Schadstoffe in den Auen? Nur Fäkalkeime im Hochwasser der Werra

Veröffentlicht: September 2, 2013 von fluthelfer in Zentrale der Deutschen Fluthilfe

Werra-Meißner. Hat das bekanntermaßen verunreinigte Wasser der Werra beim Überfluten der Auen im Juni dieses Jahres Schadstoffe hinterlassen?

Danach wurde beim Erntegespräch des Kreisbauernverbandes am Donnerstag im Bad Sooden-Allendorfer Stadtteil Ellershausen gefragt.

In Herleshausen seien mehrere Proben des Bodens genommen worden, um den Gehalt an Kaliumchlorid zu bestimmen, berichtete Verbandsgeschäftsführer Uwe Roth. Dabei sei überhaupt kein Salz aus der Kali-Industrie nachgewiesen worden.

Und der weiße Belag auf den Pflanzen, der manchen Landwirt beunruhigte, erwies sich ebenfalls nicht als Hinweis auf Salz. Vielmehr habe es sich um feinsten Sand gehandelt.

In den Proben seien allerdings Fäkalkeime nachgewiesen worden, die von überfluteten Kläranlagen stammen dürften.

Weitere Folge des Hochwassers laut Roth: Nie gekannte Unkräuter hätten sich auch auf Feldern im hiesigen Werratal breitgemacht.

Und wurde eventuell das Gras auf den Wiesen, das als Futter fürs Vieh zu Silage verarbeitet wurde, durch das Werra-Hochwasser belastet? Vom Regierungspräsidium Gießen seien Proben aus mehreren Silostöcken gezogen worden, teilte Roth mit. Über Ergebnisse sei man aber nicht informiert worden. Daraus schließt er, dass vermutlich keine Belastung vorliegt, zumindest keine erwähnenswerte.

Quelle: hna.de

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