Benefizkonzert in Harztor für Hochwasseropfer war ein voller Erfolg

Veröffentlicht: August 8, 2013 von fluthelfer in Zentrale der Deutschen Fluthilfe

Harztor (Kreis Nordhausen). Vom Benefizkonzert „Harztor für Gruna 2013“ hatten wir bereits berichtet. Hier nun noch ein bericht von Dirk Daniel:

Am letzten Samstag veranstalteten wir von der privaten Aktion „Harztor für Gruna 2013“ ein Benefizkonzert im Saal der Gaststätte „Zum Sachswerfer Handwagen“. Dieser wurde uns freundlicherweise von den Wirten Mike Muth und Stefan Hoffmann zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus kümmerten sie sich um das leibliche Wohl und die an dem Abend nötigen kühlen Getränke. Unsere Gäste, die Künstler und auch wir fühlten uns sehr gut aufgehoben. Ein Konzert ohne die passende Technik funktioniert natürlich nicht, und so freuten wir uns über die mehr als fachkundige Betreuung durch die Firma „MST Medien“ aus Nordhausen. Wolf-Dieter Mengel und Steffen Henke stellten uns eine erstklassige Ton- und Lichtanlage zur Verfügung, von der auch die Künstler begeistert waren.

 

Und es waren einige angereist: das Warmup übernahm der bekannte Nordhäuser DJ Patrick Börsch und sorgte für die ersten Tanzwütigen vor der Bühne. Weiter ging es mit der Band „Mirage“, die extra aus Leipzig angereist war. Ihre Mischung aus elektronischem Pop und rockigen Klängen kam gut an und die Anwesenden kamen nicht nur aufgrund der warmen Temperaturen ins Schwitzen. In der Umbaupause gab es eine kleine Überraschung: Ina Landgraf und die Gruppe „Jahanara“ aus Harztor hatten es sich nicht nehmen lassen, eine feurige und mitreißende Bauchtanz-Performance zu zeigen. Da zückten nicht nur die anwesenden Männer die Foto-Handys. Gleich im Anschluss trat dann Toni Drobner von den „Dieselcowboys“ gemeinsam mit seinem Schüler Arthur auf. Im Publikum war man sich nach dem etwa halbstündigen Programm einig: wie die jungen „Simon & Garfunkel“! Dann durften wir den extra angereisten Bürgermeister der kleinen Gemeinde Gruna, Lothar Schneider, begrüßen. In einem spontanen Interview stand er Rede und Antwort und erzählte von den schwierigen Bedingungen vor Ort, aber auch von der Stärke und dem Willen der Menschen in Gruna. Er überbrachte viele Dankesgrüße von der Mulde und überreichte stellvertretend an Petra Gerlach und Dirk Daniel einen mitgebrachten Präsentkorb voller lokaler Köstlichkeiten.

 

Weiter ging es mit dem Nordhäuser Duo „Infernosounds“. Conny und Marko hatten es sich schon im Vorfeld nicht nehmen lassen, einen speziellen Song zur Thematik zu produzieren. In nur 24 Stunden entstand dabei „Flut (Leben in Not)“. Diesen und viele andere Songs, u.a. schon von ihrem nächsten Album, brachten sie im „Handwagen“ zur Aufführung. Ebenfalls Gast am Abend war Andreas Teichert aus Berlin, Chef des „DTRG Vereinigung für internationale Katastrophenhilfe“ e.V., der gemeinsam mit Lebensgefährtin und Sohn angereist war. In einem kleinen Interview erzählte er von seinen Erfahrungen vor Ort zum Zeitpunkt der Flut und auch in den Wochen danach. So war er erst vor Wochenfrist mit freiwilligen Helfern aus Berlin in Gruna, um direkt in den noch stark vom Hochwasser geschädigten Häusern zu helfen. Schließlich enterten „Out Of Vogue“ aus Weimar die Bühne. Mit ihrer erfrischenden Art und professionellen Spielweise steckten sie noch den Letzten im Saal an und wurden begeistert gefeiert. Auch einige CDs der Jungs gingen über den Verkaufstisch, den sie gemeinsam mit „Infernosounds“ betrieben.

 

Dass die Einnahmen aus den Verkäufen in unsere Aktion einflossen, war für die Bands eine Selbstverständlichkeit. Für uns war es keinesfalls selbstverständlich, sondern eine große Freude, dass alle Künstler auf ihre Gagen verzichteten. Auch die Firma „MST Medien“ und das Team vom „Sachswerfer Handwagen“ stellten uns keine Rechnung. Ganz im Gegenteil: so sammelten die Mitarbeiter selbst zusätzliche Spendengelder und auch die beiden Wirte griffen noch einmal tief in ihre Tasche. Außerdem erreichte uns noch eine größere anonyme Geldspende. Insgesamt erbrachte der Abend einen Erlös in Höhe von 1.592,- Euro für die Aktion „Harztor für Gruna 2013“. Dieses Geld werden wir nun wieder zielgerichtet einsetzen, um den Menschen vor Ort helfen zu können. Denn auch wenn man in den Medien nur noch selten etwas über die Flut und ihre Folgen liest, hört oder sieht: die Schäden an den Häusern sind noch lange nicht beseitigt. Und darum werden wir auch weiterhin alles uns Mögliche tun, um den Leuten in Gruna zu helfen.

 

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen bedanken, die sich rund um das Benefizkonzert mit eingebracht und unser Anliegen damit unterstützt haben. Vielen Dank an die Gäste des Abends und die tolle Spendenbereitschaft. Vielen Dank an die Medien, die regelmäßig über unsere Arbeit berichten und damit Gruna nicht vergessen lassen. Und vielen Dank an die lieben Gäste aus Gruna (Bürgermeister Lothar Schneider, die „Tagesmutti“ mit ihrem Mann, Nicole, Maria und ihr bezauberndes Töchterchen), die sich extra auf den Weg nach Harztor gemacht haben, um gemeinsam mit uns zu feiern.

Quelle: otz.de

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