Ministerium stellt erneut Hilfen für Hochwasser-betroffenes Silbitz Guss in Aussicht

Veröffentlicht: August 7, 2013 von fluthelfer in Fluthilfe für Unternehmen, Thüringen

Dem vom Hochwasser stark betroffenen Unternehmen wird erneut finanzielle Unterstützung in Aussicht gestellt.

In einer Pressemitteilung stellt das Thüringer Wirtschaftsministerium für die beim Juni-Hochwasser stark betrof­fene Stahlgießerei Silbitz Guss erneut Hilfen in Aussicht.

Das Unternehmen könne in Kürze Unterstützung aus dem Aufbauhilfefonds beantragen, den Bund und Länder gemeinsam finanzieren, heißt es. „Vergangene Woche wurde er vom Thüringer Kabinett verabschiedet, jetzt muss er in Brüssel no­tifiziert werden“, sagte die stell­vertretende Pressesprecherin des Wirtschaftsministerium, ­Larissa Schulz-Trieglaff.

Der Fonds stellt unter anderem Hilfen für Unternehmen und wirtschaftsnahe Infrastruktur zur Verfügung. „Sobald der mit insgesamt acht Milliarden Euro ausgestattete Aufbauhilfefonds zur Verfügung steht, kann das Unternehmen finanzielle Hilfen beantragen.“

Landesbürgschaft wurde nicht benötigt

Das Thüringer Wirtschafts­ministerium und die Thüringer Aufbaubank (TAB) stünden ­darüber hinaus in engem Kontakt mit den Geschäftsführern von Silbitz Guss. Wirtschafts­minister Matthias Machnig (SPD) hatte dem Unternehmen bei seinem Besuch im Juni Unterstützung mittels einer Landesbürgschaft angeboten, die Silbitz aber nicht in Anspruch nehmen wollte, da das Unternehmen von seiner Versicherung Geld für den Produktionsausfall und zur Besei­tigung der Hochwasserschäden bekommen sollte, so die Pressesprecherin. Der TAB-Vorstandsvorsitzende Matthias Wierlacher sei das erste Mal sofort nach Beginn des Hochwassers und kurze Zeit später ein weiteres Mal bei dem Unternehmen gewesen, um Hilfe anzubieten und zu beraten.

Soforthilfeprogramm traf nicht auf Unternehmen zu

Der Thüringer Wirtschafts­minister hatte in Abstimmung mit den Kammern und Verbänden der Wirtschaft ein Sofort­hilfeprogramm in Höhe von zehn Millionen Euro initiiert, das am 17. Juni in Kraft getreten ist. „Leider konnte Silbitz davon nicht profitieren, da das Unternehmen nicht zu den Kleinunternehmen und Mittelständlern zählt“, so Larissa Schulz-Trieglaff.

Quelle: otz.de

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