Archiv für August 26, 2013

Dorint hilft, wo es am nötigsten gebraucht wird: Das Dorint Hotel Dresden ermöglicht den Hortkindern der 95. Grundschule „Caroline Neuber“ neuen Platz zum Spielen. Die Einrichtung im Stadtteil Laubegast hatte das Hochwasser im Juni besonders stark getroffen. Schulgelände und Kellerräume waren nahezu komplett überflutet, in der Turnhalle stand das Wasser bis zu einem halben Meter hoch.

Als Übergangslösung waren die Kinder in umliegenden Schulen untergebracht worden. Jetzt wurde in den Ferien unter Hochdruck daran gearbeitet, die Flutschäden im Schulgebäude und auf dem Außen- und Spielgelände zu beheben.
Nach der ersten Krisenmeldungen von Oder und Neiße hat Dorint nicht lange gezögert, eine Spendenaktion ins Leben zu rufen. 5.000€ der gesammelten Spenden durfte heute Hoteldirektor Michael Mollau, dessen Haus glücklicherweise nicht von der Flut betroffen war, Hortleiterin Carola Pietruschka zur Verfügung stellen. „Wir haben uns sehr über die große Solidarität der Menschen gefreut und möchten uns noch einmal herzlich bei all den unermüdlichen Helfern und großzügigen Spendern bedanken. Die Kinder sollten am wenigstens unter den Folgen der Fluten leiden und ihren Spaß nach der Schule haben“, sagte Michael Mollau anlässlich der Spendenübergabe auf dem Schulgelände.

Zusätzlich bedankte Michael Mollau sich bei drei Fluthelfern, die aktiv unter Beweis gestellt haben, wie Zusammenhalt gelebt werden kann. Als kleine Entschädigung für ihren unermüdlichen Einsatz, ihren

Verzicht auf Komfort und Schlaf erhielten sie Gutscheine für Kurzurlaube in den Dorint Hotels in Bad Brückenau, Ostseebad Wustrow und am Nürburgring.

Initiiert wurde die Spendenaktion von den Dorint Hotel & Resorts mit Sitz in Köln. Insgesamt 10.000 Euro kamen zusammen, die jetzt verschiedenen Einrichtungen in den Hochwasserregionen zu Gute kommen. Darüber hinaus freuen sich über 50 Flut-Helfer auf die Einladung von Dorint zu einem Kurzurlaub in eines der 41 Dorint Hotels & Resorts im Gesamtwert von rund 15.000 Euro.

Quelle: pregas.de

Akens Bürgermeister Hansjochen Müller will es klargestellt wissen: Gegen Verantwortliche vor Ort hat die Staatsanwaltschaft nie ermittelt. Die Anzeige vom 13. Juni habe sich vielmehr gegen den Landkreis Anhalt-Bitterfeld gerichtet, so Müller

„Ermittlungen gegen Akener eingestellt“ – selten hat eine Überschrift in der MZ Akens Bürgermeister Hansjochen Müller so geärgert. „Weil sie nicht richtig ist“, benennt das Stadtoberhaupt den Grund seiner Verärgerung. Es habe nie eine Anzeige gegen die Technische Einsatzleitung der Stadt Aken gegeben, stellt Müller einen MZ-Beitrag vom 14. August richtig. Die Anzeige vom 13. Juni habe sich vielmehr gegen den Landkreis Anhalt-Bitterfeld gerichtet „und die Ermittlungen wurden eingestellt“.

Aus gutem Grund, wie einem Schreiben des Pressesprechers der Staatsanwaltschaft Dessau, Christian Preissner, an den Akener Bürgermeister zu entnehmen ist. Die Ermittlungen, führt Preissner aus, hatten „keine Hinweise auf mögliche strafrechtlich relevante Pflichtverletzungen des seinerzeit amtierenden Landrats ergeben“. Im Verlauf der Ermittlungen sei der Anzeigenerstatter, ein Akener Bürger, als Zeuge vernommen worden. Fehler der kommunalen Kräfte habe der Mann dabei nicht behauptet „insbesondere keine der vor Ort eingesetzten Rettungskräfte (Polizei, Feuerwehr, Bundeswehr, THW, Zivilpersonen)“, betont Staatsanwalt Preissner. „Gegen Verantwortliche der Stadt Aken haben sich die Ermittlungen zu keinem Zeitpunkt gerichtet. Als Ziel der Anzeigenerstattung hatte der Zeuge „die Aufklärung der Ereignisse um das Hochwasser 2013“ benannt.

Daran ist auch Hansjochen Müller interessiert. Und umso mehr ärgert er sich darüber, dass er zwar schon am 29. Juli ein Schreiben an André Schröder, Chef der CDU-Fraktion im Landtag gerichtet habe, bis gestern darauf aber keine Antwort bekommen hat.

In dem Schreiben an Schröder geht es um die Pressemitteilung der CDU-Landtagsfraktion vom 20. Juni – und um die Bitte um Aufklärung darüber. Wie die MZ damals berichtete, hatte in dieser Pressemitteilung der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, der aus Dessau stammende Jens Kolze, die ihm „aus Medienberichten“ bekannt gewordenen „staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen die Verantwortlichen der vor Ort in Aken (Elbe) handelnden Einsatzkräfte“ begrüßt. Man habe als Fraktion davon Kenntnis erhalten, so Kolze damals, „dass ausgebildete Einsatzkräfte und Fachexperten für Hochwasserschutz vor Ort von der Einsatzleitung wieder weggeschickt wurden.“ Sollte dieses Vorgehen der Wahrheit entsprechen, könne die Verantwortlichkeit für fehlerhafte Vorgänge in Aken nicht auf Landesebene gesucht werden.

Dies hatte in Aken (nicht nur bei den Verantwortlichen vor Ort) für viel Aufsehen und viel Ärger gesorgt. „Wir fühlen uns durch die Pressemitteilung, deren Inhalt nicht der Wahrheit entsprach, diffamiert“, schreib Müller an Schröder. In Aken hätte man nach Feststellung der Wahrheit ein Dementi bzw. eine Entschuldigung erwartet.

Damit Schröder auch weiß, worum es geht, hat Müller in einem Schreiben eine gedrängte, aber gut verständliche Beschreibung der Vorgänge zwischen dem 8. Juni als gleich zwei Deichbrüche Aken von Ost und West bedrohten, und den Tagen danach gegeben – sozusagen als faktischer Unterbau für die Feststellung

„Es wäre leicht gewesen, vor Abgabe der Pressemitteilung durch Rückfrage bei der Staatsanwaltschaft oder im Justizministerium zu klären, ob überhaupt gegen die Verantwortlichen in Aken (Elbe) eine Anzeige vorliegt.“

Die Pressemitteilung, so betont Müller in seinem Schreiben, habe das Vertrauen der Akener in die Landespolitik erschüttert, „und das ist nicht gut für die Demokratie“.

Quelle: mz-web.de

Charity-Aktion bringt 22.500 Euro Ecom hilft Hochwasser-Opfern

Veröffentlicht: August 26, 2013 von fluthelfer in Hilfe

Mit einer Spende von 50 Euro für jeden verkauften PC der Eigenmarke Captiva unterstützt Ecom die Opfer des Juni-Hochwassers.

Mit deutschen PCs gegen die Hochwasserschäden: Nachdem das Hochwasser im Juni tausenden Menschen in Deutschland die Existenz geraubt hatte, beschloss die Ecom Trading GmbH, sich an der Wiederaufbauhilfe zu beteiligen. In den letzten Wochen spendete der Komponenten-Distributor für jeden verkauften PC der in München assemblierten Eigenmarke Captiva 50 Euro. Insgesamt sind auf diesem Wege in den letzten Wochen 22.500 Euro zusammen gekommen, die nun an Hilfsverbände verteilt werden konnten.

»Für unser Unternehmen mit Sitz in Bayern ist es selbstverständlich, den Löwenanteil der Summe den Betroffenen in der Region zukommen zu lassen«, unterstrich Gerhard Ellinger, geschäftsführender Gesellschafter von Ecom, die Heimatverbundenheit seines Unternehmens. 15.000 Euro werden deshalb an die Fluthilfe-Aktion der regionalen Tageszeitung »Passauer Neue Presse« überwiesen, die sich besonders um Flutopfer in den Landkreisen Passau und Deggendorf kümmert.

Aber auch der nicht-bayerische Teil Deutschlands soll nicht vergessen werden, weshalb das restliche Drittel von 7.500 Euro laut Ellinger an die landesweit agierende »Aktion Deutschland hilft« gespendet werden.

Quelle: crn.de

Bleckede feiert seine Hochwasser-Helfer

Veröffentlicht: August 26, 2013 von fluthelfer in Niedersachsen

Ausgelassene Partystimmung hat am Sonnabend dort geherrscht, wo es noch vor einigen Wochen Katastrophenalarm gab: In Bleckede ist das Hochwasser überstanden. Vor rund zwei Monaten stand die Elbe dort mit 10,79 Metern so hoch wie noch nie. Tausende Freiwillige von Bundeswehr, Technischem Hilfswerk, Rotem Kreuz, Freiwilliger Feuerwehr und viele andere unterstützten die Stadt im Landkreis Lüneburg im Kampf gegen die Flut, füllten Tag und Nacht Sandsäcke, sicherten die Deiche und versorgten die Helfer. Zum Dank hat Bleckede für sie eine große Feier veranstaltet.

Getränke als Dank für ein trockenes Haus

Die Bleckeder zeigten sich auf unterschiedliche Weise erkenntlich. Heike Reinberger zum Beispiel zapfte auf der Feier ein Bier nach dem anderen. Sie ist dankbar, dass es den Helfern gelungen ist, ihr Zuhause vor dem Wasser zu schützen. „Das Haus war bis zum Eingang unter Wasser, ein Zentimeter hat gefehlt, dann wäre es in die Wohnung gelaufen“, erinnert sie sich. Eine, die während des Hochwassers im Einsatz war, ist Silke Albrecht. Sie hat zusammen mit anderen Frauen Essen für die vielen Helfer gekocht. Über die Dankeschön-Party freut sie sich: „Das ist einfach noch mal eine Anerkennung für alle, die zusammengehalten und mitgeholfen haben.“

Bürgermeister lobt Solidarität

Die Hilfe der zahlreichen Freiwilligen sei „bewegend und beeindruckend“ gewesen, sagte Bürgermeister Jens Böther (CDU) am Samstagabend. Ein besonders großes Dankeschön und Geschenke hatte er für die Bundeswehr – gelbe Ortsschilder von den Orten, in denen die Soldaten geholfen haben: Alt Garge, Wendewisch, Walmsburg, Radegast und Bleckede. „Das ist großartig“, sagte Oberstleutnant Stefan Willer, „weil es das widerspiegelt, was wir im Juni erlebt haben. Sich jetzt wiederzusehen und zusammen zu feiern ist sehr schön.“

„Die Solidarität, die wir hier erlebt haben, die habe ich so noch nicht gesehen“, lobte der Bürgermeister seine Bleckeder ebenso wie die Helfer. „Ich glaube, viele haben gedacht, dass es so etwas nicht mehr gibt, aber die Solidarität gibt es und das stimmt auch zuversichtlich.“

Erlös kommt Flutopfern in Fischbeck zugute

Der Erlös aus dem Speisen- und Getränkeverkauf geht teilweise an die Jugendfeuerwehr Bleckede. Mit dem Gros des Geldes sollen aber Hochwasser-Geschädigte in Fischbeck in Sachsen-Anhalt unterstützt werden. Dort war während des Hochwassers ein Deich gebrochen. Für Fischbeck eine Katastrophe, für Bleckede ein Glück. Denn sonst hätten die Wassermassen in der nördlich gelegenen Kleinstadt noch viel größeren Schaden angerichtet.

Quelle: ndr.de

Sie waren Tag und Nacht im Einsatz, um die Einwohner des Landkreises Lüneburg vor den Wassermassen zu schützen: die zahlreichen Helferinnen und Helfer aus Stadt und Landkreis Lüneburg. Der Landkreis Lüneburg veranstaltet deswegen am Freitag, den 30. August 2013, ab 18 Uhr eine Helferparty im Kulturforum Gut Wienebüttel. „Die Menschen haben unermüdlich gegen die Flut gekämpft, dafür wollen wir jetzt einfach mal Danke sagen“, erklärt Landrat Manfred Nahrstedt.

Eingeladen sind die Helferinnen und Helfer von Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr, DRK, ASB, THW, DLRG, weiteren Hilfsorganisationen, den Deichverbänden und dem NLWKN, also die Verbände und Organisationen, die im Katastrophenfall auch offiziell mit dem Landkreis Lüneburg zusammenarbeiten. „Die besondere Situation während des Hochwassers hat allen Beteiligten sehr viel abverlangt, und das nicht nur organisatorisch“, meint der Landrat. Über 4.800 Menschen waren in Höchstzeiten parallel im Einsatz und haben dafür gesorgt, dass die Deiche gehalten haben. „Was die Menschen in dem fast zweiwöchigen Katastrophenalarm körperlich und mental geleistet haben, verdient höchste Anerkennung“, so Nahrstedt.

Deswegen freut er sich ganz besonders, dass auch Ministerpräsident Stephan Weil zur Helferparty nach Lüneburg kommen wird. „Wir wollen uns in dem Rahmen ganz offiziell für den Einsatz bedanken. Gleichzeitig wollen wir den Abend auch nutzen, um mit den zahlreichen Helferinnen und Helfern ins Gespräch zu kommen.“ Denn neben dem erfolgreichen Einsatz gegen das Hochwasser dürfe man nicht die Augen vor dem verschließen, was zukünftig besser laufen könne.

Ministerpräsident Stephan Weil ist es wichtig, persönlich zur Helferparty zu kommen: „Die vielen tausend ehren- und hauptamtlichen Helferinnen und Helfer haben während des Hochwassers in Niedersachsen Großartiges geleistet. Ihrer harten Arbeit ist es zu verdanken, dass Niedersachsen vergleichsweise glimpflich die Naturkatastrophe überstanden hat. Im Namen des ganzen Landes möchte ich deshalb den Frauen und Männern Dank sagen für die durchgearbeiteten Tage und Nächte, für das klaglose Hinnehmen von Schwielen und Blasen an den Händen, für die dramatischen Einsätze unter Zeitdruck, auch für die kräftezehrende Bereitschaftszeit – und vor allem für die gelebte Solidarität mit den Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Die Helferinnen und Helfer haben es verdient, dass man sie feiert.“

Etwas weniger dramatisch verlief ein weiterer Einsatz im Frühjahr dieses Jahres – der Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner. Auch diejenigen, die quer durch den Landkreis gefahren sind um die gesundheitliche Gefährdung durch die Raupe einzudämmen, wurden zur Helferparty eingeladen.

Quelle: .lueneburg.de