Medaille für großartige Leistungen bei Fluthilfe

Veröffentlicht: August 31, 2013 von fluthelfer in Thüringen

Sven Steingräber, Stadtbrandmeister der Stadt Dornburg-Camburg, mit Einsatzmedaille „Fluthilfe 2013“ ausgezeichnet.

Dornburg-Camburg. Die Überraschung ist geglückt: Mitarbeiter des Technischen Hilfswerkes haben Sven Steingräber, Stadtbrandmeister der Stadt Dornburg-Camburg, für die Verleihung der Einsatzmedaille „Fluthilfe 2013“ vorgeschlagen.

Mit einer solchen Auszeichnung habe ich nicht gerechnet. – Sven Steingräber, Stadtbrandmeister der Stadt Dornburg-Camburg

Am vergangenen Wochen­ende erhielt er als einziger Thüringer die Auszeichnung aus den Händen von Bundesinnen­minister Dr. Hans-Peter Friedrich in Berlin. Dieser sowie Thomas de Maizière , Bundesminister der Verteidigung, haben die Einsatzmedaille als Würdigung der großartigen Leistungen Tausender Helfer bei der Flutkatas­trophe im Frühsommer gestiftet. „Für mich waren der Besuch in Berlin und die Verleihung ein besonderes Ereignis. Der Bundesminister läuft mir schließlich nicht jeden Tag über den Weg“, sagt der 38-Jährige. Die Medaille wird er künftig an seiner Uniform tragen. Deutlich machte er, dass er die Auszeichnung stellvertretend für alle seine Kameraden in Empfang genommen hat.

Steingräber gehörte zu einer Gruppe von 40 Helfern, die sich aus Vertretern der Bundes­anstalt Technisches Hilfswerk und der Bundespolizei, sowie Angehörigen der Feuerwehr und der fünf großen Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz, Arbeiter Samariter Bund, Johanniter Unfallhilfe, Malteser Hilfsdienst und der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft zusammensetzte. Die Verleihung nahmen Bundesinnen­minister Dr. Hans-Peter Friedrich und Hans-Peter Kröger, der Deutsche Feuerwehrpräsident vor. Tatsächlich war Sven Steingräber Ende Mai/Anfang Juni im Dauereinsatz. Die Feuerwehrstatistik der Stadt weißt in dieser Zeit allein 92 Einsätze aus, die mit dem Hochwasser in Verbindung standen. Hinzu kommen noch 85 Einsätze, die unter „normales Tagesgeschäft“ geführt werden. Koordiniert hat der Stadtbrandmeister dabei nicht nur die Kameraden der Feuerwehr. Gut verteilt werden mussten auch die Hilfskräfte des Technischen Hilfswerkes, die aus Suhl, Rudolstadt, Apolda und Eisenach zum Hochwasser in die Saalestadt geschickt wurden. Sie halfen dabei, Sandsäcke zu füllen, Flutwälle zu bauen und übernahmen die Pumparbeiten. Gut 20 Hilfskräfte ­waren am Tag zu Gange. Der Feuerwehrverein der Stadt half, dass die Helfer bei Kräften blieben. Im Feuerwehrgerätehaus wurden für sie Möglichkeiten zum Übernachten geschaffen.

Quelle: otz.de

 

 

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