Frank Kalla über eine Arbeitsmaßnahme, die Fragen aufwirft, aber trotzdem gut ist

Veröffentlicht: August 15, 2013 von fluthelfer in Thüringen

Langzeitarbeitslose als Helfer bei der Beseitigung der Flutschäden? Was anfangs von einigen als spinnige Idee abgetan wurde, entpuppt sich in der Realität als eine überaus nützliche Hilfe für die vom Hochwasser betroffenen Kommunen.

Was die Männer und Frauen in Stadtroda bislang zustande gebracht haben, kann sich sehen lassen. Kein Wunder, wer einmal das Maurer-Handwerk von der Pike auf erlernt hat, wird auch Jahre später nicht verlernt haben, wie eine Sandsteinmauer richtig verfugt wird.

Schade ist nur, dass die Maßnahme zeitlich befristet und irgendwo im Nichts enden wird. Sicherlich: Den Betroffenen wird ein kurzfristiger Einstieg in die Arbeitswelt ermöglicht. Wäre es aber nicht sinnvoll, nach dem November die Frauen und Männer weiter an die reguläre Arbeitswelt heranzuführen? Am nötigen Geld, um Langzeitarbeitslose wieder auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren, so hieß es mehrfach bei der Agentur für Arbeit, mangele es nicht.

Auch wenn das Manko bei dem Fluthilfe-Projekt kleben bleibt: Jede Hilfe in dieser Notsituation zählt und sollte entsprechend gewürdigt werden.

Quelle: otz.de

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