Vorschläge zum Schutz vor Hochwasser

Veröffentlicht: September 2, 2013 von fluthelfer in Hochwasserschutz

Vor der Umweltministerkonferenz zu den Konsequenzen der jüngsten Flut haben Naturschutzverbände ein nationales Hochwasserschutzprogramm angemahnt. Die Rückverlegung von Deichen und die Ausweitung von Überschwemmungsflächen auf früheren Flussauen seien „die wirksamsten Mittel, um Hochwasserschäden zu verringern“, erklärte der Vorsitzende des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hubert Weiger, am Sonntag in Berlin. Die für den Hochwasserschutz geeigneten Flächen dürften weder Wohn- oder Wirtschaftszwecken dienen noch dürfe dort Ackerbau betrieben werden.

Auch der Deutsche Naturschutzring (DNR) forderte die Schaffung möglichst großer Überflutungsräume.

An der Elbe beispielsweise seien in den vergangenen 20 Jahren nur 1400 von 20 000 möglichen Hektar für den ökologischen Hochwasserschutz umgewidmet worden.

Um Hochwasserschäden zu vermeiden, könnten in Einzelfällen auch technische Bauten wie Uferschutzwände oder Rückhaltebecken sinnvoll sein; zweckmäßiger sei es aber, die Wassermengen frühzeitig in der Fläche zu verteilen, betonte Weiger. Solange es kein umfassendes Konzept dafür gebe, müsse ein Moratorium für den Verkauf von für den Hochwasserschutz geeigneten Flächen durch Bund, Länder und Wirtschaftsunternehmen gelten. Der BUND-Chef drängte Bund und Länder zugleich, keinen Gesetzen zur beschleunigten Planung von Baumaßnahmen an den Flüssen zuzustimmen

Quelle: tagesspiegel.de

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