Hochwasser-Audit ist ein Thema

Veröffentlicht: Juli 23, 2013 von fluthelfer in Zentrale der Deutschen Fluthilfe

 

 Die Chancen, dass demnächst auch in Königswinter ein Hochwasser-Audit stattfinden wird, sind gestiegen. Nach dem Haupt-, Personal- und Finanzausschuss hat auch der Stadtrat den Antrag der Fraktion Freie und Linke (FFL) in den Planungs- und Umweltausschuss als zuständigen Fachausschuss verwiesen.

Bei einem Hochwasser-Audit geht es um die Frage, wie gut Kommunen auf Hochwasser- und Starkregenereignisse vorbereitet sind. Trägerin ist die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall. Hochwasser-Experte Reinhard Vogt von der Kölner Hochwasserzentrale, der die Audits seit Jahren selbst durchführt, hatte in einem Interview mit dem General-Anzeiger die Meinung vertreten, jede gefährdete Kommune sollte eine solche Überprüfung durchführen lassen. Das gelte auch für Königswinter.

In ihrem Antrag fordert die FFL, so bald wie möglich eine Überprüfung der denkbaren Hochwassersituationen in den rheinnahen Ortsteilen, der Risiken und der möglichen Abwehrmaßnahmen gegen extreme Hochwasserereignisse zu veranstalten.

Das Hochwasser-Audit solle von der Kölner Hochwasserzentrale, der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall oder – bei terminlichen Schwierigkeiten dieser – von einer fachlich entsprechend ausgewiesenen Stelle für die rheinanliegenden Ortsteile Altstadt sowie Nieder- und Oberdollendorf durchgeführt werden.

Außerdem wird die Verwaltung gebeten, zeitnah, jedenfalls aber noch vor dem kommenden Winter, das Hochwassermobil der Kölner Hochwasserschutzzentrale zu einer Informationsveranstaltung für die Betroffenen zu erbitten und in eine solche Veranstaltung auch die Betroffenen beziehungsweise Vertreter der Bürgerinitiativen einzubinden.

„Wir halten das Anliegen des FFL-Antrages für gerechtfertigt“, sagte Lutz Wagner, der Fraktionschef der Königswinterer Wählerinitiative (Köwi).

Seine Fraktion erwartet, dass die Verwaltung einen Vorschlag für das Audit erarbeitet, in dem der zeitliche und finanzielle Aufwand beziffert wird. Dezernent Theo Krämer sagte dies der Politik zu. Mit dem Experten Reinhard Vogt soll nach dessen Rückkehr aus dem Urlaub das Gespräch gesucht werden

Quelle: general-anzeiger-bonn.de

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