Archiv für Oktober 9, 2013

Aisch-Hochwasser soll bald schneller abfließen

Veröffentlicht: Oktober 9, 2013 von fluthelfer in Bayern, Hochwasserschutz

Die Gemeinde Adelsdorf lässt an der Laufer Mühle Wiesenflächen am Aischufer abtragen. Dadurch soll das Hochwasser der Aisch in Zukuknft schneller abfließen.

„Wir haben in unserer Gemeinde überlegt, wie wir der Laufer Mühle nach dem Hochwasser im Frühsommer am Besten helfen können“, erklärte Adelsdorfs Bürgermeister Karsten Fischkal (FW), als er die Baumaßnahmen an der unteren Aisch in Augenschein nahm. Der Gemeinderat Adelsdorf kam dabei zu dem Ergebnis, durch den gemeindeeigenen Bauhof Wiesenflächen abtragen zu lassen, damit das Hochwasser an der Laufer Mühle künftig schneller abfließen kann und nicht noch einmal so große Schäden an der Therapieeinrichtung anrichtet wie vor einigen Monaten.

Durch die Überschwemmungen der vergangenen Jahre haben sich nämlich an den Uferflächen der Aisch große Sandbänke angehäuft, die den Abfluss des Wassers behindern und damit auch die Zufahrtsstraße zum Therapiezentrum unpassierbar machen, heißt es in einer Pressemitteilung der Laufer Mühle. „Gerade diese Zufahrtsstraße ist aber nicht nur für die Laufer Mühle, sondern auch für die Bürger aus dem Ortsteil Lauf und der Ortschaft Haid eine wichtige Verbindungsstrecke, die durch diese Maßnahmen bei zukünftigem Hochwasser wieder schneller befahrbar wird“, erläuterte Fischkal.

Michael Thiem, Gesamtleiter des Aischgründer Sozialzentrums, berichtete, dass dieser Straßenabschnitt bisher an 60 Tagen im Jahr nicht befahrbar ist. „Durch die Bauarbeiten erhöhen wir die zukünftige Befahrbar- und damit Erreichbarkeit enorm“, meinte Thiem. „Bisher mussten die Anwohner rund um die Laufer Mühle bei Hochwasser oftmals Umwege von zehn Kilometern über Förtschwind und Zentbechhofen in Kauf nehmen, um an ihr Ziel zu gelangen“, ergänzte der Vorsitzende des Freundeskreises der Laufer Mühle, Reinhard Lugschi.

Quelle: infranken.de

 

Im laufenden Jahr sind in Thüringen deutlich weniger Weißstorch-Junge aufgezogen worden als noch 2012. Hauptgrund für den Rückgang des Storchennachwuchses um fast die Hälfte war das nasskalte Wetter im Mai, wie der Naturschutzbund (Nabu) am Mittwoch mitteilte. Etwa 80 Prozent der früh im Jahr geschlüpften Störche seien deshalb gestorben. Außerdem hätten die Störche wegen des Hochwassers weniger zu fressen gehabt. Während 2012 80 Tiere von den Storcheneltern aufgezogen wurden, waren es in diesem Jahr 47.

Der Storchenbestand ist nach Nabu-Angaben aber nicht bedroht. Aus Frankreich und Süddeutschland, wo es sehr viele Störche und damit weniger Nahrung gibt, ziehen Tiere nach Thüringen. Deshalb ist die Anzahl der Storchenpaare seit dem vergangenen Jahr auf 40 gestiegen.

Quelle: t-online.de

Die Hochwasser-Bilanz

Veröffentlicht: Oktober 9, 2013 von fluthelfer in Bayern

Indersdorf – Vor vier Monaten waren viele Teile Indersdorfs überflutet – das Junihochwasser hat auch die Marktgemeinde getroffen. Wie schwer die Schäden waren, hat jetzt ein Bericht im Hauptausschuss gezeigt.

42 300 Euro. Das bedeutet das Junihochwasser für die Gemeinde Indersdorf in Zahlen. Trotzdem sagt Geschäftsleiter Klaus Mayershofer: „Da sind wir mit einem blauen Auge davon gekommen.“ Zum einen, weil er weiß, dass es andere Landkreis Gemeinden wie Bergkirchen viel schlimmer erwischt hat, zum anderen, weil die Gemeinde nicht auf den Kosten sitzenbleibt. Der Freistaat wird voraussichtlich die Ausgaben übernehmen.

Zu den Kosten kam es in vier Bereichen: bei der Kläranlage, im Bereich Straßen und Wege, für die Entsorgung der Sandsäcke und für die Feuerwehreinsätze. Bei der Kläranlage wurden die Pumpenwerke überschwemmt, große Motoren mussten ausgetauscht werden. Schaden: 11 500 Euro. Für die kaputten Wege, Straßen und Gehsteige mussten vor allem die Männer des Bauhofs ran, die Kosten belaufen sich auf 20 000 Euro. Die Entsorgung des Sands aus den Schutzsäcken schlug mit 2000 Euro zu Buche. Einsätze der Feuerwehr und die Dinge, die während der Arbeiten kaputt gingen, kosteten die Gemeinde 8 800 Euro. Zudem stellten rund 100 Indersdorfer einen Antrag auf Hochwassersoforthilfe, dazu eine Handvoll Gewerbetreibende. Für sie alle hat die Gemeinde 173 000 ausbezahlt – auch diesen Betrag übernimmt jedoch der Freistaat. 1500 Euro gab es für Privatleute, 5000 Euro für Firmen.

Schlimm hat es vor allem das Sportgelände erwischt. An die 160 000 Euro Schaden entstanden dem TSV. Doch auch der Verein bekam finanzielle Unterstützung.

Klaus Mayershofer ist froh, dass das Hochwasser für Indersdorf im Vergleich zu anderen Teilen Bayerns relativ glimpflich verlief. Zudem lobte er die Hilfen Freisstaats.

Quelle: merkur-online.de