Mehr Schutz gegen Hochwasser

Veröffentlicht: August 24, 2013 von fluthelfer in Hochwasserschutz

Stolberg. Die Bezirksregierung Köln hat die Überschwemmungsgebiete des Malefinkbaches, des Baaler Baches (beide untere Rur), des Ellebaches (mittlere Rur), des Omerbaches, des Wehebaches (beide Inde) und der Wiehl (Agger) neu festgelegt. Für den Omerbach und den Wehebach, die die Stadt Stolberg betreffen, sogar erstmalig

„Die Festlegung ist ein Prozess, der Zeit braucht. Für die Rur gibt es beispielsweise schon sehr lange solche Festlegungen“, sagt Marcus Seiler, Pressesprecher des Wasserverbandes Eifel-Rur (WVER). Für Omer- und Wehebach aber noch nicht. Das hat sich nun geändert.

Für die Stadt Stolberg bedeutet das, dass, vereinfacht gesagt, „da nichts mehr gemacht werden darf“, sagt Seiler. Kein Baugebiet, aber auch keine Baum- und Strauchbepflanzung, keine gelagerten Gegenstände, die den Wasserabfluss behindern oder fortgeschwemmt werden könnten, und ebenso wenig Ackerland. Allerdings geht es auf dem Stolberger Stadtgebiet – anders als beispielsweise in Luchem (Wehebach) oder Heistern (Omerbach) nur um ganz minimale Flächen. Die neue Festlegung gilt nun überall für 40 Jahre und dient dem Hochwasserschutz. „Das ist wichtig für die Bauplanung einer Kommune“, sagt Seiler. „Die Hochwasser-Risikomanagementrichtlinie erfordert, dass Hochwassergefahrenkarten erstellt werden.“

Sperrige Worte für ein ganz einfaches Prinzip: Stolberg und vor allem Stolberger sollen ebenso wenig wie andere Kommunen unter Wasser stehen. Und das werden sie wohl auch nicht – zum einen durch Vorkehrungsmaßnahmen. Zum anderen sind die Zonen, die nun ausgewiesen worden sind, unkritisch, bestätigt ein Sprecher der Stadt Stolberg. Es handele sich um Grünflächen.

Diese dienen nun dem Erhalt natürlicher Rückhalte- und Überflutungsflächen und werden bei einem 100-jährigen Hochwasser zur Entlastung beansprucht und gegebenenfalls überschwemmt. „Das ist ein statistischer Wert, der anzeigt, wie oft in 100 Jahren welche Flächen betroffen wären“, erklärt Seiler. Mithilfe dieses Wertes werden die entsprechenden Gebiete dann festgelegt.

Doch nicht nur das, es werden noch weitere Schutzmaßnahmen getroffen. „Am Omerbach wurden bereits drei Hochwasserrückhaltebecken gebaut“, berichtet Seiler. Für den Wehebach laufen die Planungen noch. Welche Maßnahmen dort vielleicht noch getroffen werden müssen, legt die Bezirksregierung Köln fest. Die Kommunen und auch der Wasserverband Eifel-Rur werden entsprechende Maßnahmen dann – wenn nötig – umsetzen. Wer sich die Karte mit den eingezeichneten Überschwemmungsgebieten in der Region ansehen möchte, kann dies tun auf der Webseite der Bezirksregierung.

Mehr Schutz gegen Hochwasser – Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/stolberg/mehr-schutz-gegen-hochwasser-1.642666#1859560155

 

„Die Festlegung ist ein Prozess, der Zeit braucht. Für die Rur gibt es beispielsweise schon sehr lange solche Festlegungen“, sagt Marcus Seiler, Pressesprecher des Wasserverbandes Eifel-Rur (WVER). Für Omer- und Wehebach aber noch nicht. Das hat sich nun geändert.

 

Für die Stadt Stolberg bedeutet das, dass, vereinfacht gesagt, „da nichts mehr gemacht werden darf“, sagt Seiler. Kein Baugebiet, aber auch keine Baum- und Strauchbepflanzung, keine gelagerten Gegenstände, die den Wasserabfluss behindern oder fortgeschwemmt werden könnten, und ebenso wenig Ackerland. Allerdings geht es auf dem Stolberger Stadtgebiet – anders als beispielsweise in Luchem (Wehebach) oder Heistern (Omerbach) nur um ganz minimale Flächen. Die neue Festlegung gilt nun überall für 40 Jahre und dient dem Hochwasserschutz. „Das ist wichtig für die Bauplanung einer Kommune“, sagt Seiler. „Die Hochwasser-Risikomanagementrichtlinie erfordert, dass Hochwassergefahrenkarten erstellt werden.“

 

Sperrige Worte für ein ganz einfaches Prinzip: Stolberg und vor allem Stolberger sollen ebenso wenig wie andere Kommunen unter Wasser stehen. Und das werden sie wohl auch nicht – zum einen durch Vorkehrungsmaßnahmen. Zum anderen sind die Zonen, die nun ausgewiesen worden sind, unkritisch, bestätigt ein Sprecher der Stadt Stolberg. Es handele sich um Grünflächen.

 

Diese dienen nun dem Erhalt natürlicher Rückhalte- und Überflutungsflächen und werden bei einem 100-jährigen Hochwasser zur Entlastung beansprucht und gegebenenfalls überschwemmt. „Das ist ein statistischer Wert, der anzeigt, wie oft in 100 Jahren welche Flächen betroffen wären“, erklärt Seiler. Mithilfe dieses Wertes werden die entsprechenden Gebiete dann festgelegt.

 

Doch nicht nur das, es werden noch weitere Schutzmaßnahmen getroffen. „Am Omerbach wurden bereits drei Hochwasserrückhaltebecken gebaut“, berichtet Seiler. Für den Wehebach laufen die Planungen noch. Welche Maßnahmen dort vielleicht noch getroffen werden müssen, legt die Bezirksregierung Köln fest. Die Kommunen und auch der Wasserverband Eifel-Rur werden entsprechende Maßnahmen dann – wenn nötig – umsetzen. Wer sich die Karte mit den eingezeichneten Überschwemmungsgebieten in der Region ansehen möchte, kann dies tun auf der Webseite der Bezirksregierung.

 

Quelle: aachener-zeitung.de

 

Stolberg. Die Bezirksregierung Köln hat die Überschwemmungsgebiete des Malefinkbaches, des Baaler Baches (beide untere Rur), des Ellebaches (mittlere Rur), des Omerbaches, des Wehebaches (beide Inde) und der Wiehl (Agger) neu festgelegt. Für den Omerbach und den Wehebach, die die Stadt Stolberg betreffen, sogar erstmalig

Mehr Schutz gegen Hochwasser – Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/stolberg/mehr-schutz-gegen-hochwasser-1.642666#399621039

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