Archiv für September 19, 2013

Die Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt hat vom Hochwasser betroffenen Vereinen und Einrichtungen im Land mit insgesamt einer Million Euro unter die Arme gegriffen. Das teilte die Gesellschaft am Donnerstag in Magdeburg mit. Den Angaben zufolge wurden seit Juni 207 Anträge auf Hochwasserhilfe bewilligt. So bekamen im Salzlandkreis 48 Vereine und Einrichtungen insgesamt 284 000 Euro, in die Stadt Magdeburg gingen 165 000 Euro und nach Halle 154 000 Euro. 92 000 Euro bekamen Vereine und Einrichtungen im Landkreis Anhalt-Bitterfeld, 83 000 Euro gingen in den Burgenlandkreis. Den Angaben zufolge stammen die Lotterie-Fördermittel aus Spieleinsätzen.

Quelle: t-online.de

33 000 Euro für Opfer von Hochwasser

Veröffentlicht: September 19, 2013 von fluthelfer in finanzielle Hilfen
KREIS AHRWEILER.  Die Caritasverbände Koblenz und Rhein-Mosel-Ahr haben Spenden in Höhe von fast 33 000 Euro für Hochwasseropfer in Passau und Dresden übergeben.

Beide Verbände hatten gemeinsam mit den entsprechenden Dekanaten die Bevölkerung zur Solidarität mit den Menschen in den Hochwassergebieten aufgerufen. Dabei ging es insbesondere um die Überschwemmungsgebiete Dresden und Passau, wo die Koblenzer Caritas in direktem Kontakt mit den örtlichen Schwesterverbänden gestanden hatte.

Bis Ende August waren fast 33 000 Euro zusammengekommen. Das Geld ist ausschließlich für Soforthilfen eingesetzt worden. „Das Engagement der Bürger ist beeindruckend“, freute sich der Geschäftsführer der Caritas Ahrweiler, Richard Stahl. Den Scheck nahmen Hellmut Puschmann, Vorsitzender des Caritasverbandes für das Bistum Dresden-Meißen, Matthias Mitzscherlich, Diözesan-Caritasdirektor im Bistum Dresden-Meißen, und Mechthild Gatter von der Koordination Fluthilfe entgegen.

„In unserer Region haben viele Menschen zum zweiten Male innerhalb von elf Jahren alles verloren. Diese Spende ist ein überwältigendes Zeichen der Solidarität“, bedankte sich Mitzscherlich für die Hilfe aus Rheinland-Pfalz.

Quelle: general-anzeiger-bonn.de

Das Unwetter vom 20. Juni ruft böse Erinnerungen wach. Durch die starken Regenfälle wurden Bäche zu reißenden Flüssen und sorgten für schwere Überflutungen. Der Dahlemer Bauausschuss hat nun nach Ursachen geforscht.

 

Das heftige Unwetter, das am Abend des 20. Juni über der Eifel tobte, werden viele Bewohner von Berk und Kronenburg so schnell nicht vergessen. Denn durch die starken Regenfälle wurden kleine Bäche zu reißenden Flüssen und sorgten für schwere Überschwemmungen. Der Dahlemer Bauausschuss betrieb nun bei einer Rundreise Ursachenforschung.

Erste Station war in Berk das Grundstück der Familie Klein. Es liegt direkt an der Berke, einem kleinen Bach. Matthias Klein berichtete den Politikern, wie der Bach in der Unglücksnacht binnen kurzer Zeit enorm anschwoll und Haus und Grundstück überflutete. Sein Vorschlag war, am Ufer einen Damm zu errichten, damit die Berke auch bei Hochwasser in ihrem Bett bleibt.

Diese Idee stieß auf wenig Gegenliebe. Denn nach dem Unwetter war die Berke so stark angestiegen, dass sie sogar die hinter dem Haus gelegene Brücke überschwemmte. „Man muss weiter oberhalb im Bachlauf nach einem Bereich suchen, der bei Hochwasser als Überflutungsbereich genutzt werden kann“, meinte Ausschussvorsitzender Dr. Heinz Rütz (CDU).

Gitter total verstopft

Dann ging es weiter zum Krombach. Auch er ist normalerweise ein kleines Bächlein, das am Ortsrand von Berk durch einen großen Bogen unter der Grundstückszufahrt von Ralf Dederichs herführt.

Ein rotes Metallgitter soll dafür sorgen, dass Äste und Laub die dahinter liegende Verrohrung nicht verstopfen.

Doch beim Unwetter im Juni führte der Krombach so viel Material mit, dass das Gitter total verstopfte und das Wasser über die Grundstückszufahrt floss. Die Flutwelle brach in dem Haus sogar Türen auf, 1,40 Meter hoch stand das Wasser in Wohnung und Garage.

Drei Autos, ein Motorrad, die Heizungsanlage sowie mehrere Haushaltsgeräte wurden beschädigt. In der Wohnung sammelten sich Wasser, Schlamm, Schnecken und Grünzeug. Der Anlieger beklagte einen Sachschaden von rund 50 000 Euro.

Beschwerden waren erfolglos

Doch nicht nur das: Auch über den oberhalb liegenden Alenweg war das gesamte Oberflächenwasser auf das Grundstück geflossen. Denn der Alenweg ist zwar asphaltiert, hat aber weder einen Bordstein noch eine Entwässerung. Frühere Beschwerden der Familie waren erfolglos geblieben. Dies soll sich nun ändern: Der Bauausschuss beschloss, dass im Alenweg ein Metallgitter installiert werden soll, durch das das Regenwasser ablaufen kann.

Auch in Kronenburg war es zu Überschwemmungen gekommen. Davon war zum Beispiel die SPD-Fraktionsvorsitzende Brigitte Brandenburg betroffen, die nun selbst an der Ortsbesichtigung teilnahm. Ihr Haus war von dem Klingelseifen überschwemmt worden. An seinem Bachlauf hat man schon reagiert. Denn auch dort wurde ein Gitter verstopft, das vor einer Verrohrung sitzt. Infolgedessen hatte sich der Klingelseifen einen anderen Weg gesucht.

Statt dieses Gitters wurden bereits mehrere Holzgitter weiter oberhalb des Rohrs in den Bachlauf gesetzt.

Wenn diese verstopfen, kann das Wasser immer noch außen herum an den Gittern vorbei und dann durch das Rohr fließen. Eine ähnliche Lösung soll nun auch am Krombach in Berk verwirklicht werden.

Quelle: ksta.de

 

Schulterschluss gegen das Hochwasser

Veröffentlicht: September 19, 2013 von fluthelfer in Bayern, Hochwasserschutz

Freising – Der Ausbau des Lohwegs und des Eichenwegs in Sünzhausen wurde auf 2014 verschoben. Vielleicht waren deswegen nur rund 25 Zuhörer bei der Bürgerversammlung.

Allzu viel Neues gab es auch nicht zu berichten. Neu war das Hochwasser im Juni. Man sei gerade dabei, Versickerungsflächen zu sichern – auch in Absprache mit den Gemeinden Kranzberg und Kirchdorf. Solche Maßnahmen seien auch für Sünzhausen notwendig, sagte der Rathauschef. Da werde man noch auf die Landwirte zukommen.

Berichten konnte Eschenbacher von dem Siegerentwurf des Kombibades, der nicht nur aus architektonischen, sondern auch aus Kostengründen für den Bau und späteren Betrieb auf den ersten Platz gesetzt wurde.

In Sachen Umbau der Hauptstraße samt Moosachöffnung sagte Eschenbacher, im Herbst dieses Jahres werde man die Ergebnisse des derzeit laufenden Architektenwettbewerbs haben und auswählen. Wenn hier der Siegerentwurf feststehe, werde man „zum ersten Mal sehen, wie es dann wirklich einmal ausschauen wird.“

Für die Eishalle liefen gerade die Ausschreibungen. Theoretisch könnte man deshalb noch heuer mit dem Bau beginnen, was aber denkbar unsinnig wäre. Denn dann würde man im Winter, also während der Eislaufsaison, bauen und den Eisplatz nicht benutzen können. Und im Sommer, nach dem Ende der Eissaison, wäre man dann fertig. Nein, da beginne man lieber gleich erst 2014 im Frühjahr mit dem Bau.

Das „bis Sonntag sehr aktuelle“ Thema Westtangente streifte Rathaus-Chef Eschenbacher nur am Rande: Man werde sehen, wie der Bürgerentscheid am Sonntag ausgehe: „Ob wir sie bauen oder sie nach 42 Jahren doch gestorben ist“. Ein Sünzhausener griff das Thema allerdings nochmals auf: Die Fragestellung des Bürgerentscheids, bei der man mit „Nein“ antworten müsse, wenn man für die Westtangente sei, sei doch „irreführend“. OB Eschenbacher gab zu, dass es „umständlich formuliert“ sei.

Aber: Genau so habe das Aktionsbündnis „Besser ohne Westtangente“ die Frage formuliert und eingebracht. Und so müsse sie auch gestellt werden. Außerdem, so Tobias Eschenbacher, habe er „sehr großes Vertrauen, dass die Leute auch durchlesen, über was sie abstimmen.“ (zz)

Quelle: merkur-online.de

Metzgerei in Fischerdorf eröffnet wieder

Veröffentlicht: September 19, 2013 von fluthelfer in Fischerdorf

Im Deggendorfer Stadtteil Fischerdorf ist am Donnerstag (19.09.13) die Traditionsmetzgerei Schiller wieder eröffnet worden. Der Handwerksbetrieb war bei der Hochwasserkatastrophe Anfang Juni völlig zerstört worden.

Die Metzgerei und der Laden mussten neu eingerichtet werden. Für die Fischerdorfer kehrt mit der Eröffnung der Metzgerei in der Hauptstraße wieder ein Stück Normalität zurück.

Oberbürgermeister Christian Moser (CSU) und Landrat Christian Bernreiter (CSU) gratulierten der Familie Schiller bei einem Besuch persönlich zur Wiedereröffnung. Metzgermeister Josef Schiller hofft, dass die Kundschaft, die er vor der Flut hatte, schnell zurückkommt. Der dreimonatige Verdienstausfall habe den Betrieb schwer getroffen, so der Chef.

Quelle: br.de

Von Hochwasser auf Damm eingeschlossen

Veröffentlicht: September 19, 2013 von fluthelfer in Bayern

Dießen – Hochwasser hat zwei Starnberger auf einem Damm am Ammersee-Ufer eingeschlossen. Ein Hubschrauber musste zur Rettung gerufen werden.

Nach Polizeiangaben waren die beiden jungen Männer aus dem Landkreis Starnberg (25 und 27 Jahre) auf dem Damm der neuen Ammer in Richtung Ammersee spaziert, um zu fotografieren. Kurz vor der Einmündung der Ammer wurde der Damm hinter den Männern plötzlich wetterbedingt von Wassermassen überspült. Das Wasser strömte über den Damm in einen so genannten Altwassersee. Die Männer waren auf einer Anhöhe des Damms eingeschlossen und konnten weder vor noch zurück.

Per Handy setzten sie einen Notruf ab. Wasserpolizei, Wasserwacht und Rotes Kreuz wurden alarmiert. Weil die Eingeschlossenen mit einem Boot nicht angefahren werden konnten, wurde der Rettungshubschrauber „Christoph“ herbeigerufen. Nachdem die jungen Männer mit der Seilwinde vom Damm geholt worden waren, wurden sich sicherheitshalber ärztlich untersucht. Sie waren aber unversehrt.

Quelle: tz-online.de

Hochwasser in Passau geht wieder zurück

Veröffentlicht: September 19, 2013 von fluthelfer in Bayern
Zum ersten Mal seit dem Jahrtausendhochwasser im Juni hat die Donau in Passau wieder die Meldestufe 1 erreicht.

Der Pegel der Donau stieg am Donnerstag auf 7,20 m an. Dies entsprach der Hochwasser-Meldestufe 1. Kurzzeitig mussten die Fritz-Schäffer-Promenade sowie die Anwohnerparkplätze im Ort für den Verkehr gesperrt werden.

 

Am Abend konnte die Meldestufe 1 wieder aufgehoben werden. „Das Wasser ist Gott sei Dank wieder da, wo es hin gehört,“ postete die Stadt Passau auf ihrer offiziellen Facebook-Seite.

 

Aktuelle Pegelstände können im Internet unter www.hnd.bayern.de abgerufen werden.

Quelle: wochenblatt.de

Themen sind unter anderem die Energiewende und das Sommerhochwasser in Deutschland. Mehr als 3.000 Teilnehmer werden zum Extremwetterkongress in der Hafencity erwartet.

Zum 8. Extremwetterkongress werden vom 23. bis 27. September mehr 3.000 Teilnehmer in der Hamburger HafenCity erwartet. Ziel des Kongresses ist es, neue Forschungsergebnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wie das Hamburger Institut für Wetter- und Klimakommunikation als Veranstalter am Donnerstag mitteilte. Mit über 80 internationalen Experten sei der Kongress die größte Bildungsveranstaltung zum Wetter und Klima in Deutschland. Themen sind unter anderem die Energiewende, die aktuellen Überschwemmungen in Colorado (USA) und Mexiko sowie das Sommerhochwasser in Deutschland.

Parallel zu dem Kongress gibt es im Überseequartier der HafenCity eine Ausstellung mit 50 großformatigen Fotos zu besonderen Natur- und Wetterphänomenen. Gezeigt werden 1,20 mal 1,80 Meter große Bilder von Wüsten- und Eislandschaften, Überschwemmungen, Gewittern und Stürmen. Die Open-Air-Ausstellung ist kostenlos und ein Besuch rund um die Uhr möglich (EPD)

Quelle: abendblatt.de