Rockpiraten enterten das Rathaus in Weimar

Veröffentlicht: August 15, 2013 von fluthelfer in Hilfe, Thüringen

Weimar. Der Kassensturz ist vollzogen: 1500 Euro hat der Benefiz-Sonntag im Uhrenwerk zu Gunsten von Menschen in der Region eingespielt, die im Juni von Unwetter und Hochwasser besonders betroffen waren.

Rund 400 Gäste sind am vergangenen Wochenende dem Ruf in Weimars Norden gefolgt, um dort einen bunten Familiennachmittag sowie Live-Auftritte von Andreas Max Martin, Borderline, Der Philipp Solo, Passat und Rockpirat zu erleben und mit einem Obolus Gutes zu tun.

Zwar hätten sich die Organisatoren einige Besucher mehr gewünscht. Neben der Urlaubszeit mussten sie sich die Gunst des Publikums allerdings auch mit den großen Thüringer Festivals „SonneMondSterne“ und „Party.san“ sowie in Weimar selbst mit dem Fassadenspektakel „Genius Loci“ teilen.

Die Musiker von Rockpirat hatten sich gestern zum ersten Mal überhaupt im Rathaus angesagt. Schließlich wollte auch OB Stefan Wolf als Schirmherr des Benefiz-Sonntags wissen, wie viel Geld die Aktion einbrachte. Immerhin gehören zwei Vereine der Stadt zu den Begünstigten. 500 Euro kommen den Handwerk-Keglern zugute, deren Bahn in Oberweimar durch das Hochwasser Schaden genommen hatte. Die gleiche Summe soll an den Hundesportverein Weimar gehen, dessen Vereinsgelände überflutet war. Die dritten 500 Euro erfüllen ihren guten Zweck im Weimarer Land.

„Als das Hochwasser wütete, waren wir gerade unterwegs zu einem Konzert. Wie schlimm die Situation wirklich war, ist uns erst bewusst geworden, als wir im Radio von den vielen Straßensperrungen hörten“, sagte Rockpirat-Sänger Stefan Heinz. Angesichts des Schadensmaßes sei es Musikern wichtig gewesen, selbst einen helfenden Beitrag zu leisten. Ihren Verbündeten fanden sie in Martin Mendel von der Agentur Soundrausch.

Nächstes Konzert schon morgen in Ettersburg

Keyboarder Steffen Schüßler dankte zudem der Stadt und den umliegenden Verwaltungsgemeinschaften, die es gestatteten, dass die Veranstalter gratis für den Benefiz-Sonntag plakatieren durften. Ansonsten sei es für Rockpirat allerdings eher schwierig, die eigenen Konzerte im Stadtgebiet bewerben zu können. „Das ist auch ein Grund, weshalb wir in Weimar so selten spielen“, so SchüßlerDas nächste Mal legen die Rockpiraten am 9. November in der Kulturstadt los, dann wieder im Uhrenwerk. Gleich vor den Toren Weimars sind sie aber schon am morgigen Freitagabend zu hören. In Ettersburg spielt die Band zur Kirmesparty.

Quelle: otz.de

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