Ein echter Grund zum Feiern in Dobitschen

Veröffentlicht: August 19, 2013 von fluthelfer in Thüringen
Nach Hochwasser und Hagelschlag wollen die Dobitschener vor allem eines: für kurze Zeit ein wenig entspannen

Dobitschen. Hochwasserflut Anfang-Juni, extremer Hagelschlag vor wenigen Tagen – die Gemeinde Dobitschen ist in diesem Jahr nicht eben verwöhnt. „Und gerade das ist doch ein Anlass, dass wir zusammenkommen, um ein wenig zu feiern“, sagt Bürgermeister Olaf Heinke (parteilos). Das Fest in Dobitschen hat Tradition. Aber in diesem Jahr habe man es auch feiern wollen, um einfach für einige Stunden entspannen zu können, so Heinke weiter.

Und die Organisatoren – Karnevalsverein, Sportverein, Landfrauen und Feuerwehrverein – gaben sich in diesem Jahr besondere Mühe, um ein Fest auf die Beine zu stellen, auf dem sich Jedermann aus Dobitschen und Umgebung wohlfühlt. Und das gelang. Manch einer sei sogar am Freitag und am Sonnabend vorbeigekommen, so Heinke. Trotzdem – die Einlader hätten hier und da gerne mehr Gäste begrüßt. Vor allem Festbesucher aus den eigenen Ortschaften. „Aber das ist seit jeher so eine Sache mit uns Dobitschenern“, sagt Olaf Heinke. „Es ist ein schwerer Acker, sozusagen.“ Wobei Heinke außerdem mutmaßt, dass auch das Musikfestival-Konzert am Sonnabend in der nahen Bockwindmühle Lumpzig den Dobitschenern den einen oder anderen Gast entführte.

Doch all jene, die den Weg auf den Dobitschener Festplatz fanden, fühlten sich dort sehr wohl. Beispielsweise Erwin Schmidt. Der 68-Jährige war extra aus Crimmitschau angereist. „Das Fest hier in Dobitschen ist immer eine gute Adresse für mich“, erzählt er. Diesmal war der Crimmitschauer gekommen, um seine Freunde zu treffen. Die leben im Altenburger Land, gemeinsam traf man sich bei Kaffee und Kuchen am Sonnabend in dem ähnlich einer Taverne eingerichteten Freiluftlokal, das der Karnevalsverein um Bernd Franke eröffnet hatte. Wobei südländische Freisitzatmosphäre generell zu spüren war auf dem Dobitschener Festplatz. Dazu trug nicht zuletzt die gute Laune der Karnevalisten bei, die diesmal nichts Närrisches trieben, sondern ihr Publikum mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnten. Beispielsweise mit ihrem Dobitschener Flammkuchen, dessen Rezeptur Flammkuchen-Bäcker Olaf Schulze nicht verraten wollte. Nur so viel: Die Köstlichkeit aus dem großen Ofen war begehrt und das dienstälteste Mitglied im Karnevalsverein hatte alle Hände voll zu tun. Darüber hinaus war vor allem für Familien und Kinder jede Menge los auf dem Festplatz. Wettspiele, Pony-Reiten, Fliegen mit der Schiffe-Schaukel und vieles mehr machte die entspannte Atmosphäre im Herzen des Dorfes perfekt.

Quelle: otz.de

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