Die Hilfe kommt an

Veröffentlicht: September 14, 2013 von fluthelfer in Hilfe

Gestern brachte das BRK 52000 Euro in Form von Werkzeugsets nach Deggendorf. Die Hilfe aus Neuburg war enorm

In den vergangenen drei Monaten ist der Spendenbetrag des BRK-Kreisverbandes für die Hochwasseropfer in Deggendorf auf 47000 Euro gestiegen. Vom BRK Deggendorf wurde er auf 52000 Euro aufgerundet. Gestern erreichte die Welle der Hilfsbereitschaft aus Neuburg 120 hochwassergeschädigte Familien vor Ort. Dazu starteten die Helfer um Organisator Bernhard Pfahler um 7 Uhr und verteilten ab 10 Uhr Werkzeugpakete.

Von Beginn an war es der Wunsch des BRK-Teams, dass die Spende aus der Ottheinrichstadt nicht in einen großen Topf, sondern in konkrete Projekte fließt. Und dazu haben der Kreisgeschäftsführer Robert Augustin und Bernhard Pfahler vor zwei Wochen in Deggendorf besprochen, was am dringendsten gebraucht wird. Die Empfehlung, Werkzeug zu besorgen, war eine klare Ansage. So wurden 120 Sets, bestehend aus Schlagbohrmaschine, Akkuschrauber und Werkzeugkoffer beschafft.

Mit diesen Paketen wurde der 7,5-Tonner des BRK am Donnerstagabend und Freitagfrüh beladen. Gegen 10 Uhr kam der Konvoi in Deggendorf an. Erwartet wurden die Neuburger zu einer gemeinsamen Pressekonferenz. Staatssekretär Bernd Siebler, der zugleich BRK-Kreisvorsitzender von Deggendorf und Vizepräsident des Bayerischen Roten Kreuzes ist, bedankte sich für die Hilfe, die direkt dort ankomme, wo sie gebraucht wird. Bernd Pfahler erinnerte sich, dass die Initialzündung für den Spendenaufruf in Neuburg von Sonja und Ernst Kaltenstadler gekommen sei. „Wir haben selbst erlebt, wie schlimm einem so ein Hochwasser treffen kann“, sagt der Bäckermeister. Durch den Verkauf von Neuburg-Taschen sind bei den Kaltenstadlers 3500 Euro zusammengekommen. 5000 Euro kamen von der Donau-Classic, 2500 Euro von den Caterern Göbel & Deiml, 2000 von der Galerie Nassler, 1000 Euro vom Personalrat der Stadt und dazu noch viele Einzelspenden. „Respekt und nochmals einen Dankeschön“, so Pfahler.

500 Familien hatten Bedarf angemeldet

Dass sich all die Aktionen gelohnt haben, bestätigte sich gestern für Pfahler, Robert Augustin, dessen Stellvertreter Anton Gutmann und Hans Räuschl bei der Verteilung der Werkzeugsets. Die Empfänger hatten Berechtigungsscheine erhalten, die vom Landratsamt geprüft worden waren. 120 Familien haben so Hilfe erfahren. Insgesamt hatten 500 Familien Bedarf angemeldet.

Pfahler erzählt, dass manche Familien noch immer nicht in ihre Häuser zurückkehren konnten: „Manche erfahren erst noch in diesen Tagen von einem Gutachter, ob ihr Haus saniert werden kann oder abgerissen werden muss.“

Abgerundet wurde der gestrige Tag für die Neuburger BRKler bei einer Dankeschönfeier für alle Hochwasserhelfer.

Quelle: augsburger-allgemeine.de


Die Hilfe kommt an – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/neuburg/Die-Hilfe-kommt-an-id26988636.html

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