Thema Hochwasser beim Besuch in Stetten im Vordergrund

Veröffentlicht: August 1, 2013 von fluthelfer in Zentrale der Deutschen Fluthilfe

Auf seiner Sommertour besucht der Tübinger Abgeordnete der Grünen, Daniel Lede-Abal, auch seinen Betreuungswahlkreis. Zum Auftakt seiner siebentägigen Tour war er auch in Stetten zu Gast. Zunächst besuchte er das Salzbergwerk Stetten der Wacker-Chemie. Dabei interessierte Lede Abal sich nicht nur dafür, wo das in Stetten geförderte Salz zum Einsatz kommt. Er wollte auch Wissen welche Auswirkung die Förderung auf die Umgebung habe und wie die Stollen derzeit und in Zukunft wieder zu füllen sind. Auch die Frage nach den Transportmitteln wurde erörtert, wobei Landrat Pauli versprach das Thema Gütertransport im Hinterkopf zu behalten. Bürgermeister Götz sprach in diesem Zusammenhang etwa die Probleme auf der B463 an, die aus seiner Sicht häufig als Mautausweichstrecke benutzt wird und daher verkehrlich stark beansprucht sei. Ortsvorsteher Wiget berichtete von einem runden Tisch der den Austausch zwischen Bergwerksbetreiber und der Bevölkerung fördere

Beim anschließenden Geländerundgang nutzte Ortsvorsteher Wiget die Gelegenheit, um den Abgeordneten auf die problematische Radweg-Situation aufmerksam zu machen und die besehende Planung in Frage zu stellen. Schließlich konnte Lede Abal sich selbst einen Eindruck von der Situation unter Tage verschaffen.

Bei den anschließen Firmenbesuchen stand das Thema Hochwasser im Vordergrund. Hatten etwa das Salzbergwerk die Wassermassen nicht unvorbereitet getroffen sah dies bei der Firma Schwörer Fertighausbau schon etwas anders aus. Hier ließ sich der Abgeordnete zunächst anhand von Fotos die Situation während des Hochwassers zeigen und erläutern.

Beim anschließenden Betriebsrundgang konnte sich ein Bild von den Produktionsstätten und der Zerstörung durch das Hochwasser machen . Nur durch den Einsatz von Spezialfirmen konnte nach drei Wochen die Produktion wieder aufgenommen werden. Ein anderes Bild bot sich beim Getränkemarkt Uno gegenüber, hier war nur Dank der Solidarität vieler einheimischer Helfer der betriebliche Schaden für den Eigentümer zu verkraften. Eindrücklich schilderten die Betroffenen, wie das Wasser buchstäblich innerhalb von Minuten stieg.

Bei der Firma Ivo Lavetti schließlich war der Schaden nahezu ruinös. Hier wird die Firma nur mit Einschränkungen und persönlichem finanziellen Einsatz des Eigentümers weiter bestehen können, da auch dessen zweites Lager in Rangendingen vom Hochwasser betroffen war. Kritik wurde an den bisher noch nicht umgesetzten finanziellen Hilfszusagen laut..

Quelle: schwarzwaelder-bote.de

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