Ein Weimarer Sonntag für Weimar im Uhrenwerk

Veröffentlicht: August 12, 2013 von fluthelfer in Thüringen

Weimar. Die Benefiz-Veranstaltung „Weimarer für Weimarer“ lockte Familien und Musikfreunde an. Der Kassensturz folgt noch diese Woche.

Fünf Bands und Solokünstler. Vier Hüpfburgen und ein Bällebad, Basteln, Schminken und ein Zauberer. – Rockpirat und Uhrenwerk-Hausherr Martin Mendel, die Initiatoren der Benefizveranstaltung „Weimarer für Weimar“, hatten sich alle Mühe gegeben. Und tatsächlich funktionierte vor allem die Idee des Familiennachmittags zu Gunsten der Opfer von Unwetter und Hochwasser. Mehrere Hundert Gäste kamen am Sonntag in die Straße am Alten Speicher und waren gern bereit die drei Euro Eintritt für den guten Zweck zu zahlen.

 

Ein Großteil der Gäste gehörte zur Gruppe Dreikäsehoch und hatte viel zu entdecken. Drei Hüpfburgen von Krautis Spielmobil deckten alle Altersgruppen ab. Die luftgefüllte Riesenrutsche setzte für die ganz Mutigen den Punkt aufs I. Auf die Kreativen wartete die Agentur Dekoweise. Die Agentur „Hinter den Coulissen“ zauberte Schmetterlinge und Farben in die Gesichter der Mädchen und Jungen. Ein paar Meter weiter hatte Zauberer Picaro alle Hände voll zu tun, denn die Kinder sahen es als eine Art Sport an, seine Tricks zu entschlüsseln. DJ Gekstar legte sanften Nachmittagssound über die Szenerie.

 

Auf der Uhrenwerk-Bühne gaben sich derweil die musikalischen Gäste der Veranstaltung ein Stelldichein. Andreas Max Martin durfte sicher sein, an diesem Nachmittag neue Freunde seines Programms gefunden zu haben. „Da musst du echt zuhören“, lobte Passat-Rocker Hansi Hißbach, der den Rock-Pop-Chansonier zum ersten Mal hörte. Da hatte es der Solo-Philipp aus Jena schon schwerer, mit seiner Hoppelrock-Satire zwischen Ikea und Kühlschrank die Stimmung zu steigern.

 

Ganz anders die Heimspiele von Boderline, Passat und Rockpirat. Sie konnten auf eingefleischte Fans im Publikum bauen. Die Band um Martin Lott sorgte so mit einem Ausschnitt aus ihrer „Greatest Hits Show“ auch für den ersten Stimmungshöhepunkt in der Konzerthalle. Wer Passat lange nicht gehört hatte, der durfte durchaus staunen. Denn Maria, Hansi & Co. präsentierten eine große Bandbreite aktueller Hits und Evergreens.

 

Fast mochte man es undankbar nennen, dass die Initiatoren der Veranstaltung am längsten auf ihren Auftritt warten mussten. Doch die Rockpiraten betrachteten das Acht-Stunden-Benefiz schon als ihre Veranstaltung. So sorgte ihr Technik-Team für den Sound aller Künstler, bis auch Marco, Steffen und Band die Halle rockten. Der letzte Ton des Abends war bei Redaktionsschluss noch nicht gespielt, der Kassensturz noch nicht erfolgt.

Quelle: otz.de

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