Hochwasser führt zu Besucherrückgang in der Arche Nebra – 23.000 wollten Mumien sehen

Veröffentlicht: Juli 29, 2013 von fluthelfer in Sachsen-Anhalt

Rund 23.000 Besucher haben bislang die ägyptischen Mumien und Grabbeigaben im Besucherzentrum Arche Nebra im Burgenlandkreis gesehen. „Obwohl das Haus nicht selbst betroffen war, hatten wir durch das Hochwasser einen Besucherrückgang“, sagte Sprecherin Manuela Werner zur Halbzeitbilanz. Es habe viele Anrufe gegeben, weil Touristen geglaubt hätten, ganz Sachsen-Anhalt sei nicht mehr befahrbar. Die Sprecherin blieb aber bei der Einschätzung, dass bis zum Ende der Ausstellung am 10. November rund 50.000 Menschen kommen werden.

In der als Wanderausstellung konzipierten Schau „Ägyptische Mumien – Eine Reise in die Unsterblichkeit“ sind rund 80 Originale aus dem Ägyptischen Museum in Florenz (Italien) zu sehen. Unter den rund 4700 bis 2000 Jahre alten Stücken befinden sich Goldschmuck, Kosmetikschalen und Vasen.

In der Nähe des Besucherzentrums hatten 1999 zwei Männer die mehr als 3600 Jahre alte Himmelsscheibe von Nebra mit der ältesten konkreten Himmelsdarstellung der Welt illegal ausgegraben. Den Fundort auf dem 252 Meter hohen Mittelberg markiert heute eine glänzende, überdimensionierte Edelstahlscheibe, daneben befindet sich ein 30 Meter hoher Aussichtsturm. Das Original ist im Landesmuseum in Halle ausgestellt.

Quelle: lvz-online.de

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