Hochwasser wirbelt Pläne durcheinander

Veröffentlicht: August 7, 2013 von fluthelfer in Bayern, Hochwasserfolgen

Vor Ort informierten sich die Stettener Ortschaftsräte über verschiedene Probleme im Ort, um eventuell notwendige Maßnahmen in den Haushaltsplan 2014 aufnehmen zu können.

Die Tour startete an der Schutzhütte zwischen Stetten und Burladingen. Idyllisch gelegen, jedoch immer wieder Ort mutwilliger Zerstörungen. Rollläden werden herausgerissen, Teile der Holzverkleidung zu Feuerzwecken missbraucht und sogar Tischplatten aus Beton zerbrochen. Eine erste Auslichtung der umgebenden Pflanzung hat schon Besserung gebracht, eine weitere Reduzierung des Bewuchses zur Straße ist geplant, um eine bessere Einsicht zur Anlage zu schaffen.

Beschwerden über den Zustand des neuen Spritzbelages im Kirchholzweg wurde nachgegangen bevor man sich im Bereich des Kielweges Gedanken über den Straßenzustand machte. Unübersehbar die Setzungen der Straße hangabwärts, eine umfassende Sanierung sehr aufwändig, wegen des geringen Verkehrsaufkommens will man es vorerst bei punktuellen Instandsetzungen belassen. Im Bereich der Brücke beim Gasthof Hirsch ging es um noch bestehende Hochwasserschäden und den möglichen Umbau der Straßenbeleuchtung von Überspannlampen auf Mastleuchten.

Nach Hochwasser hat die Festhalle höchste Priorität

Für die Besichtigung der Renovierung der Festhalle nahm sich das Gremium viel Zeit. Ortsvorsteher Hans Locher berichtete dass die Trocknungsarbeiten abgeschlossen seien und das Verlegen des neuen Bodens und der Einbau der neuen Prallwände Hand in Hand gingen, so dass terminlich keine Probleme entstünden. Da man sich im Ortschaftsrat einig war die Halle im Zuge der Renovierung farblich aufzupeppen gelte es nun sich über ein Farbkonzept zu einigen. Die von Locher vorgelegten Konzepte fanden keine Mehrheit, überhaupt soll nochmals überlegt werden, ob man die alte Holzverkleidung nicht doch belässt und farbliche Elemente nur im Bereich der Prallwände und der Fensterrahmen verwendet. Letztlich wurde eine Entscheidung vertagt, auch mit dem Wunsch zur besseren Beurteilung flächige Farbmuster vorzulegen.

Im Sitzungssaal stand die Mittelanmeldung für den Haushaltsplan 2014 im Vordergrund. Durch das Hochwasserereignis sei das bisherige Konzept, so Ortsvorsteher Hans Locher, durcheinandergewirbelt worden, deshalb müssten Korrekturen vorgenommen werden. Die Renovierung der Festhalle habe erste Priorität, der Wunsch der Vereine nach einer größeren Küche könne allerdings nicht im Zusammenhang mit den Hochwasserschäden realisiert werden. Die Überlegungen für einen Küchenanbau hinter dem Foyer sind soweit gediehen dass dafür an erster Stelle 80.000 Euro in den Haushalt 2014 eingestellt werden sollen. An zweiter Stelle folgt die Sanierung der Brücke beim Feuerwehrhaus, auf Platz drei der Umbau der Ortsbeleuchtung, auf Platz vier Instandhaltungsmaßnahmen an der Ruine Holstein und auf Platz fünf Innenrenovierungsarbeiten an der Friedhofskirche. Mehr wäre schon wünschenswert, aber, so Locher, mehr als eine oder zwei Maßnahmen werde nicht genehmigt.

Quelle: schwarzwaelder-bote.de

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