Hochwasser hat gute Entwicklung bei Bibern in Sachsen gebremst

Veröffentlicht: August 4, 2013 von fluthelfer in Sachsen

Das Juni-Hochwasser von Elbe und Mulden hat den Bestand der sächsischen Biber vermutlich reduziert. Das Umweltministerium geht davon aus, dass der größte Teil der Jungtiere aus diesem Jahr verendet ist.

„In einigen Gebieten wird mit einem Totalverlust der Nachkommen gerechnet“, teilte das Ministerium in einer am Freitag veröffentlichten Antwort auf eine Parlamentsanfrage mit. Zahlen zu verendeten Tieren lägen jedoch nicht vor. Aus einer Übersicht des Ministeriums geht hervor, dass sich der Bestand der Biber seit 1990 gut entwickelt hat. Damals gab es schätzungsweise 120 bis 160 Reviere mit etwa 450 bis 600 Tieren. 2012 waren es zwischen 275 und etwa 360 Reviere mit 975 bis gut 1.300 Bibern.

Der Großteil der sächsischen Biber sind Elbebiber (Castor fiber albicus). Die Vorkommen an der Neiße sind auf polnische Bestände zurückzuführen. Biber gibt es darüber hinaus in den Mulden, der Schwarzen Elster und der Spree. (dpa)

Quelle: sz-online.de

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