Hochwasser-Warndienst funktionierte nicht Umweltminister Huber muss Panne einräumen – Interne Modellrechnungen lagen vor

Veröffentlicht: August 7, 2013 von fluthelfer in Zentrale der Deutschen Fluthilfe

Für das Hochwasser Anfang Juni in Niederbayern waren die Prognosen der Wasserwirtschaftsämter ebenso wie jene der Meteorologen sehr präzise, sie hatten nur einen Schönheitsfehler – sie haben das Licht der Öffentlichkeit nicht erblickt. Das hat der bayerische Umweltminister Marcel Huber nach langem Zögern jetzt eingeräumt.

In einer ebenso gewunden wie verklausulierten Antwort gab Huber zu, dass es zwar amtsinterne 48-Stunden-Vorhersagen und Modellrechungen gegeben habe – veröffentlicht wurden aber nur 12-Stunden-Prognosen. Die längerfristigen Voraussagen habe man nur mündlich mitgeteilt. Dass eine Vorwarnzeit von zwölf Stunden aber nicht reicht, um ganze Wohn- oder Gewerbegebiete zu räumen, weiß man im Krisenstab. Hier sorgte Hubers Antwort für Kopfschütteln. Bei der Brisanz der Prognosen hätte der Minister laut dem Landtagsabgeordneten Bernhard Roos , „Himmel und Hölle in Bewegung setzen müssen, damit die Informationen garantiert an die Krisenstäbe gelangen und auch die betroffenen Bürger erreichen“.

Quelle: idowa.de

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