Nach Hochwasser im Frühsommer – Jena will Hochwasserschutz verbessern

Veröffentlicht: Oktober 27, 2013 von fluthelfer in Hochwasserschutz, Thüringen

Das Hochwasser im Frühsommer hat in Jena einen Gesamtschaden von rund 5,3 Millionen Euro verursacht. Das sagte der Sicherheitsdezernent der Stadt, Frank Jauch, am Freitag. „Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen“, so der Dezernent. Jauch kündigte an, dass ein Koordinierungskreis ab November Vorschläge erarbeiten werde, wie der Hochwasserschutz in Jena künftig verbessert werden kann. So müsse etwa geprüft werden, das Gewerbegebiet in Göschwitz mit Dämmen besser zu schützen. Das Gewerbegebiet war Anfang Juni vom Hochwasser der Saale überflutet worden.

Jauch erneuerte auch seine Forderung, die Pegelregulierung in den Saale-Talsperren in staatliche Verantwortung zu übernehmen. Derzeit entscheidet der Betreiber der Talsperren, Vattenfall, darüber, wann wieviel Wasser abgelassen wird. Das Unternehmen verweist aber darauf, dass die Regulierung der Pegel in den Staubecken auf Anweisung der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG) erfolge.

Jenas Sicherheitsdezernent forderte am Freitag, das Rückhaltevolumen der Saale-Talsperren müsse von 40 Millionen Kubikmetern auf 100 Millionen erhöht werden. Der Hochwasserschutz müsse höhere Priorität haben als die Interessen privater Energieunternehmen oder des Tourismus.

Quelle: mdr.de

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