“Abreißen” um Schutz vor dem Hochwasser zu bieten

Veröffentlicht: Juli 27, 2013 von fluthelfer in Bayern

Poldergebiete sollen ein Pufferbereich zwischen Wasser und Häusern schaffen

Die Hochwasser-Katastrophe ist noch allen im Gedächtnis. Vor drei Jahren wurde in Isarmünd eine Fläche geschaffen, auf der sich das Hochwasser ausbreiten kann ohne Schaden anzurichten. Zugunsten dieser Maßnahmen wurden jetzt die Abbrucharbeiten gestartet.

Poldergebiete nennt man große Flächen Land, die nicht bewohnt sind und auf denen sich im Fall von Hochwasser die Flut ausbreiten kann. Der Nachteil an einer solchen Schutzfunktion ist, dass ihr auf den geplanten Gebieten, mitunter Häuser und Wohnungen zum Opfer fallen. Im Landkreis Deggendorf, in Isarmünd, sind die Abbrucharbeiten nun gestartet.

Insgesamt 7 Anwesen müssen dem Poldergebiet weichen. Vor drei Jahren haben sich die 20 Einwohner geschlossen bereit erklärt zu gehen. Allerdings gehen sie nicht leer aus. Ihnen wurden die Häuser abgekauft und fast alle ziehen in das 5 km entfernte Moos. Für den Freistaat ist eine solche Umsiedlung billiger als ein Dammbau. Und für die Bewohner der Risikogebiete ihr Heim in Zukunft geschützt.

Quelle: sat1bayern.de

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