Hochwasser ist nichts Neues in der Stadtgeschichte

Veröffentlicht: August 11, 2013 von fluthelfer in Bayern

Freilassing –  Die Stadtwanderung mit dem Bürgermeister führte von Hagen über den Saalachspitz bis zum Zollhäusl.

Die Stadtwanderung mit Bürgermeister Josef Flatscher und unter fachkundiger Leitung von Stadtarchivar Otto Folzwinkler wird von Jahr zu Jahr beliebter. Mehr als 80 Teilnehmer schlossen sich heuer dem Marsch durch Freilassings Geschichte an. Auf dem Weg durch die Ortsteile Hagen und Wassermauth, zum Mittergraben und Saalachspitz, entlang des Mühlbachs, vorbei am Ausee, zum Kraftwerk und zur historischen Eisenbahnbrücke erfuhren die Teilnehmer, dass die Stadt in ihrer 1.000-jährigen Geschichte schon öfter von verheerenden Hochwassern getroffen wurde.

Zunächst führte Folzwinkler die Teilnehmer durch den Stadtteil Hagen, dessen Name so viel wie eingefriedetes Gebiet, Gehege oder Hecke bedeutet. Vor geschichtsträchtigen Bauernhäusern wie dem Schindlerbauer, dem Hagerbauer, dem Bindergütl und dem Käferbauer legte die Gruppe einen Stopp ein, um Geschichten über Bewohner und Gemäuer zu hören. Auch von früheren Hochwasserkatastrophen wusste der Archivar zu berichten. „1899 lief in Hagen das Wasser vom Fenster herein in die Häuser. Die Bewohner mussten sich bei den Wirten einquartieren.“

Quelle: Reichenhaller Tagblatt / Freilassinger Anzeiger

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