 40 000 Euro für die Hochwasser-Opfer entlang der Elbe eingebracht.

Künstler und Bands wie Sasha, Revolverheld oder Tonbandgerät sammelten am Sonntag unter dem Namen «Elballianz» bei den Zuhörern auf der Reeperbahn mit ihrem Auftritt Spenden für die Hochwasserhilfe des Deutschen Roten Kreuzes. Auch Unternehmen unterstützen die Aktion mit Sach- oder Geldspenden. Die Polizei zählte 3000, die Veranstalter bis zu 10 000 Zuhörer.

Den Auftakt machten der Liedermacher Rolf Zuckowski und sein Chor der Elbkinder. «Wir haben die Flut bei einem Konzert in Prag anschwellen sehen und dachten uns, jetzt kommt’s dicke», sagte Zuckowski zwischen zwei Stücken, «aber dass es so heftig wird, hatten wir nicht gedacht.» Gemeinsam mit Theaterchef Corny Littmann trommelte er innerhalb weniger Tage die prominente Truppe zusammen, organisierte Sponsoren und Unterstützer. Für Zuckowski ging das Konzept auf. «Zufrieden ist kein Begriff, ich bin überwältigt. Aus den Augen der Leute kann ich herauslesen, dass sie wegen der Sache und nicht wegen der Stars gekommen sind», sagte der Musiker.

Dabei hatte die Veranstaltung zeitweise mit heftigem Platzregen zu kämpfen. «Wir Hanseaten sind Schietwetter gewöhnt», sagte Moderator Corny Littmann. «Die Leute an der Elbe sind viel schlimmer dran.» Die Initiative «Elballianz» geht auf Zuckowski und Theaterchef Littmann zurück. Nach Angaben der Veranstalter sind mehr als 3000 Einsatzkräfte des DRK nach wie vor in den Hochwassergebieten in Deutschland im Einsatz.

Die Flutopfer können jeden Euro Hilfe gebrauchen: Schätzungen zufolge soll die Katastrophe in Deutschland Schäden in zweistelliger Milliarden-Höhe angerichtet haben. Allein für die Wirtschaft rechnen Fachleute mit mindestens elf Milliarden Euro. Die Bundesregierung hatte jüngst angekündigt, den betroffenen Gebieten mit acht Milliarden Euro unter die Arme zu greifen. (dpa)

Quelle: fr-online.de

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Hochwasser zieht sich aus Hamburg zurück

Veröffentlicht: Juni 16, 2013 von fluthelfer in Hamburg

 

Das Elbe-Hochwasser verabschiedet sich langsam aus Hamburg. Nachdem der Flutscheitel die Hansestadt am Donnerstag erreicht hatte, sinkt der Pegelstand nun seit dem Wochenende. Für die Hansestadt bestand nach Angaben eines Sprechers der Umweltbehörde während des Höhepunkts der Flut keine Gefahr. Die Stadt sei ausreichend durch Deiche gesichert.

Pegelstand in Altengamme sinkt

Im Bereich Altengamme hatte das Wasser zum Zeitpunkt des Hochwasserscheitels auf 6,80 Meter gestanden. Es hätte sogar noch höher steigen können – sind doch die Deiche nach Angaben der Behörde für Pegel von bis zu 7,80 Meter über Normal Null ausgelegt. Doch schon am Sonntagmittag betrug der Pegelstand nur noch 5,01 Meter. Normal sind 2,80 Meter.

Unterdessen warnen die Behörden davor, oberhalb der Elbbrücken zu schwimmen oder anderen Wassersport zu betreiben. Der Fluss fließt schneller und führt verstärkt Treibgut mit sich.

Spült Elbe-Hochwasser giftige Stoffe in den Hafen?

Das Wasser der Elbe sei derzeit zudem besonders trüb, sagte der Behördensprecher. Durch das Hochwasser könnten möglicherweise problematische Stoffe in den Hafen gelangen, zum Beispiel Müll und Chemikalien, die noch aus DDR-Zeiten in den Böden entlang der Elbe lagern. Nach dem Ende des Hochwassers will die Hamburg Port Authority deshalb das Hafengebiet genau untersuchen.

Fährbetreiber will kommendes Wochenende wieder fahren

Die Norder- und Süderelbe waren bereits ab dem vergangenen Sonntag ab den Elbbrücken stromaufwärts für die Binnenschifffahrt gesperrt worden. Auch die Elbfähre Zollenspieker – Hoopte hat ihren Betrieb eingestellt. Dem Betreiber zufolge werden die Fähren vermutlich am kommenden Wochenende wieder fahren.

http://www.ndr.de/regional/hamburg/hochwasser1337.html

Hochwasser fließt durch Hamburg

Veröffentlicht: Juni 15, 2013 von fluthelfer in Hamburg

 

Der Hochwasserscheitel der Elbe hat Hamburg erreicht. „Das Wasser wird mindestens zwei Tage hoch stehen“, sagte ein Sprecher der Umweltbehörde. Ein Absinken des Pegels werde erst am Wochenende erwartet. Für die Hansestadt bestehe aber nach derzeitigem Stand keine Gefahr. Die Stadt sei ausreichend durch Deiche gesichert. In der Hafencity, der Speicherstadt und dem Überseehafen werde das Wasser voraussichtlich nur um knapp einen halben Meter steigen.

Viel Treibgut im Fluss

Im Bereich Altengamme ist das Wasser auf 6,40 Meter über Normal Null erhöht – üblich sind 2,70 Meter. Die Deiche sind dort nach Angaben der Behörde aber für Pegel von bis zu 7,80 Meter über Normal Null ausgelegt. Sorgen bereitet nur, dass die Fluten nicht schnell genug wieder abfließen und die Deiche aufweichen könnten. Die Hamburger sollten diesen Bereich in den kommenden Tagen meiden. Auch das Schwimmen oder anderer Wassersport oberhalb der Elbbrücken ist zu gefährlich: Der Fluss fließt schneller und führt verstärkt Treibgut mit sich.

Spült Elbe-Hochwasser giftige Stoffe in den Hafen?

Das Wasser der Elbe sei derzeit zudem besonders trüb, sagte der Behördensprecher. „Auf dem Weg nach Hamburg ist ganz viel aufgewirbelt worden.“ Die Hafenverwaltung sieht ebenfalls nicht die Wassermassen als Problem. Allerdings könnten durch das Hochwasser möglicherweise problematische Stoffe in den Hafen gelangen, zum Beispiel Müll und Chemikalien, die noch aus DDR-Zeiten in den Böden entlang der Elbe lagern. Diese Stoffe könnten sich in Randbereichen des Hafens abseits des Hauptstroms ablagern und seien aufwendig zu entsorgen. Nach dem Ende des Hochwassers will die HPA deshalb das Hafengebiet daraufhin genau untersuchen.

Norder- und Süderelbe teilweise für Schiffe gesperrt

Die Norder- und Süderelbe sind bereits am Sonntag ab den Elbbrücken stromaufwärts für die Binnenschifffahrt gesperrt worden. Da die Schiffe ab Geesthacht wegen des Hochwassers nicht weiterkommen und zudem die Fließgeschwindigkeit des Wassers sehr hoch sei, werden sie bei den Norder- und Süderelbbrücken gestoppt, sagte ein Sprecher der Hafenverwaltung Hamburg Port Authority. Auch die Elbfähre Zollenspieker – Hoopte hat ihren Betrieb eingestellt.

Hafen wirkt wie Flussdelta

Hamburg ist bei Hochwasser in den vergangenen Jahren meistens ohne größere Schäden davongekommen, weil die Elbe bei Geesthacht in Schleswig-Holstein deutlich breiter und tiefer wird und dadurch mehr Wasser aufnehmen kann als im Elbtal davor. Die Fluten verlaufen sich danach in den weit verästelten Nebenarmen der Elbe wie in einem Flussdelta, sodass die Pegel im Hafen selbst deutlich weniger steigen. Die großen Containerterminals der Logistikunternehmen HHLA und Eurogate erwarten derzeit keine Einschränkungen durch das Hochwasser. Auch der Flugzeugbauer Airbus, der sein Werksgelände nahe der Elbe hat, sieht sich durch Deiche ausreichend geschützt.

Hamburger Helfer zurück

Derweil sind die letzten Helfer der Hamburger Feuerwehr am Donnerstag von ihrem Einsatz in den Elbe-Hochwassergebieten Sachsens und Niedersachsens zurückgekehrt. Mit 175 Feuerwehrleuten hatten die Hamburger in Amt Neuhaus (Landkreis Lüneburg) und in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden die Fluthelfer unterstützt und rund zwei Wochen gegen die steigenden Pegel angekämpft, sagte ein Feuerwehrsprecher am Freitag. Dabei sicherten sie auch eine acht Kilometer lange Deichlinie bei Bleckede (Kreis Lüneburg) und verbauten 120.000 Sandsäcke, um den Schutzwall zu erhöhen.

Benefizkonzert auf der Reeperbahn

Unter dem Motto „Elballianz“ wird es auf Initiative von Liedermacher Rolf Zuckowski und Theaterchef Corny Littmann am Sonntag, 23. Juni, ein Benefizkonzert für die Flutopfer auf der Hamburger Reeperbahn geben. Bisher haben spontan Künstler zugesagt wie Stefan Gwildis und Band, Karl Dall, Mary Roos, Sasha, Gunter Gabriel, Annett Louisan, Johannes Oerding, Bill Ramsey und Andrea Sawatzki, wie die Veranstalter am Freitag mitteilten. Außerdem werde das Ensemble des Schmidt Theaters auftreten. In Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz und unzähligen, freiwilligen Helfern vor und hinter der Bühne sollen rund um den Spielbudenplatz Spenden für die Flutopfer entlang der Elbe gesammelt werden.

http://www.ndr.de/regional/hamburg/hochwasser1337.html

Hochwasserscheitel der Elbe wird Hamburg….

Veröffentlicht: Juni 11, 2013 von fluthelfer in Hamburg

 Der Hochwasserscheitel der Elbe wird Hamburg nach neusten Berechnungen voraussichtlich zwischen Mittwoch und Donnerstag erreichen. Es bestehe aber nach derzeitiger Einschätzung keine Gefahr für die Stadt, teilten die Behörden am Dienstag mit. Das Wasser in der HafenCity, der Speicherstadt und im Hafen werde lediglich um 40 Zentimeter steigen. Deutlich steigen wird das Wasser in dem Bereich der Tideelbe zwischen der Staustufe Geesthacht und der Bunthausspitze (Teilung in Norder- und Süderelbe). Bei Altengamme werden es nach Berechnung von Experten etwa 6,60 Meter über Normal Null sein – üblich sind 2,70 Meter. Die Deiche seien bis 7,80 Meter über Normal Null ausgelegt. Seit Sonntag ist die Elbe oberhalb der Elbbrücken gesperrt. Die Fähre Hoopte-Zollenspieker hat ihren Betrieb eingestellt.

http://www.haz.de/Nachrichten/Panorama/Uebersicht/Hochwasserwelle-rollt-weiter-nach-Norden

Keine Gefahr für Hamburg

Veröffentlicht: Juni 11, 2013 von fluthelfer in Hamburg

 

Der Hochwasserscheitel der Elbe wird Hamburg nach neuesten Berechnungen zwischen Mittwoch (12. Juni) und Donnerstag dieser Woche erreichen. Nach derzeitigem Stand besteht auch weiterhin keine Gefahr für die Stadt.

Die möglichen Auswirkungen des Elbe-Hochwassers für Hamburg werden in der Behörde für Inneres und Sport von einer Expertengruppe bestehend aus Vertretern der Hamburg Port Authority, der Bezirksämter Bergedorf und Harburg, der Feuerwehr und der Polizei sowie des Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer laufend erörtert und umfassend analysiert.

Danach wird das Hochwasser in den Bereichen der HafenCity, der Speicherstadt oder des Hafens nur zu leicht erhöhtem Hoch- und Niedrigwasser um etwa 40 cm führen.

Für den Bereich der Tideelbe zwischen der Staustufe Geesthacht und der Bunthausspitze (Teilung in Norder- und Süderelbe) rechnen die Experten zwischen Mittwoch und Donnerstag  mit erhöhten Wasserständen (bis zu 6,60 m über Normal Null im Bereich Altengamme). Der Aufenthalt in den Vordeichgebieten sollte in diesem Bereich vorsorglich unterbleiben, weil diese Flächen überflutet werden. Auftreibende Gegenstände, Bootsstege oder Gefahrstoffe sollten entfernt oder gesichert werden. Diese Bitte richtet sich insbesondere an die Bewohner der Wochenendhaussiedlung Overwerder und die Anlieger im Hafen Oortkaaten.

Aufgrund der Hochwassersituation stromaufwärts ist die Elbe oberhalb der Elbbrücken seit Sonntagmittag gesperrt. Die Fähre Hoopte-Zollenspieker hat ihren Betrieb eingestellt. Gründe hierfür sind die deutlich höhere Fließgeschwindigkeit der Elbe und das vom Strom mitgeführte Treibgut. Baden oder andere Wassersportaktivitäten sollten oberhalb der Elbbrücken unbedingt unterbleiben, auch auf eine Wasserentnahme sollte bis auf weiteres vorsorglich verzichtet werden.

Die Hochwasserschutzanlagen im Bereich der Elbe sind in einem guten Zustand. Die Anlagen schützen das Stadtgebiet vor Sturmfluten mit deutlich höheren Wasserständen. So sind beispielsweise die Deiche zwischen Geesthacht und Zollenspieker für Sturmfluten mit einem Wasserstand von 7,70 m bis 7,80 m über Normal Null ausgelegt. Somit stellen die zu erwartenden Wasserstände keine außergewöhnliche Belastung für diese Anlagen dar. Die Deichabschnitte zwischen Altengamme und Zollenspieker werden ab sofort regelmäßig überwacht, um frühzeitig z.B. durch Treibgut verursachte Schäden erkennen und beheben zu können. Sicherungsmaßnahmen am Leitdamm in Altengamme wurden bereits eingeleitet.

Die Auswirkungen der Flut auf Hamburg werden weiterhin als gering eingeschätzt, weil die Elbe im Tidebereich deutlich breiter und tiefer als oberhalb des Wehrs Geesthacht ist und deshalb sehr viel mehr Abflussraum als im eigentlichen Elbtal bietet.

http://www.hamburg.de/polizei-und-feuerwehr/nofl/4005918/2013-06-11-bis-bsu-pm-elbhochwasser.html

Elbe-Hochwasser: Keine Gefahr für Hamburg

Veröffentlicht: Juni 7, 2013 von fluthelfer in Hamburg

 

Leicht erhöhte Wasserstände im Hafen erwartet. Der Hochwasserscheitel der Elbe wird Hamburg nach aktuellen Berechnungen am Anfang der kommenden Woche erreichen. Nach derzeitigem Stand besteht keine Gefahr für die Stadt.

Die möglichen Auswirkungen des Elbe-Hochwassers für Hamburg wurden in der Behörde für Inneres und Sport von einer Expertengruppe bestehend aus Vertretern der Hamburg Port Authority, der Bezirksämter Bergedorf und Harburg, der Feuerwehr und der Polizei sowie des Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer umfassend erörtert und analysiert.

Danach wird das Hochwasser in den Bereichen der HafenCity, der Speicherstadt oder des Hafens nur zu leicht erhöhtem Hoch- und Niedrigwasser um etwa 40 cm führen.

Für den Bereich der Tideelbe zwischen der Staustufe Geesthacht und der Bunthausspitze (Teilung in Norder- und Süderelbe) rechnen die Experten ab Montag mit erhöhten Wasserständen bis zu 6,40 m über Normal Null. Die Vordeichgebiete werden in diesem Bereich überflutet. Der Aufenthalt sollte vorsorglich unterbleiben, auftreibende Gegenstände oder Gefahrstoffe sollten entfernt oder gesichert werden. Diese Bitte richtet sich insbesondere an die Bewohner der Wochenendhaussiedlung Overwerder und die Anlieger im Hafen Oortkaaten.

Die Einstellung der Schifffahrt oberhalb der Elbbrücken ist bereits ab dem Wochenende zu erwarten, dies wird auch für die Fähre Hoopte-Zollenspieker gelten. Gründe hierfür sind die deutlich höhere Fließgeschwindigkeit der Elbe und das vom Strom mitgeführte Treibgut. Baden oder andere Wassersportaktivitäten sollten oberhalb der Elbbrücken unbedingt unterbleiben.

Die Hochwasserschutzanlagen im Bereich der Elbe sind in einem guten Zustand. Die Anlagen schützen das Stadtgebiet vor Sturmfluten mit deutlich höheren Wasserständen. So sind beispielsweise die Deiche zwischen Geesthacht und Zollenspieker für Sturmfluten mit einem Wasserstand von 7,70 m bis 7,80 m über Normal Null ausgelegt. Somit stellen die zu erwartenden Wasserstände keine außergewöhnliche Belastung für diese Anlagen dar. Vorsorglich wurde entschieden, die Deichabschnitte zwischen Geesthacht und Zollenspieker ab Montag regelmäßig zu überwachen, um frühzeitig z.B. durch Treibgut verursachte Schäden  erkennen und beheben zu können.

Die Auswirkungen der Flut auf Hamburg sind geringer, weil die Elbe im Tidebereich deutlich breiter und tiefer als oberhalb des Wehrs Geesthacht ist und deshalb sehr viel mehr Abflussraum als im eigentlichen Elbtal bietet.

Hochwasserschutz in Hamburg

Hamburg ist besonders durch Sturmfluten aus der Nordsee im Winterhalbjahr bedroht. Das gleichzeitige Auftreten einer Sturmflut und eines Hochwassers oberhalb von Geesthacht – beides wird bei der Höhenermittlung der Hochwasserschutzanlagen berücksichtigt. Hamburg wird durch eine 103 km lange Hauptdeichlinie geschützt. Darin befinden sich insgesamt 79 Kreuzungsbauwerke (Schleusen, Sperrwerke, Deichsiele, Schöpfwerke und Tore). Die Höhe der Hochwasserschutzanlagen beträgt zwischen NN + 7,50 m und NN + 9,25 m. Die geschützte Fläche umfasst 45 % des Stadtgebietes. Rund 325.000 Einwohner werden vor Hochwasser geschützt. Die geschützten Werte können mit mehr als 10 Mrd. Euro beziffert werden.

Hamburg investiert seit 1993 kontinuierlich in  den Ausbau des Hochwasserschutzes. So wurden in den letzten fünf Jahren mehr als 31 Mio. Euro pro Jahr ausgegeben. Die Gesamtbaukosten werden bis 2015 rund 750 Mio. Euro betragen. Im Oktober 2012 haben Senat und Bürgerschaft beschlossen, die bisherigen Bemessungswasserstände beispielsweise am Pegel St. Pauli von NN + 7,30 m um 80 cm auf NN + 8,10 m zu erhöhen. Die Kosten für die weitere Verstärkung des Hochwasserschutzes ab 2016 werden auf rund 550 Mio. Euro geschätzt. Hochwasserschutz ist eine Daueraufgabe in Hamburg.

http://www.hamburg.de/innenbehoerde/nofl/4001496/2013-06-06-bsu-hochwasser.html

Hamburg sieht sich gut gerüstet

Veröffentlicht: Juni 5, 2013 von fluthelfer in Hamburg

 

Angesichts des Elbe-Hochwassers sind viele Gemeinden in Norddeutschland besorgt. Die Vorbereitungen auf die nahende Flutwelle laufen auf Hochtouren. In einigen Kreisen wurde Katastrophenalarm ausgelöst, manche Städte müssen zum Teil evakuiert werden. In Hamburg sind die Behörden dagegen gelassen. Sie rechnen nicht mit schlimmen Folgen, wie NDR 90,3 am Mittwoch berichtete.

Umweltbehörde: Deiche halten Stand

Der Scheitel wird nach Angaben der Umweltbehörde für Montag oder Dienstag in Hamburg erwartet. Zuerst wird das Hochwasser Altengamme im Osten der Hansestadt erreichen. Hinter dem Geestachter Wehr könnte Prognosen zufolge ein Pegel von 5,90 Meter erreicht werden. Diese Wasserhöhe liege deutlich unter der Belastbarkeit der Deiche, sagte ein Behördensprecher NDR 90,3. Sie sind für Sturmfluten bis 7,80 Meter Höhe ausgelegt.

In Hamburg sehen Vertreter verschiedener Behörden dem Hochwasser gelassen entgegen. Die Umweltbehörde geht davon aus, dass die Auswirkungen des Elbe-Hochwassers in der Hansestadt kaum zu spüren sein werden. Im Hamburger Hafen soll der Pegelstand nur etwa einen halben Meter höher als normal ausfallen.

 

Quelle: NDR 90,3