Ahlener Soldaten für Fluthilfe-Einsatz geehrt – Verdienter Tag Sonderurlaub

Veröffentlicht: August 23, 2013 von fluthelfer in Zentrale der Deutschen Fluthilfe
Mit Dank und Anerkennung sowie einem Tag Sonderurlaub im Gepäck starteten einige Ahlener Soldaten am Freitag ins verdiente Wochenende. Nämlich diejenigen, die im Juni beim Hochwasser an der Elbe Einsatz gezeigt hatten. Kommandeur Fritz Stoffregen hob die Kameraden besonders hervor.

Oberfeldarzt Fritz Stoffregen befand sich gerade mitten in einer Kommandeurstagung, als weite Teile Süd- und Ostdeutschlands im Hochwasser versanken. Die Lage war so ernst, dass Mitte Juni auch Kameraden aus der Ahlener „Westfalen-Kaserne“ in den Fluthilfe-Einsatz geschickt wurden. Dafür sprach der Kommandeur am Freitagvormittag seine Anerkennung aus. Und obendrein bedankte er sich mit einem „verdienten Tag Sonderurlaub“.

Der Einsatz an der Elbe begann mit einer Bereitstellung von Kräften in Weißenfels und führte dann direkt zum Deich. Aktiv war die zweite Kompanie des Sanitätsregiments 22 unter Führung von Leutnant Alexander Karsch mit fünf San-Trupps.

„Spontan aus dem Arbeitsalltag gerissen, haben Sie diese Pflicht zu helfen wie selbstverständlich übernommen“, lobte Fritz Stoffregen in einer Ansprache auf dem Neubeckumer Platz und erinnerte an die Einsatzvoraussetzungen: „Wie lautet der Auftrag genau? Wo werden Sie eingesetzt und wie lange? Niemand konnte Ihnen diese Fragen beantworten.“ Dennoch hätten sich die Kameraden dieser Aufgabe vorbehaltlos gestellt. „Auch das gehört zu unserem Berufsbild – zu folgen, ohne viel zu fragen“, betonte der Kommandeur.

Am Ende wusste doch jeder, was er zu tun hatte. Es folgte die Unterstützung von zivilen wie militärischen Helfern – rund um die Uhr – sowie abwechselndes Schlafen in den Fahrzeugen und die Regeneration in Massenunterkünften. „Eigentlich ein Widerspruch in sich“, meinte der Oberfeldarzt, „aber Sie haben Ihr Bestes gegeben, die Bevölkerung hat Ihnen gezeigt, wie dankbar die Hilfe angenommen wurde.“ Inzwischen ist das Geschehen schon mehr als zwei Monate her – die Folgen der Flut aber noch längst nicht beseitigt. Und auch in den Köpfen der Ahlener Soldaten sind die Bilder von Wassermassen, Sandsäcken und beschädigten Häusern nach wie vor präsent.

 

»Sie haben diese Pflicht zu helfen wie selbstverständlich übernommen.«

Oberfeldarzt Fritz Stoffregen

Quelle: wn.de

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