Archiv für August 31, 2013

Sachsen: Jetzt kann die Fluthilfe fließen

Veröffentlicht: August 31, 2013 von fluthelfer in Hilfe, Sachsen

Die sächsische Landesregierung gab gestern grünes Licht für die Hochwasserentschädigung. Bis zu 80 Prozent der Gesamtschäden schießt das Land zu. Anträge können jetzt gestellt werden.

Mit der gestern von der Landesregierung verabschiedeten Förderrichtlinie „Hochwasserschäden 2013“ sind die finanziellen Hilfen für vom Juni-Hochwasser betroffene Unternehmen der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft sowie des Gartenbaus neu geregelt. Der Zuschuss zur Schadensbeseitigung bei Unternehmen beträgt nach der neuen Richtlinie 80 Prozent der Gesamtschäden. Bei bereits eingereichten Anträgen auf finanzielle Hilfen werden die neuen Entschädigungssätze berücksichtigt.

 „Bisher sind bei der Sächsischen Aufbaubank nur wenige Anträge auf Förderung gestellt worden. Nun haben die Betriebe aber Klarheit über die endgültigen Förderkonditionen. Ich hoffe, dass die Anträge nun zügig gestellt werden und dass der nachhaltige Wiederaufbau schnell vorankommt“, so Staatsminister Frank Kupfer.

Was wird entschädigt?

Gefördert wird die Beseitigung aller Schäden, die unmittelbar durch das Hochwasser entstanden sind. Das schließt auch Schäden durch wild abfließendes Wasser, Sturzfluten, aufsteigendes Grundwasser, überlaufende Regen- und Mischwasserkanäle sowie durch Hangrutsche ein, soweit sie unmittelbar durch das Hochwasser verursacht wurden. Als Schäden gelten neben Schäden an Kulturpflanzen unter anderem auch Ausgaben für den Wiederaufbau, für Reparaturen, die Wiederbeschaffungskosten von Nutztieren, Vorräten und Lagerbeständen sowie die Kosten für Aufräumarbeiten und für die Schadensermittlung.

er Mindestschaden muss 5.000 Euro betragen. Im Bereich der Forstwirtschaft gilt eine Förderobergrenze von 200.000 Euro, in der Binnenfischerei liegt diese derzeit bei 30.000 Euro, jeweils nach den Bestimmungen des Europäischen Beihilferechts. Der Freistaat Sachsen hat bei der EU-Kommission eine Öffnung der Förderobergrenze für die Binnenfischerei beantragt. Zu Ermittlung der Schadenshöhe ist ein Gutachten erforderlich.

Zuschuss für Kleingärten

Die Förderrichtlinie regelt auch die Förderung der Schadensbeseitigung in Kleingärten und Kleingartenvereinen. Als Schäden gelten hier unter anderem Ausgaben für die Reparatur und den Wiederaufbau von Vereinsanlagen und Gartenlauben sowie die Kosten für die Schadensermittlung. Vereine bekommen einen Zuschuss in Höhe von 80 Prozent der Schäden, wenn diese über 2 000 Euro liegen. Bei Kleingärtnern liegt der Mindestschaden bei 5 000 Euro. Auch hier ist zur Ermittlung der Schadenshöhe ein Gutachten erforderlich.

Quelle: agrarheute.com

Mit der Spende unterstützt Pitney Bowes die Arbeit der Behindertenwerkstatt Bethel und der Blindenwerkstätte Betzdorf / Sieg

 Auch in diesem Jahr hat Pitney Bowes, einer der Technologieführer im Bereich der physischen und digitalen Dokumenten- und Postbearbeitung, eine soziale Einrichtung durch eine Sachspende unterstützt. Die Wahl fiel auf die Kindertagesstätte Kinderparadies im thüringischen Gera, in der das Hochwasser zahlreiche Spiel- und Bastelmaterialien zerstört hatte. Die Verantwortlichen der Kindertagesstätte des Deutschen Roten Kreuzes konnten so neue Spielsachen im Wert von 2000 Euro anschaffen. Mit der Herstellung des Spielzeugs waren die Behindertenwerkstätte der Stiftung Bethel proWerk und die Blindenwerkstätte Betzdorf / Sieg beauftragt.

Bereits seit Jahren unterstützt das Heppenheimer Unternehmen soziale Einrichtungen aus der Region Südhessen. Nach der Flutkatastrophe in der ersten Jahreshälfte 2013 entschied sich Pitney Bowes jedoch in diesem Jahr dafür, einem Kindergarten in einem vom Hochwasser besonders stark betroffenen Gebiet zu helfen.

„Wir legen Wert darauf, dass unsere Sachspenden gleich doppelt helfen: der Kita, die die Spielsachen erhält, sowie den gemeinnützigen Werkstätten, die sie produzieren“, erklärt Ralf Spielberger, Geschäftsführer von Pitney Bowes Deutschland und Österreich. „In diesem Jahr war es uns zudem ein besonderes Anliegen, unsere Solidarität mit den Opfern der Flutkatastrophe zu zeigen.“ Die Kinder der Geraer Kita dürfen sich unter anderem über didaktisches Holzspielzeug, Bastelmaterialien und einen neuen Puppenwagen freuen.

Marianne Paukstadt, Leiterin der Kita Kinderparadies Gera: „Ausgerechnet am Vortag des diesjährigen Kindertags fanden wir den Lagerraum mit allen vorbereiteten Geschenken und Spielsachen für die Kinder völlig überflutet vor. Umso größer war die Freude der Kinder, dass es uns durch die Spende von Pitney Bowes möglich wurde, die vom Wasser zerstörten Spiel- und Bastelsachen zu ersetzen.“

Über die Pitney Bowes Deutschland GmbH

Pitney Bowes bietet innovative Technologien für Klein-, Mittelstands- und Großunternehmen. Die Software, Postbearbeitungssysteme sowie die Service- und Dienstleistungskonzepte unterstützen Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen, mit deren Kunden in Verbindung zu treten, die Kundenbindung zu stärken und den Umsatz zu steigern. Pitney Bowes ist das einzige Unternehmen, das physische und digitale Kommunikationskanäle in einer Lösungsplattform verbindet.

Quelle: pressebox.de

Charivari-Fluthilfe: Insgesamt 36000 Euro!

Veröffentlicht: August 31, 2013 von fluthelfer in Bayern, finanzielle Hilfen

Rosenheim/Landkreis – 25000 Euro waren schon überwiesen auf die Konten der Fluthilfe Rosenheim, jetzt kamen noch einmal 10000 Euro dazu: Nach dem Hochwasser Anfang Juni hatte Radio Charivari zu Spenden für die Hochwasseropfer in der Region aufgerufen. Unter anderem gab es eine eigene „Spendennacht“, in der sich Hörer gegen eine Spende einen Musiktitel vom Charivari-Team wünschen durften.

Als 25000 Euro zusammengekommen waren, dachten die Radioleute eigentlich, die Aktion sei beendet, doch die Spendenbereitschaft war ungebrochen. Beinahe täglich trudelten noch kleinere, mittlere und auch größere Beträge von Charivari-Hörern auf dem Konto „Leuchtfeuer“ der Diakonie Rosenheim ein. 10000 Euro konnten nun von Radio Charivari noch einmal auf die OVB-Fluthilfe-Konten von Stadt- und Landkreis Rosenheim überwiesen werden.

Aufgerundet 1000 Euro kamen außerdem noch speziell nach einem Charivari-Bericht über die Hochwasserschäden in der Orthopädischen Kinderklinik in Aschau. Dieses Geld wurde direkt an die Klinik weitergeleitet.

Quelle: ovb-online.de

Medaille für großartige Leistungen bei Fluthilfe

Veröffentlicht: August 31, 2013 von fluthelfer in Thüringen

Sven Steingräber, Stadtbrandmeister der Stadt Dornburg-Camburg, mit Einsatzmedaille „Fluthilfe 2013“ ausgezeichnet.

Dornburg-Camburg. Die Überraschung ist geglückt: Mitarbeiter des Technischen Hilfswerkes haben Sven Steingräber, Stadtbrandmeister der Stadt Dornburg-Camburg, für die Verleihung der Einsatzmedaille „Fluthilfe 2013“ vorgeschlagen.

Mit einer solchen Auszeichnung habe ich nicht gerechnet. – Sven Steingräber, Stadtbrandmeister der Stadt Dornburg-Camburg

Am vergangenen Wochen­ende erhielt er als einziger Thüringer die Auszeichnung aus den Händen von Bundesinnen­minister Dr. Hans-Peter Friedrich in Berlin. Dieser sowie Thomas de Maizière , Bundesminister der Verteidigung, haben die Einsatzmedaille als Würdigung der großartigen Leistungen Tausender Helfer bei der Flutkatas­trophe im Frühsommer gestiftet. „Für mich waren der Besuch in Berlin und die Verleihung ein besonderes Ereignis. Der Bundesminister läuft mir schließlich nicht jeden Tag über den Weg“, sagt der 38-Jährige. Die Medaille wird er künftig an seiner Uniform tragen. Deutlich machte er, dass er die Auszeichnung stellvertretend für alle seine Kameraden in Empfang genommen hat.

Steingräber gehörte zu einer Gruppe von 40 Helfern, die sich aus Vertretern der Bundes­anstalt Technisches Hilfswerk und der Bundespolizei, sowie Angehörigen der Feuerwehr und der fünf großen Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz, Arbeiter Samariter Bund, Johanniter Unfallhilfe, Malteser Hilfsdienst und der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft zusammensetzte. Die Verleihung nahmen Bundesinnen­minister Dr. Hans-Peter Friedrich und Hans-Peter Kröger, der Deutsche Feuerwehrpräsident vor. Tatsächlich war Sven Steingräber Ende Mai/Anfang Juni im Dauereinsatz. Die Feuerwehrstatistik der Stadt weißt in dieser Zeit allein 92 Einsätze aus, die mit dem Hochwasser in Verbindung standen. Hinzu kommen noch 85 Einsätze, die unter „normales Tagesgeschäft“ geführt werden. Koordiniert hat der Stadtbrandmeister dabei nicht nur die Kameraden der Feuerwehr. Gut verteilt werden mussten auch die Hilfskräfte des Technischen Hilfswerkes, die aus Suhl, Rudolstadt, Apolda und Eisenach zum Hochwasser in die Saalestadt geschickt wurden. Sie halfen dabei, Sandsäcke zu füllen, Flutwälle zu bauen und übernahmen die Pumparbeiten. Gut 20 Hilfskräfte ­waren am Tag zu Gange. Der Feuerwehrverein der Stadt half, dass die Helfer bei Kräften blieben. Im Feuerwehrgerätehaus wurden für sie Möglichkeiten zum Übernachten geschaffen.

Quelle: otz.de

 

 

Thüringer SPD will keine Arbeitslose zur Fluthilfe einsetzen

Veröffentlicht: August 31, 2013 von fluthelfer in Thüringen

Diese Meldung des Koalitionspartners dürfte CDU-Fraktionschef Mike Mohring geärgert haben. Die SPD werde das Thema „Einsatz von Langzeitarbeitslosen bei der Beseitigung von Flutschäden“ vorerst ad acta legen und den Entwurf eines Antrages, der von der CDU-Fraktion in der Sommerpause öffentlich gemacht wurde, nicht weiter beraten.

Erfurt. Dies ließ SPD-Fraktionschef Uwe Höhn gestern Nachmittag wissen. „Dass wir dem von der CDU vorgesehenen Vorgehen nicht zustimmen können, ist eine direkte Folge der verkorksten Arbeitsmarktpolitik von Schwarz-Gelb im Bund“, erläuterte er die Entscheidung.

Bei eingehender Prüfung des Antrags hätten sich diverse fachliche Mängel gezeigt. Beispielsweise sei der Einsatz von Arbeitslosen, wie von der CDU-Fraktion vorgesehen, wegen des sogenannten „Besserstellungsgebotes“ gar nicht möglich. Zudem gebe es hohe Auflagen für Menschen in solchen Maßnahmen. So sei die Arbeit an bestimmten technischen Vorrichtungen nur bedingt beziehungsweise gar nicht erlaubt.

„Papiere in der Arbeitsphase öffentlich gemacht“

„Es zeigt sich, dass wir die Leute, die für solch eine Maßnahme geeignet sind, gar nicht haben“, so Höhn. Viele Fragen gebe es auch mit Blick auf die „Finanzierung“ eines solchen Programms. Fakt sei, dass nicht abgerufene Wiedereingliederungsmittel für ALG-II-Empfänger dafür nicht verwendet dürften.

Dem Regierungspartner CDU warf Höhn zudem vor, mit dem Thema Wahlkampf zu machen, weil die „Papiere in der Arbeitsphase öffentlich gemacht“ worden seien. Höhn bezog sich damit offensichtlich auf ein Gespräch mit unserer Zeitung von Mohring, in dem dieser die gemeinsame Initiative angekündigt hatte und sich der Unterstützung der Sozialdemokraten sicher war. Und interessanterweise gab es bis Dienstagabend keinerlei Signale der SPD an die Union, die auf ein Scheitern der gemeinsamen Linie hätten schließen lassen.

CDU-Wirtschaftsexperte Gerhard Günther zeigte sich deshalb von der Rolle rückwärts des Koalitionspartners überrascht und verärgert zugleich: „Das sind wahltaktische Manöver zu Lasten der Menschen. Dieser Antrag war Satz für Satz mit der SPD besprochen und sollte nun gemeinsam ins Plenum eingebracht werden. Selbst Wirtschaftsminister Machnig hatte schon seinen Segen gegeben.“

Quelle: tlz.de

Einsatz der Bornheimer Feuerwehr mit 1000 Euro belohnt

Veröffentlicht: August 31, 2013 von fluthelfer in Sachsen-Anhalt
Für ihren Einsatz im Kampf gegen die Hochwasserfluten in Sachsen-Anhalt hat die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bornheim nun eine Spende von 1000 Euro von der Allianz Deutschland AG erhalten.

Der Versicherungskonzern spendet verschiedenen Hilfsorganisationen Geld für ihren Einsatz. Von dem Geld kann die Feuerwehr Bornheim nun Ausrüstungsgegenstände anschaffen, die während des Einsatzes kaputt gegangen sind. Die neuen Geräte können dann auch bei künftigen Hochwasser-Ereignissen von Nutzen sein.

Quelle: general-anzeiger-bonn.de

Rüsselsheimer Katholiken stiften Benzingeld für Fluthilfe-Transport

Veröffentlicht: August 31, 2013 von fluthelfer in Fischbeck

Um ein Haar hätte sich der Albtraum des Markus Kuntzsch erfüllt. Die Rettung für den Fluthelfer und seine Mitstreiter, Spender und Helfer, kam in letzter Minute. Zwölf Pfarrgemeinden des katholischen Dekanates Rüsselsheim erklärten sich am Mittwochabend spontan bereit, die noch fehlenden 400 Euro Benzingeld aufzubringen. Damit machten sie es möglich, dass die Hilfsgüter am Donnerstag und Freitag geladen und am heutigen Samstag mit zwei Lastzügen und einem Transporter zu den Familien nach Fischbeck gebracht werden können. Der Caritasverband streckte die Summe vor und holt sich die Beiträge nun bei den Gemeinden zurück, wie Roman Kotyga erklärte. Am Freitag nahmen Kuntzsch und Markus Jonas das Geld freudestrahlend in Empfang.

Unerwartete Fügung

Gleich als die „Main-Spitze“ am Mittwoch dem Caritas-Mann die Notlage geschildert hatte, war Kotyga sicher gewesen: „Es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn wir das nicht hinbekämen. Und der Teufel hat bekanntlich in der Kirche nichts zu suchen.“ Nicht religiöse Menschen würden es Zufall nennen, Christen erkennen so etwas als Fügung: Just für Mittwochabend war aus anderem Anlass ein Treffen Dekan Norbert Kissels, der Pfarrer und weiterer Hauptamtlicher in Groß-Gerau angesetzt. Kotyga konnte dort das Anliegen vortragen und sofort wurde einmütig beschlossen, die Flutopfer, Kuntzsch samt seinen Helfern sowie all die Menschen, die seit Wochen gute Sachspenden in die ehemalige GEL-Speditionshalle in Raunheim gebracht hatten, zu unterstützen. Damit entsprechen die Katholiken dem Ergebnis der Ermittlungen, die wie berichtet im Auftrag ihres Mainzer Bischofs exemplarisch im Dekanat vorangetrieben worden waren und bringen sich noch stärker sozial handelnd in die Gesellschaft ein, als bisher. Wie Kotyga am Freitag der „Main-Spitze“ erläuterte, haben Caritas und die Pfarrgemeinden Kuntzsch und seinen Helfern von der neuen Interessengemeinschaft „2react“ angeboten, künftig häufiger für Menschen in Not zusammenzuwirken.

Ökumenischer Beistand

Die ursprünglich von Bianca Dühnen-Schweitzbacher ins Leben gerufene große Hilfsaktion für die Fischbecker Familien hätte ohne die evangelische Bonhoeffer-Gemeinde nicht in Schwung kommen können, die Lagerraum zur Verfügung stellte sowie mitsortierte und mitbelud. Kuntzsch wirkte als Fahrer am zweiten Transport mit und übernahm schließlich die Organisation. Die Unterstützung von zwölf katholischen Gemeinden hat es nun möglich gemacht, den dritten Transport auf die Reise zu schicken. Eine ökumenische Klammer, für deren Zustandekommen Kuntzsch allen dankt. Glücklich ist er auch über die Qualität fast aller Sachspenden. Während wenige Menschen versuchten, bei ihm Sperrmüll loszuwerden, haben ihm viele so gute Sachspenden gebracht, dass er sich schon jetzt auf die Gesichter der Empfänger in Sachsen-Anhalt freuen kann. Kinderspielzeug wurde so reichlich geschenkt, dass der Fischbecker Bedarf gedeckt ist. Ja noch mehr: Mit Einverständnis der Spenderfamilien wurde der Überschuss jetzt Helfern der Rüsselsheimer „Tafel“ zur Weitergabe an bedürftige hiesige Familien überreicht. Und einige Spiele lenken nun Kinder ab, die in der Kinderstation des hiesigen Krankenhauses auf Genesung warten.

Der FC Bayern München kommt als frisch gekürter Sieger des UEFA-Supercups zum Fluthilfe-Spiel nach Passau. Die Triple-Gewinner gewannen am Freitag Abend in Prag ein „Wahnsinns-Finale“ gegen den FC Chelsea London mit 7:6 nach Elfmeterschießen. Die Bayern holten damit erstmals die europäische Supercup-Trophäe und können nun unbeschwert das Schaulaufen am Sonntag (15 Uhr) im Passauer Dreiflüssestadion gegen eine Regionalauswahl des Bayerischen Fußball-Verbandes absolvieren, bevor es für die Nationalspieler der Münchner umgehend zu den Auswahlmannschaften weitergeht.

Vor 12.000 Zuschauer werden die Münchner am Sonntag in Passau spielen. Das steht spätestens seit Freitag fest, denn wie die Stadt am Abend mitteilt, sind alle Eintrittskarten verkauft. Achtung: Deshalb wird es an der Stadionkasse keinen Restkartenverkauf geben.

Quelle: pnp.de

Der Hochwasserschutz in Deutschland muss besser koordiniert werden, fordert der Vorsitzende der Umweltministerkonferenz, Thüringens Ressortchef Jürgen Reinholz (CDU).

«Wir brauchen ein nationales Hochwasserschutzprogramm, aber auch Regelungen für die Kostenverteilung», sagt er im Interview mit der Nachrichtenagentur dpa. Am 2. September treffen sich die Umweltminister zu einer Hochwasser-Sonderkonferenz.

Frage: Das Hochwasser mit Milliarden-Schäden ist fast drei Monate her. Warum erst jetzt die Sonderkonferenz der Umweltminister?

Antwort: Wir hatten uns bereits Anfang Juni in Oberhof getroffen. Damals ging es noch um die unmittelbare Hochwasserabwehr und die Hilfe für die Opfer von Überflutungen. Wir haben darum eine Sonderkonferenz zum Hochwasserschutz vereinbart. Es geht nicht um Schnellschüsse, sondern eine Fehler- und Schwachstellenanalyse, aus der Konsequenzen zu ziehen sind.

Länderübergreifende Daten und ein Bericht zum Juni-Hochwasser liegen jetzt vor. Nun müssen Verbesserungen im Hochwasserschutz und ihre Finanzierung geklärt werden. Wir brauchen nachhaltige Lösungen, ein nationales Hochwasserschutzprogramm.

Frage: Hochwasserschutz ist Ländersache. Woran hapert es?

Antwort: Wir müssen über eine einheitliche Koordination, aber auch die Anpassung von Standards reden. Das fängt bei solchen Sachen an wie der Höhe der Deiche oder der Zahl der Hochwasseralarmstufen. Thüringen hat beispielsweise drei Alarmstufen, unser Nachbar Sachsen vier.

Ich bin der Meinung, der Hochwasserschutz soll Ländersache bleiben. Aber wir brauchen deutlich mehr Abstimmung, gleiche Standards und eine Vereinbarung über die Kostenverteilung für Hochwasserschutz an den Ober- und Unterläufen der Flüsse.

Frage: Wieso eine Kostenverteilung zwischen Ländern wie Thüringen oder Bayern, mit den Oberläufen größerer Flüsse, und den Flachländern im Norden?

Antwort: An den Oberläufen haben wir die Kosten für große Stauanlagen. Aber neben dem technischen Hochwasserschutz muss den Flüssen auch mehr Raum gegeben werden, um ihre Fließgeschwindigkeit im Ernstfall zu verringern. Das ist eine Konsequenz aus den Überflutungen im Juni.

Frage: Also mit großem Aufwand Deiche zurückversetzen?

Antwort: Ja, dort wo es geht, alte Deiche abtragen und neue weiter von den Flüssen entfernt bauen. Das kostet aber viel Geld. Und da ist die Frage, wie man das gemeinsam finanziert. Ich finde, der Bund sollte mit ins Boot, aber auch die Bundesländer an den Unterläufen der Flüsse. Diskutiert wird auch über mehr Überschwemmungsflächen.

Es ist sinnvoller, gemeinsam in die Verhinderung von Schäden zu investieren als in deren Beseitigung. Polder können meiner Meinung nach auf landwirtschaftlichen Flächen ausgewiesen werden. Vom Bauernverband gibt es dazu Bereitschaft, wenn es klare Entschädigungsregelungen für mögliche Überschwemmungsschäden gibt. Ich finde, wir sollten beim Hochwasserschutz nicht nur Vorschriften machen, sondern auf Verständigung setzen.

Frage: In der Vergangenheit gab es zwischen den Umweltministern immer wieder Streit über die Prioritäten im Hochwasserschutz: Vorrang für technische oder ökologische Projekte?

Antwort: Man muss beides im Auge behalten. Es kann nicht nur darum gehen, Deiche und Dämme zu bauen. Aber man kann auch nicht überall Überschwemmungsgebiete ausweisen. Zwangsumsiedlungen sind für mich Unsinn.

Was wir aber brauchen, ist ein Beschleunigungsgesetz für die Planung und Genehmigung von Hochwasserschutzprojekten. Das ist eigentlich auch Konsens unter den Umweltministern. Knackpunkte der Konferenz sind vielmehr, wer die bundesweite Hochwasserschutz-Koordinierung übernimmt und wie die Finanzierung der nötigen Projekte erfolgt. Bestimmte Aufgaben soll der Bund übernehmen. Dafür werde ich eintreten.

Quelle: proplanta.de

Castrop-Rauxel. Auch unterhalb der Westerfilder Straße standen die Grundstücke und Keller unter Wasser

Der Donnerstag, 20. Juni, steckt den Frohlindern noch in den Gliedern. Auch gut zwei Monate nach den katastrophalen Regenfällen haben sie das Hochwasser in ihrem Stadtteil noch nicht vergessen, die Sorgen vor der nächsten Flut ist allgegenwärtig.

Mühlenbach: Sorge vor Hochwasser am Unterlauf | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/castrop-rauxel/muehlenbach-sorge-vor-hochwasser-am-unterlauf-id8368480.html#553043818Castrop-Rauxel. Auch unterhalb der Westerfilder Straße standen die Grundstücke und Keller unter Wasser

 

Der Donnerstag, 20. Juni, steckt den Frohlindern noch in den Gliedern. Auch gut zwei Monate nach den katastrophalen Regenfällen haben sie das Hochwasser in ihrem Stadtteil noch nicht vergessen, die Sorgen vor der nächsten Flut ist allgegenwärtig.

 

Mühlenbach: Sorge vor Hochwasser am Unterlauf | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:

http://www.derwesten.de/staedte/castrop-rauxel/muehlenbach-sorge-vor-hochwasser-am-unterlauf-id8368480.html#553043818

Castrop-Rauxel. Auch unterhalb der Westerfilder Straße standen die Grundstücke und Keller unter Wasser

 

Der Donnerstag, 20. Juni, steckt den Frohlindern noch in den Gliedern. Auch gut zwei Monate nach den katastrophalen Regenfällen haben sie das Hochwasser in ihrem Stadtteil noch nicht vergessen, die Sorgen vor der nächsten Flut ist allgegenwärtig.

 

Ministerin fordert mehr vorsorglichen Hochwasserschutz

Veröffentlicht: August 31, 2013 von fluthelfer in Hochwasserschutz

Vor der Sonderkonferenz der Umweltminister von Bund und Ländern zum Hochwasserschutz am Montag in Berlin hat die Mainzer Ressortchefin Ulrike Höfken (Grüne) mehr Vorsorge gefordert.

Vor der Sonderkonferenz der Umweltminister von Bund und Ländern zum Hochwasserschutz am Montag in Berlin hat die Mainzer Ressortchefin Ulrike Höfken (Grüne) mehr Vorsorge gefordert.

Ausreichende Maßnahmen gegen Überflutungen kämen im Vorfeld billiger als eine spätere Schadensbeseitigung, sagte die rheinland-pfälzische Politikerin der Nachrichtenagentur dpa. Dafür müsse aber auch der Bund mehr zahlen.

Der Bau von Rückhaltebecken (Poldern) und die Rückverlegung von Deichen etwa kosteten viel weniger als die Schadensbewältigung nach einem extremen Hochwasser wie im Juni. Damit hätten die Flüsse wieder mehr Raum. Höfken forderte ein Hochwasserkonzept mit einer neuen Kostenverteilung. Der Bund müsste nicht nur mit Blick auf die Bundestagswahl (22. September) den aktuellen Milliarden-Fluthilfefonds unterstützen, sondern auch etwa 60 Prozent des präventiven Hochwasserschutzes übernehmen.

Quelle: rhein-zeitung.de

Nach dem Hochwasser an der Elbe setzt sich Niedersachsen für einen umfassenden Hochwasserschutz über die Landesgrenzen hinaus ein.
Einheitliche gemeinsame Standards der Länder seien wichtig, sagte Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) mit Blick auf die Sonderkonferenz der Umweltminister am Montag in Berlin. Bei den Planungen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes müsse auch eine gerechte Lastenverteilung der Anrainerstaaten gefunden werden, erklärte er der Nachrichtenagentur dpa. Die Konferenz müsse zügig Mechanismen festlegen, um künftig auf ähnliche Risiken schnell zu reagieren. Den Flüssen müsse wieder mehr Raum gewidmet werden.
Quelle: focus.de