Hochwasser: Urkunden und Party für die Helfer

Veröffentlicht: September 30, 2013 von fluthelfer in Zentrale der Deutschen Fluthilfe

Witzenhausen. „Diejenigen, die geholfen haben, sollen heute im Blickpunkt stehen“, hatte sich Witzenhausens Bürgermeisterin Angela Fischer bei der Helferparty am Samstag in der Deula zum Ziel gesetzt.

So gab es keine großen Reden, und der Dank an die Helfer beim Hochwasser im Sommer in Witzenhausen ließ nicht lange auf sich warten. „Schauen sie, wie viel Platz wir hier vorn gelassen haben, mal gucken, wie viele sich beteiligt haben“, hatte Fischer den Marathon gestartet, bei dem sie jeweils einen Vertreter eines Vereins oder einer Institution nach vorn bat, um eine Dankurkunde zu überreichen. Damit das Ganze keinen ermüdenden Charakter bekam, hatte sie von den Gästen Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke und Witzenhausens Stadtverordnetenvorsteherin Margarete Koschel-Naahs gebeten, die Urkunden zu verteilen, während die Bürgermeisterin Schlag auf Schlag die Namen verlas, sodass sich schnell der Halbkreis vorn geschlossen hatte. Natürlich versäumte die Bürgermeisterin nicht, Stefan Fross von der VR-Bank Werra-Meißner zu danken, dem noch während des Hochwassers auf dem Weg zur Arbeit der Gedanke gekommen war, eine Spende für eine Helferparty bereitzustellen. Damit war der Grundstein gelegt, ein solches Treffen zu organisieren.

Zusätzliche finanzielle Unterstützung leisteten Dr. Joachim Krug von der Reitanlage am Sande und die Stadtwerke Witzenhausen, sodass mit der Zusage von Geschäftsführer Henry Thiele, die Räumlichkeiten der Deula-Lehranstalt für die Helferparty zur Verfügung zu stellen, der Veranstaltung nichts mehr im Wege stand. So durften sich die Hochwasser-Einsatzkräfte an diesem Nachmittag am Grill sowie an der Kuchen- und Getränketheke nach Herzenslust bedienen. Bei herrlichem Spätsommerwetter hatte sich die Party auf das Freigelände der Deula verlagert.

Ökumenischer Gottesdienst

Mit einem ökumenischen Gottesdienst hatten Dekanin Ulrike Laakmann und ihr katholischer Kollege Hans-Jürgen Wenner die Helferparty begonnen. „Ora et labora“ (bete und arbeite) sei das Motto der schweren Stunden während Hochwassers gewesen, erinnerte die Dekanin. Beten, dass der Deich hält, und arbeiten, um das Überfluten in Grenzen zu halten.

Quelle: hna.de

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s