Alles ganz normal: Christine Schimmel über einen Fluss, der sich sein Bett sucht

Veröffentlicht: August 14, 2013 von fluthelfer in Thüringen

Nicht nur die Leute in Caaschwitz hoffen auf Normalität nach dem Hochwasser. Hätten die Verantwortlichen auf kommunaler, Landes- und Bundesebene ihre Hochwasserschutz-Konzepte schon eher aus den Schubladen geholt, hätte dieser Wunsch gar nicht erst aufkommen müssen.

Denn dann wäre es normal gewesen, dass sowas wie in Caaschwitz, Wünschendorf, Bad Köstritz, Untermhaus und Heinrichsgrün gar nicht erst passiert.

Normal wäre es eigentlich, dem unschuldigen Flüsschen namens Weiße Elster seine Überflutungsflächen zuzugestehen. Da braucht man ja nur mal im Stadtarchiv nach alten Karten mit historischen Flussverläufen zu stöbern und wie normale Leute ganz normale Schlussfolgerungen zu ziehen, wo sich das Wasser im Fall der Fälle sammeln wird.

Ebenfalls normal ist nämlich, dass sich ein Fluss wenig schert um die Befindlichkeiten der Erdenbürger. Wo er normalerweise lang fließt, entscheidet immer noch er. Doch was ist schon normal?

Quelle: otz.de

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