Das sagte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Mittwoch nach seiner eintägigen Visite

Veröffentlicht: Juni 11, 2014 von Generaldirektor in Zentrale der Deutschen Fluthilfe
Den grenzüberschreitenden Hochwasser- und Katastrophenschutz wollen die Woiwodschaft Lebuser Land (Lubuskie) und Brandenburg enger verzahnen.

Das sagte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Mittwoch nach seiner eintägigen Visite im Nachbarland. Als Themen nannte er Deichbau, Datenaustausch und Vorwarnzeiten. Beim Katastrophenschutz sei unter anderem vereinbart worden, den beteiligten Rettern Sprachhilfen an die Hand zu geben. „Es geht auch darum, Szenarien durchzuspielen und zu sehen, wie reagieren wir gemeinsam“, sagte Woidke nach einem Gespräch mit dem Woiwoden Jerzy Ostrouch. „Wir sind auf gutem Weg, müssen aber gut vorbereitet sein.“ Grenzschutz und Polizei hätten ihm versichert, dass sie den Kampf gegen grenzüberschreitende Kriminalität deutlich verstärkt hätten, sagte Woidke, der auch Polen-Beauftragter der Bundesregierung ist. Er bat das Nachbarland, das deutsch-polnische Polizeiabkommen rasch zu ratifizieren. „Die Zusammenarbeit wird dadurch deutlich unkomplizierter und effektiver werden“, sagte er der Nachrichtenagentur dpa. „Davon bin ich fest überzeugt. Die polnische Seite sieht dies auch so.“

Die Universität Grünberg (Zielona Gora) will nach Worten von Woidke 2015/16 die Ausbildung von Medizinern aufnehmen. „Sie wollen dringend mit Brandenburg kooperieren“, sagte Woidke. Geplant ist, dass Studenten Praktika und klinische Ausbildung in märkischen Krankenhäusern absolvieren. „Das ist eine Sache, die uns sehr entgegenkommt“, betonte er. Auch bei der Bekämpfung von Krebserkrankungen solle enger kooperiert werden.

Beide Seite kritisierten, dass die polnische Staatsbahn den Zug zwischen Breslau (Wroclaw) und Berlin einstellen will. „Das ist das falsche Signal zur falschen Zeit. Wir hoffen, dass wir das noch korrigieren können“, sagte Woidke und kündigte den Ausbau der Strecke Berlin-Landsberg (Gorzow) an.

Quelle: Focus

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