Ferienpark ist nun sicher vor Hochwasser

Veröffentlicht: August 24, 2013 von fluthelfer in Zentrale der Deutschen Fluthilfe

HEILIGENHAFEN · Auch wenn die Stürme die Wellen gegen die Warder peitschen und der Wasserstand der Ostsee steigt, können die Bewohner des Ferienzentrums entspannt aus dem Fenster schauen, denn die Wohnanlage kann jetzt dem nächsten Jahrhundert-Hochwasser bis 2,60 Meter über Normal Null (NN) trotzen. Gestern wurde die Hochwasserschutzmaßnahme abgeschlossen und durch das Planungsbüro Wald & Kunath vorgestellt.

Bürgermeister Heiko Müller nahm die Gelegenheit zum Anlass, um auf die Bedeutung des Hochwasserschutzes für Heiligenhafen hinzuweisen. Der Verwaltungs-chef sprach von einer zukunftsweisenden Entscheidung der Eigentümer und der Verwaltungsbeirates. In den Kosten, die mit 470 000 Euro genannt wurden, sind auch alle Nebenkosten enthalten.

Eigenanteil bei etwa 280 Euro pro Appartement

Wie Heiko Müller betonte, sei es gelungen, Fördermittel in Höhe von 112 000 Euro vom Land einzuwerben. Da die Förderung 90 Prozent betrage, habe die Stadt Heiligenhafen die fehlenden zehn Prozent aufgebracht, sagte der Bürgermeister. Teilt man die Kosten durch 1 694 Appartements so könnte der Eigenanteil bei etwa 280 Euro pro Wohnung liegen.

Das Endstück des Hochwasserschutzes ist ein motorgetriebener Schieber, der die Regenwasserentwässerung des Ferienzentrums bei Hochwasser von der Ostsee trennt. Trotzdem kann der Ferienpark in diesem Falle nicht von hinten durch Regenwasser volllaufen, denn es gibt eine zweite Entwässerung in den Binnensee. Der Hochwasserschutz im Ferienzentrum verläuft mit einer Winkelstützwand von den Garagen im Süden kommend über begrünte Erdwälle bis zur Elefantenbrücke. Bei einem Hochwasserschutz von 2,60 Meter über NN sind auch die Parkplätze vor einer Überflutung sicher.

Für Bürgermeister Müller sollte jetzt der letzte Teil des Hochwasserschutzes in der Heiligenhafener Altstadt in Angriff genommen werden. Heiko Müller forderte auch hier die Unterstützung durch die Stadtvertretung ein. Noch stehe die Zusage des Ministeriums für eine 90-prozentige Förderung. In den Hochwassergebieten an der Elbe, wie in Lauenburg betrage die Förderung des Landes nur noch 80 Prozent. Nur ein geschlossener Hochwasserschutz könne funktionieren, sagte Heiligenhafens Bürgermeister.

Quelle: fehmarn24.de

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