Viele Hochwasser-Schäden noch nicht behoben

Veröffentlicht: Oktober 12, 2013 von fluthelfer in Hochwasserfolgen, Thüringen

Rund vier Monate nach der Flutkatastrophe vom Frühsommer ist in Thüringen ein großer Teil der Schäden an den Flussläufen noch immer nicht beseitigt. Karlheinz Hintermeier von der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG) sagte MDR THÜRINGEN, rund 70 bis 80 Prozent der betroffenen Gebiete habe man bereits „im Griff“.

Besonders an Ilm und der Elster bei Greiz müssten aber noch dringend Schäden behoben werden. Probleme bereiteten vor allem angeschwemmte Kiesbänke, sagte Hintermeier. Die müssten weg, um die Flussläufe zu normalisieren. Die Aufträge für die Arbeiten mit einem Volumen von rund 2,3 Millionen Euro seien größtenteils vergeben, die Baufirmen kämen jedoch kaum hinterher.

Für die weitere Schadensbeseitigung an den Hochwasserschutzanlagen rechnet Hintermeier mit einer Dauer von vier Jahren. Beispielsweise müssten alte oder zu niedrige Deiche ausgebaut werden, etwa in Greiz, Treben und Wünschendorf. Möglich sei, dass zusätzlich zu den dafür bereitstehenden Mitteln über 14 Millionen Euro eine weitere einstellige Summe nötig werde. Manche Schäden könnten erst nach Monaten erkannt werden.

Quelle: mdr.de

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