Archiv für die Kategorie ‘finanzielle Hilfen’

Der Volkssolidarität Kreisverband Gera wird nach dem Hochwasser mit 80″000 Euro bedacht. Davon ist die Spielfläche im „Spatzennest“ schon wieder hergestellt. Auch der Auszug aus dem Haus „Drei Birken“ wird davon finanziert.

Gera-Zwötzen. „Danke für das Geld!“. Die fünfjährige Clara aus der Kindertagesstätte „Spatzennest“ des Volkssolidarität Kreisverbandes Gera e.“V. kommt auf Geschäftsführerin Karin Senf zugerannt. Fast immer wenn die Chefin in den letzten Wochen zu Besuch war, waren Spender dabei. Diesmal aber will sie zeigen, wie geholfen wurde.

Fast 80.000 Euro von 34 Spendern erreichten bislang den Kreisverband. 22 Einzelpersonen gaben zwischen 10 und 500 Euro. Darunter sind auch die 66,22 Euro aus der Sparbüchse des achtjährigen Matteo, die er im „Spatzennest“ vorbeibrachte. Die größte Firmenspende kam mit 20″000 Euro von Möbel Rieger. 5000 Euro Lottomittel erhielt der Verband auf Initiative von OTZ und Kultusministerium und nach einer Spendengala überwies der Bundesverband der Volkssolidarität nach Gera 37″500 Euro. „25“000 Euro davon flossen in die Freiflächen im Spatzennest und 5000 Euro ins Comma. Den Rest stiften wir mit eigenen Zulagen betroffenen Familien“, sagt Karin Senf.

Auf 285.000 Euro wird Schaden bislang geschätzt

Auf insgesamt 285″000 Euro schätzt der Volkssolidarität Kreisverband den Schaden an vier Objekten. Am ärgsten betroffen ist das Wohnheim für Demenzpatienten „Drei Birken“ gleich neben dem „Spatzennest“. 175000 Euro beträgt hier der Schaden. Der Fußboden muss komplett erneuert, der Keller getrocknet werden. Das geht nur mit einem Auszug. Voraussichtlich im September ziehen die 14 Bewohner auf eine Station im Altbau des SRH Wald-Klinikums. „Noch müssen wir eine Firma finden, die in vier bis acht Wochen durchziehen kann“, sagt Frau Senf. Für Umzug und Miete werde die Rieger-Spende gebraucht. Die baulichen Schäden trage die Versicherung. Noch. Denn zum 15. August 2013 sei die Elementarversicherung für beide Objekte in Zwötzen gekündigt.

Der Schaden am „Spatzennest“, in dem 190 Kinder betreut werden, beträgt 50″000 Euro. Außer dem Mutterboden, der im Herbst ersetzt werden soll, gibt es schon neuen Sand und ein neues Baumhaus. Im Comma wurden 5000 Euro und in der De-Smit-Straße 34 noch einmal 50000 Euro Schaden registriert.

„Ohne die Spenden hätten wir nicht so schnell wieder Alltag für die Kinder herstellen können“, ist Karin Senf dankbar. Sie betont ebenso, dass es ohne Ehrenamtliche, Eltern und Nachbarn und ohne die Eigenleistungen der Mitarbeiter nicht geschafft worden wäre. Inzwischen sind neue Spenden angekündigt. „Das ist faszinierend“, meint die Volkssolidarität-Chefin.

 Quelle: otz.de

 

Unwetter am 20. Juni – Kreis unterstützt Unwetter-Opfer

Veröffentlicht: Juli 16, 2013 von fluthelfer in finanzielle Hilfen, NRW

Der Rhein-Sieg-Kreis will die Betroffenen des Unwetters vom 20. Juni finanziell unterstützen. Der Kreisausschuss reagiert damit auf eine Anfrage der Stadt Lohmar, die besonders betroffen war. Die Höhe der Zahlungen steht noch nicht fest. 

Betroffene des Unwetters vom 20. Juni können voraussichtlich mit einer finanziellen Unterstützung durch den Rhein-Sieg-Kreis rechnen. Das haben Landrat Frithjof Kühn und Vertreter aller Fraktionen jetzt im Kreisausschuss des Kreistags signalisiert. Sie reagierten damit auf eine Anfrage der Stadt Lohmar, die von dem Starkregen besonders betroffen war. In einem Brief an Landrat Frithjof Kühn hatte Lohmars Bürgermeister Wolfgang Röger wegen des großen Ausmaßes der Schäden bei Privatleuten, aber auch bei der Stadt Lohmar selbst um Unterstützung gebeten.

Soziale Härtefälle

Die Stadt, so Röger, könne diese Aufgabe angesichts der angespannten Haushaltslage nicht alleine leisten. Landrat und Kreistag stellten jetzt in Aussicht, dass der Kreis für soziale Härtefälle einen Betrag zur Verfügung stellt. „Die Beträge sollten maximal so hoch sein wie die finanziellen Hilfen, die die Städte und Gemeinden selbst den Betroffenen zur Verfügung stellen“, sagte CDU-Finanzexperte Torsten Bieber. Vertreter aller Parteien warnten davor, für die Zahlung der Hochwasser-Hilfen eine eigene Satzung zu erlassen.

Ob der Kreis solche Zahlungen leiste, solle auch in Zukunft von Fall zu Fall entschieden werden. „Wir sollten in dieser Frage eher spontan entscheiden und uns auch eine gewisse juristische Inkonsequenz zubilligen, anstatt das durch eine Satzung zu regeln“, schlug der Landrat vor.

Eine Entscheidung über die Höhe der Hilfszahlungen des Kreises soll nach Gesprächen mit den Kommunen voraussichtlich nach der Sommerpause des Kreistags fallen. Die Kreisverwaltung hat unterdessen eine Statistik aller Einsätze vom 20. Juni vorgelegt. Danach mussten Feuerwehren und Rettungsdienste unwetterbedingt fast 600 mal ausrücken. Besonders betroffen waren neben Lohmar und Königswinter auch Wachtberg, Siegburg und Troisdorf.

Quelle: ksta.de

Spenden für die Opfer des Hochwassers

Veröffentlicht: Juni 28, 2013 von fluthelfer in finanzielle Hilfen, NRW

Die Stadtwerke Lohmar unterstützen die vom Unwetter betroffenen Bürger. Wer durch Aufräumarbeiten mehr Strom und Wasser verbraucht, kann sich an die Stadtwerke wenden. Die Stadt hat außerdem zwei Spendenkonten eingerichtet.

 

Die Stadtwerke versprechen ihren vom Hochwasser betroffenen Kunden unbürokratische Hilfe: Wer durch Pumpen oder Trockengeräte Mehrkosten an Strom habe, der möge sich ebenso wie Kunden, die aufgrund von Reinigungsarbeiten plötzlich erheblich mehr Wasser verbrauchen, melden unter ☎ 02246/15 710 (montags 8 bis 18 Uhr, dienstags bis donnerstags 8 bis 16 Uhr, freitags 8 bis 12 Uhr). Mit wie viel Entgegenkommen Betroffene rechnen dürfen, verrieten die Stadtwerke allerdings nicht.

Zudem stehen die Daten zu zwei Spendenkonten zugunsten der Hochwasseropfer nun auf der Internetseite der Stadt Lohmar bereit. Geld kann unter dem Verwendungszweck „Hochwasser Lohmar“ überwiesen werden.

Soziale Kriterien

Die Kreissparkasse Köln, die VR Bank Rhein-Sieg sowie die Stadt selbst haben bereits jeweils 5000 Euro zu Verfügung gestellt. Der Lions Club Lohmar spendet 500 Euro. Der Marketingverein Die Stadtmacher folgt dem Aufruf der Verwaltung und überweist 500 Euro.

Die stellvertretende Vorsitzende Roswitha von Wülfing wünscht sich Nachahmer: „Wir hoffen, dass noch weitere Bürger, der Einzelhandel und die Gewerbetreibenden unserem Beispiel folgen.“ Die Stadt Lohmar will mit den Spenden in Härtefällen finanzielle Hilfe zu leisten. Die Verteilung erfolgt, nach Eingang der Schadensmeldungen, nach sozialen Kriterien. Schadensmeldungen können bei der Stadtverwaltung unter ☎ 02246/15-254 oder per E-Mail gemeldet werden

Quelle: ksta.de