Stadt geht an Reserve – Marienberg stockt Betrag um 330.000 Euro auf

Veröffentlicht: Juli 21, 2013 von fluthelfer in Sachsen

Die Stadt Marienberg erhöht die Aufwendungen für die Beseitigung der Schäden an der kommunalen Infrastruktur aus Hochwasser und Starkregen um 330.000 Euro. Das hat der Stadtrat in seiner jüngsten Zusammenkunft einstimmig beschlossen.

 

Bereits in der vorherigen Ratssitzung hatte das Gremium einhellig zugestimmt, 100.000 Euro aus der städtischen Geldreserve zur Schadensbeseitigung zu entnehmen. Damit stehen insgesamt 430.000 Euro zur Verfügung, um schnell reagieren und Baufirmen beauftragen zu können. Doch die Kommune hofft auf eine Refinanzierung. Am Montag habe der Freistaat eine Förderrichtlinie herausgegeben, nach der die Beseitigung von Schäden an nicht versicherbarer Infrastruktur mit 90 Prozent gefördert werden kann, sagte der Beigeordnete für Stadtentwicklung und Ordnung, André Heinrich, der die Stadtratssitzung leitete: „Das klingt nicht schlecht.“

 

Allerdings sei eine Bagatellgrenze gesetzt worden: Nur für Maßnahmen über 10.000 Euro könne eine Förderung beantragt werden. Die Möglichkeit, dabei Vorhaben zusammenzufassen, sind nach den Worten von André Heinrich beschränkt. Bei näher zusammenliegenden Schäden zum Beispiel im Schwarzwassertal sei dies möglich, nicht aber ein einfaches Zusammenfassen von verschiedenen Straßen. Zudem hat die Stadt beim Landkreis einen Antrag auf Soforthilfe gestellt und will daraus den Eigenanteil für die Maßnahmen finanzieren. (bz)

Quelle: freiepresse.de

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