Nach Hochwasser: Kanuverband fordert Umdenken

Veröffentlicht: August 12, 2013 von fluthelfer in Zentrale der Deutschen Fluthilfe

Magdeburg (dpa) – Der Deutsche Kanu-Verband (DKV) hat als Konsequenz aus der jüngsten Hochwasserkatastrophe ein Umdenken bei der Gewässernutzung und -pflege gefordert.

„Wir wollen, dass unsere Flüsse frei fließen können. Wir sind gegen eine Versiegelung“, sagte DKV-Präsident Thomas Konietzko im Anschluss an eine Präsidiumstagung in Magdeburg. In einer Erklärung unter dem Titel „Es ist Zeit für unsere Gewässer“ fordert der Verband, dass Gewässerschutz nicht an kommunalen oder Landesgrenzen enden darf.

In der vorläufigen Bilanz des Juni-Hochwassers haben 100 Kanuvereine Hilfe angefordert. Durch Spenden und Eigenmittel des Verbandes in Höhe von knapp 29 000 Euro wurden 26 Vereine in den Bundesländern Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen finanziell unterstützt.

„Wir müssen alles dafür tun, dass es nicht ein weiteres Jahrhunderthochwasser gibt“, sagte Konietzko. In diesem Zusammenhang mahnte der DKV an, dass nach der Hochwasserkatastrophe 2002 zu wenig passiert sei. Von zehn geplanten Deichrückverlegungen in Sachsen-Anhalt sei nur einer umgesetzt worden. „Man kann feststellen, dass es Umsetzungsdefizite gibt“, sagte DKV-Vizepräsident Friedhelm Wollner, „da muss von Politik und Verwaltung mehr passieren.“

Quelle: t-online.de

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s