Hochwasser-Modalitäten lassen weiter auf sich warten

Veröffentlicht: August 7, 2013 von fluthelfer in finanzielle Hilfen, Thüringen

Das Ministerium nennt jetzt den 20. August, an dem die Richtlinien in Kraft treten sollen. „Voraussichtlich“.

Die zeitliche Lücke zwischen Soforthilfe gegen Hochwasserschäden und staatlichem Hilfsprogramm ist immer noch nicht geschlossen.

Wie das Thüringer Bauministerium gestern mitteilte, sollen die Richtlinien zur Umsetzung der Hochwasser-Hilfsprojekte in den Bereichen Infrastruktur, private Haushalte, Wirtschaft, Landwirtschaft und Kultur voraussichtlich am 20. August 2013 in Kraft treten.

Den Angaben zufolge können danach auch Privathaushalte die Anträge zur Regulierung unter www.tmblv.de downloaden. Zurzeit befinden sich die Richtlinien „Kommunale Infrastruktur“ und „Schäden an Wohngebäuden/Hausrat“ in der Abstimmung mit dem Rechnungshof und den kommunalen Spitzenverbänden, sagte Ministeriumssprecher Fried Dahmen.

Privathaushalte müssen ihren Schadensantrag von der zuständigen Stadt- oder Gemeinde­verwaltung amtlich bestätigen lassen. In den besonders betroffenen Gebieten werden zurzeit regionale Wiederaufbauteams eingerichtet, die vor Ort helfen. Dazu zählen die Ostthüringer Landkreise Saale-Holzland, Greiz und Altenburger Land sowie Gera.

Bundes- und Landesregierung hatten betont, dass noch im August die Auszahlung der staatlichen Hilfsgelder beginnen soll. Der Fluthilfefonds umfasst acht Milliarden Euro. Auf Thüringen entfallen 6,8 Prozent.

Quelle: otz.de

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