80.000 Euro für Volkssolidarität Gera nach Hochwasser: Doch Schaden von knapp 0,3 Mio Euro

Veröffentlicht: August 1, 2013 von fluthelfer in finanzielle Hilfen, Thüringen

Der Volkssolidarität Kreisverband Gera wird nach dem Hochwasser mit 80″000 Euro bedacht. Davon ist die Spielfläche im „Spatzennest“ schon wieder hergestellt. Auch der Auszug aus dem Haus „Drei Birken“ wird davon finanziert.

Gera-Zwötzen. „Danke für das Geld!“. Die fünfjährige Clara aus der Kindertagesstätte „Spatzennest“ des Volkssolidarität Kreisverbandes Gera e.“V. kommt auf Geschäftsführerin Karin Senf zugerannt. Fast immer wenn die Chefin in den letzten Wochen zu Besuch war, waren Spender dabei. Diesmal aber will sie zeigen, wie geholfen wurde.

Fast 80.000 Euro von 34 Spendern erreichten bislang den Kreisverband. 22 Einzelpersonen gaben zwischen 10 und 500 Euro. Darunter sind auch die 66,22 Euro aus der Sparbüchse des achtjährigen Matteo, die er im „Spatzennest“ vorbeibrachte. Die größte Firmenspende kam mit 20″000 Euro von Möbel Rieger. 5000 Euro Lottomittel erhielt der Verband auf Initiative von OTZ und Kultusministerium und nach einer Spendengala überwies der Bundesverband der Volkssolidarität nach Gera 37″500 Euro. „25“000 Euro davon flossen in die Freiflächen im Spatzennest und 5000 Euro ins Comma. Den Rest stiften wir mit eigenen Zulagen betroffenen Familien“, sagt Karin Senf.

Auf 285.000 Euro wird Schaden bislang geschätzt

Auf insgesamt 285″000 Euro schätzt der Volkssolidarität Kreisverband den Schaden an vier Objekten. Am ärgsten betroffen ist das Wohnheim für Demenzpatienten „Drei Birken“ gleich neben dem „Spatzennest“. 175000 Euro beträgt hier der Schaden. Der Fußboden muss komplett erneuert, der Keller getrocknet werden. Das geht nur mit einem Auszug. Voraussichtlich im September ziehen die 14 Bewohner auf eine Station im Altbau des SRH Wald-Klinikums. „Noch müssen wir eine Firma finden, die in vier bis acht Wochen durchziehen kann“, sagt Frau Senf. Für Umzug und Miete werde die Rieger-Spende gebraucht. Die baulichen Schäden trage die Versicherung. Noch. Denn zum 15. August 2013 sei die Elementarversicherung für beide Objekte in Zwötzen gekündigt.

Der Schaden am „Spatzennest“, in dem 190 Kinder betreut werden, beträgt 50″000 Euro. Außer dem Mutterboden, der im Herbst ersetzt werden soll, gibt es schon neuen Sand und ein neues Baumhaus. Im Comma wurden 5000 Euro und in der De-Smit-Straße 34 noch einmal 50000 Euro Schaden registriert.

„Ohne die Spenden hätten wir nicht so schnell wieder Alltag für die Kinder herstellen können“, ist Karin Senf dankbar. Sie betont ebenso, dass es ohne Ehrenamtliche, Eltern und Nachbarn und ohne die Eigenleistungen der Mitarbeiter nicht geschafft worden wäre. Inzwischen sind neue Spenden angekündigt. „Das ist faszinierend“, meint die Volkssolidarität-Chefin.

 Quelle: otz.de

 

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