5000 Euro Schaden im Tierheim Schmölln durch Hochwasser

Veröffentlicht: August 4, 2013 von fluthelfer in Thüringen

Das Juni-Hochwasser hat auch die Einrichtung nicht verschont. Künftig sollen kleine Wälle vor Wasser schützen.

Im Schmöllner Tierheim ist wieder Normalität eingekehrt. Die Schäden, die das Hochwasser Anfang Juni auch hier angerichtet hatte und die der Tierschutzverein mit rund 5000 Euro beziffert, sind zwei Monate nach dem Unglück behoben. Wappnen will sich der Zufluchtsort für ausgesetzte oder abgegebene Tiere aber gegen ein mögliches neues Hochwasser, sagte Hans Gleitsmann, Vorsitzender des Tierschutzvereins Schmölln-Osterland. Um Vorsorge zu treffen, solle der Zaun am Limpitzbach durch Erdanhäufungen, eine Art kleiner Wall, verstärkt werden. Dann könne das Wasser nicht mehr ungehindert in die Anlage laufen. Außerdem sollen Zäune befestigt werden. Am 2. Juni hatte das Wasser des Bächleins, der direkt am Tierheim vorbeifließt, 40 Zentimeter auf den Wegen, in den Zwingern und in den Katzenhäusern gestanden. Die Katzen wurden damals ins Altenburger Tierheim evakuiert. Die Hunde fanden Zuflucht in Zwingerboxen des Hundesportvereins auf dem Pfefferberg. Vereinschef Hans Gleitsmann und Tierheim-Leiterin Bettina Krötzsch sind noch heute voller Dankbarkeit – auch über die Geld-, Sach- und Futterspenden, die das Tierheim nach der Überschwemmung erreicht haben. Nicht mit Geld zu bemessen sei auch die Hilfe von Ehrenamtlichen, die beim Aufräumen und Reparieren mit anpackten. Im Zuge dessen wurde auch die Lichtkuppel im Katzenhaus erneuert – wie sich beim Dauerregen Ende Mai, Anfang Juni herausstellte, war sie undicht.

Gewerkelt wird im Tierheim aber immer noch. Das hat aber nichts mit dem Hochwasser zu tun, erklärt Hans Gleitsmann. Die vom Deutschen Tierschutzbund zertifizierte Einrichtung an der Sommeritzer Straße muss die Katzenquarantäne erneuern. Sie zieht in den Eingangsbereich des Tierheims um, ersetzt werden dabei die hölzernen Boxen durch solche aus Edelstahl. Das kostet rund 10″000 Euro, davon schießt der Tierschutzbund 4000 Euro zu. „Den Rest müssen wir über Spenden selbst hereinbekommen“, so Hans Gleitsmann.

Das Schmöllner Tierheim kann bis zu 20 Kleintiere und zehn Hunde aufnehmen und hat 50 Plätze für Katzen. Derzeit werden aber rund 70 Stubentiger betreut, weil vor allem junge Kätzchen in den vergangenen Wochen verstärkt abgegeben oder gefunden wurden.

Quelle: otz.de

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