Hochwasser spült Waffen in der Weißen Elster frei

Veröffentlicht: Oktober 25, 2013 von fluthelfer in Thüringen

Das Hochwasser der Weißen Elster im Frühsommer hat bei Neumühle im Kreis Greiz Waffen und Munition aus dem Zweiten Weltkrieg freigelegt. Wie die Bürgermeisterin des Ortes, Pedra Hofmeister, MDR THÜRINGEN sagte, wurde an einem Wehr beim Dorf Erdreich weggespült, das die Altlasten über Jahrzehnte bedeckt hatte. Dadurch seien einige Waffen freigelegt und entdeckt worden. Man habe die Stelle gesichert und die zuständigen Stellen informiert. Die Waffen wurden dann im August geborgen

Die im Auftrag des Landes Thüringen tätige Munitionsbergungsfirma Tauber hat nach eigenen Angaben an der Stelle schließlich fast 200 Waffen mit einem Gesamtgewicht von etwa 170 Kilogramm geborgen – darunter auch scharfe Panzerfäuste. Den Angaben der Firma zufolge handelt es sich um Waffen aus den Beständen der Wehrmacht, die offenbar von den Alliierten nach Kriegsende in den Fluss gekippt worden sind. Ein Sprecher des Unternehmens sagte MDR THÜRINGEN, vor allem die US-Truppen hätten Waffenbestände der Wehrmacht in Gewässern, aber auch in Bombenkratern versenkt.

Der Einwohner Friedrich Bräunlich hat als Kind beobachtet, wie die Waffen in der Weißen Elster versenkt wurden. „Die sind mit den Lkws hier rückwärts an die Elster gefahren und haben militärisches Gerät versenkt – Munition, Panzerfäuste, MGs, entsprechende Munition, Handfeuerwaffen – alles, was die Wehrmacht hatte“, sagte der 75-Jährige dem MDR.

Quelle: mdr.de

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