Nach dem Hochwasser jetzt Wegebau an Weihertalmühle

Veröffentlicht: Juli 30, 2013 von fluthelfer in Thüringen
Die Wassermassen hatten die Waldwege von Möckern beziehungsweise Quirla zur Mühle komplett zerstört.

Ein Großteil der Waldwege zur Weihertalmühle hatte das Hochwasser Ende Mai komplett weggespült. Sowohl die Zufahrt von Quirla kommend als auch der Waldweg rund 200 Meter oberhalb der Mühle wurden von den gewaltigen Wassermassen zerstört.

Während die Gemeinde Quirla gemeinsam mit der Stadtrodaer Firma Titzmann unmittelbar nach dem Hochwasser Teile der von Quirla kommenden Zuwegung notdürftig reparierte, folgte Ende Juni der komplette Aufbau des Waldweges in diesem Bereich. Im Auftrag der Stadtrodaer Firma Titzmann ist seitdem das Apoldaer Bauunternehmen Friedrich und Kober rund um die Weihertalmühle mit dem Wegebau beschäftigt. Jetzt sei auch der Wegebau auf dem Waldweg von Möckern kommend zur Mühle abgeschlossen, informierte David Friedrich von der Apoldaer Baufirma, die von Mitte Juli bis Ende letzter Woche ein 200 Meter langes Teilstück bis zur Mühle instand gesetzt hat. „Immerhin sind hier rund 250 Tonnen Frostschutz eingebaut und verdichtet worden, erzählte er. Oberhalb der Mühle seien der Bachlauf auf einem kurzen Teilstück neu eingefasst und ein Kanalstück gebaut worden, das einen möglichen Wasserstrom in einen Überlaufbereich leiten soll, so David Friedrich weiter. Noch offen sei der weitere Fortgang des Wegebaus von der Mühle in Richtung Stadtroda. Hier sei wohl noch keine Entscheidung gefallen, meinte er.

Auf Anfrage unserer Zeitung informierte die Stadtrodaer Stadtverwaltung, dass der Wegebau auch in diesem Abschnitt fortgesetzt werden soll.

Und auch an und in der Weihertalmühle gehen die Reparaturarbeiten weiter. So lassen die Mühlenbetreiber Christian Ecke und Tobias Bieritz den ebenfalls vom Hochwasser komplett zerstörten Biergarten wieder aufbauen. Die ersten Frostschutzaufbauten seien bereits erfolgt, so Christian Ecke. Allerdings werde man in dieser Sommersaison den alten Biergartenbereich nicht mehr nutzen. Dafür stehe der weiträumige Hof mit knapp über 50 Plätzen zur Verfügung. „Bei Veranstaltungen kann man die Kapazität auf über 150 Plätze erweitern. Das wird zum Beispiel am 17. August bei unserem Jazzfestival der Fall sein“, erklärte Ecke.

Zufrieden sind die Betreiber, dass die Versicherer zu ihrem Wort standen und bereits einige Zahlungen geleistet haben. „So konnten wir vieles wieder instand setzen lassen“, sagte Christian Ecke

Quelle: thueringer-allgemeine.de

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