Flutspende und unsportlicher Schiri: Was noch passierte bei HSV gegen Schott Jena

Veröffentlicht: August 6, 2013 von fluthelfer in Thüringen

Die OTZ fasst zusammen, was sonst noch passierte beim Fußballfest im Ernst-Abbe-Sportfeld, als der Hamburger SV gegen Schott Jena im DFB-Pokalspiel gewann.

 

Gesammelt: Erst die Flut, dann das Flutlicht. Dem geplagten Jenaer Sport spendeten der SV Schott Jena und der HSV 5000 Euro. Die Summe, in die sich beide Verein teilten, soll über den Stadtsportbund an Vereine gehen, die im Juni vom Hochwasser betroffen waren.

Trikot gesichert: Am begehrtesten war das Trikot von HSV-Kapitän Rafael van der Vaart. Mehrere Schott-Spieler nahmen Anlauf, sich das Shirt zu sichern. Maximilian Enkelmann hatte aber vorgesorgt. Kurz vor der Halbzeitpause und kurz vorm Schlusspfiff fragte er den Star und verabredete den Tausch. Beim Gang in die Kabine reichte van der Vaart das Trikot. Für ein nachfolgendes Interview wollte er mit nacktem Oberkörper aber nicht noch einmal in den Innenraum in die Medienzone – und holte den Radiomann einfach in den Spielertunnel.

Überschuss: Jörg Triller vom SV Schott atmete nach dem Schlusspfiff auf: Das Spiel vor 11.800 Zuschauern im ausverkauften Haus ging ohne größere Probleme über die Bühne. Obwohl sein Optimismus vor dem Spiel („Wir gewinnen 8:7 im Elfmeterschießen!“) nicht belohnt wurde, hat sich die erste Runde finanziell für den SV Schott gelohnt. Etwa 100.000 Euro gab es vom DFB für die TV-Übertragung und die Werbebanden. Hinzu kommen die Zuschauereinnahmen, die nach Abzug der vorgeschriebenen, aber mit 15 Prozent eigentlich zu niedrig angesetzten Kostenpauschale, geteilt wurden. „Wir werden das Pokalgeld gut anlegen“, sagt Triller. Den Wunsch, einige Sitzreihen am Nebenplatz des Abbe-Sportfeldes aufzustellen, auf dem Schott normalerweise spielt, muss noch warten. „Wir wissen leider nicht, wie es mit der Anlage weitergeht, wenn das Stadiongelände umgestaltet wird.“

Unparteiischer unsportlich: Der Schiedsrichter-Assistent Eduard Beitinger an der Gegengerade zog den Unmut der Zuschauer auf sich, als er in Halbzeit zwei eine Abseitsstellung des HSV nicht erkannte. Die Zuschauer beschimpften den Unparteiischen, der dem Publikum zweimal in Folge den Mittelfinger hinter seinem Rücken zeigte. Was er nicht wusste: Die Kamera war beim zweiten Mal auf ihn gerichtet. Obwohl der DFB-Mann vor Ort zunächst abwiegelte, der Assistent habe nur die Nachspielzeit anzeigen wollen, liest man in der Frankfurter Zentrale vielleicht aufmerksam die Zeitung…

Scharmützel am Rande: Der Bus des Hamburger SV verließ Jena mit einer Schmiererei in gelber Farbe. Vor dem Spiel und nach der Partie kam es zu Unstimmigkeiten zwischen HSV-Fans und Einheimischen im Stadtzentrum. Muss das bei einem Fußballfest sein?

Gute Laune im Bus: Die HSV-Profis ließen sich im Jenaer Stadion noch einen Salat und Pasta schmecken, dann machten sie sich auf die Rückreise nach Hamburg. „Wir haben Sky im Bus, da werden wir uns informieren, was auf den anderen Plätzen passiert ist“, sagt Sportdirektor Oliver Kreuzer.

Quelle: otz.de

 

 

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