Nach Hochwasser in Thüringen sind Gäste zurückhaltend bei Buchungen

Veröffentlicht: August 24, 2013 von fluthelfer in Hochwasserfolgen, Thüringen

Zimmern. Das Hochwasser in Thüringen ist längst weg, doch die Touristen halten sich bei ihren Buchungen zurück. Werbung soll Verunsicherung entgegenwirken. Ein Sommerteam der Thüringer Tourismus GmbH reist durchs Land.

„Wie ganz Ostdeutschland hat auch Thüringen mit einem touristischen Imageschaden zu kämpfen“ , sagte Wirtschaftsminister Matthias Machnig . Er kündigte eine verlängerte Kampagne an, in der unter anderem die einstigen Hochwassergebiete beworben werden. Auch der Park an der Ilm in Weimar lädt wieder zum Bummel, lautet eine der Botschaften.

Die Thüringer Tourismusgesellschaft wirbt ihrerseits mit einem Sommerteam um die Urlauber. Seit Anfang Juli sind Kathrin und Katrin gemeinsam an jedem Wochenende unterwegs, um verschiedene Ecken des Landes zu durchstreifen und die Besonderheiten der Regionen zu erkunden.

„Wir kennen vorher immer nur ein Stichwort, lassen uns dann von dem überraschen, was auf uns zukommt“, verrät Katrin Silvers. An diesem Tag war es der Baumkronenpfad im Hainich. „Unesco Weltnaturerbe“ – weithin sichtbar kündet die Tafel von dieser Auszeichnung.

Erst seit zwei Jahren darf sich der „Urwald mitten in Thüringen“ mit dem Titel schmücken, doch dessen Wirkung ist immens. „Wir werden von vielen Besuchern gezielt darauf angesprochen“, bestätigt Ranger Gerd Frixel beim Besuch des Sommerteams der Thüringer Tourismusgesellschaft.

Der 55-jährige aus Weberstedt gehört zu den Parkführern der ersten Stunde, der von Anfang an dabei war. Doch in den letzten Jahren habe der Andrang spürbar zugenommen, das habe sicher auch mit dem Titel zu tun, ist Frixel überzeugt.

Gemeinsam mit dem Thüringen-Team erkundet er den Hainich. „Gewaltig“ entfährt es den beiden Frauen, als Frixel an drei Stationen die Ausmaße der größten Bäume der Welt veranschaulicht. In Kalifornien stehen diese Mammutbäume, die bis zu 116 Meter hoch werden.

Holz aus dem Hainich ist unverkäuflich. Hier wird nicht bewirtschaftet, hier überlässt man die rund 1500 Hektar Waldfläche allein der Natur.

„Wir bieten spezielle thematische Wanderungen zu Themen wie Pilze, Kräuter oder Nachtwanderungen an“ , verrät Frixel. Geführt könne man den Wald auch im Dunkeln durchstreifen, auf eigene Faust sollte man es unterlassen, sagt der Experte. Immer wieder bekomme man nachts Hilferufe und müsse dann Wanderer suchen.

Beeindruckt zeigten sich die jungen Frauen vom Gang über den Baumkronenpfad. Es sei eine völlig ungewohnte Perspektive, sagten sie hinterher.

Allerdings hätten sie sich etwas mehr Ruhe gewünscht, sagen Katrin und Kathrin. Die bekommen sie später beim Yoga über den Baumwipfeln.

Am Wochenende ist das Sommerteam erneut unterwegs. Thüringen hat viel zu bieten, das beweisen auch die Bilder und Texte des Teams im Internet.

Quelle: otz.de

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