Hochwasser-Helferparty des Landkreises Lüneburg mit Ministerpräsident Stephan Weil

Veröffentlicht: August 26, 2013 von fluthelfer in Kreis Lüneburg

Sie waren Tag und Nacht im Einsatz, um die Einwohner des Landkreises Lüneburg vor den Wassermassen zu schützen: die zahlreichen Helferinnen und Helfer aus Stadt und Landkreis Lüneburg. Der Landkreis Lüneburg veranstaltet deswegen am Freitag, den 30. August 2013, ab 18 Uhr eine Helferparty im Kulturforum Gut Wienebüttel. „Die Menschen haben unermüdlich gegen die Flut gekämpft, dafür wollen wir jetzt einfach mal Danke sagen“, erklärt Landrat Manfred Nahrstedt.

Eingeladen sind die Helferinnen und Helfer von Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr, DRK, ASB, THW, DLRG, weiteren Hilfsorganisationen, den Deichverbänden und dem NLWKN, also die Verbände und Organisationen, die im Katastrophenfall auch offiziell mit dem Landkreis Lüneburg zusammenarbeiten. „Die besondere Situation während des Hochwassers hat allen Beteiligten sehr viel abverlangt, und das nicht nur organisatorisch“, meint der Landrat. Über 4.800 Menschen waren in Höchstzeiten parallel im Einsatz und haben dafür gesorgt, dass die Deiche gehalten haben. „Was die Menschen in dem fast zweiwöchigen Katastrophenalarm körperlich und mental geleistet haben, verdient höchste Anerkennung“, so Nahrstedt.

Deswegen freut er sich ganz besonders, dass auch Ministerpräsident Stephan Weil zur Helferparty nach Lüneburg kommen wird. „Wir wollen uns in dem Rahmen ganz offiziell für den Einsatz bedanken. Gleichzeitig wollen wir den Abend auch nutzen, um mit den zahlreichen Helferinnen und Helfern ins Gespräch zu kommen.“ Denn neben dem erfolgreichen Einsatz gegen das Hochwasser dürfe man nicht die Augen vor dem verschließen, was zukünftig besser laufen könne.

Ministerpräsident Stephan Weil ist es wichtig, persönlich zur Helferparty zu kommen: „Die vielen tausend ehren- und hauptamtlichen Helferinnen und Helfer haben während des Hochwassers in Niedersachsen Großartiges geleistet. Ihrer harten Arbeit ist es zu verdanken, dass Niedersachsen vergleichsweise glimpflich die Naturkatastrophe überstanden hat. Im Namen des ganzen Landes möchte ich deshalb den Frauen und Männern Dank sagen für die durchgearbeiteten Tage und Nächte, für das klaglose Hinnehmen von Schwielen und Blasen an den Händen, für die dramatischen Einsätze unter Zeitdruck, auch für die kräftezehrende Bereitschaftszeit – und vor allem für die gelebte Solidarität mit den Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Die Helferinnen und Helfer haben es verdient, dass man sie feiert.“

Etwas weniger dramatisch verlief ein weiterer Einsatz im Frühjahr dieses Jahres – der Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner. Auch diejenigen, die quer durch den Landkreis gefahren sind um die gesundheitliche Gefährdung durch die Raupe einzudämmen, wurden zur Helferparty eingeladen.

Quelle: .lueneburg.de

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