Der tiefe Fall der Hochwasser-Lieblinge

Veröffentlicht: Juli 19, 2013 von fluthelfer in Landkreis Lüchow-Dannenberg

In Neu Darchau im Landkreis Lüchow-Dannenberg sorgen rund 700.000 übrig gebliebene Sandsäcke für Ärger. Sie waren während des Hochwassers im Juni zu einem Notdeich verbaut worden. Viele Anwohner in Neu Darchau sind nun verstimmt, denn ihre Terrassen grenzen genau an diesen provisorischen Deich, den 1.200 Helfer errichtet hatten. „Wir alle, sämtliche Anlieger waren froh, dass die hier waren und dass die Sandsäcke hier waren. Aber jetzt wird’s langsam Zeit, dass die wegkommen“, findet Anwohner Bernhard Gliemann.

Elbvorland noch nicht trocken genug

Gliemann hat sich bereits an die zuständige Samtgemeinde Elbtalaue gewandt. Bislang wurde er aber vertröstet. Noch sei das Elbvorland nicht trocken genug, um dort mit Baggern anzurollen, so Samtgemeindebürgermeister Jürgen Meyer (parteilos). Er will sich bald mit Anwohnern und Experten zusammensetzen, um eine Lösung zu suchen. Die könnte heißen, dass der Notdeich zumindest in Teilen erhalten bleibt, so Meyer.

Säcke bleiben mindestens bis Ende August

„Ich kann nicht ausschließen, dass wir im Frühjahr, im Herbst oder im Winter wieder ein Hochwasser haben und wir das Ganze wieder komplett neu aufbauen müssen“, fürchtet Meyer. Eine Entscheidung über den Hochwasserschutz in Neu Darchau soll Ende August fallen. Bis dahin werden laut Samtgemeinde auf jeden Fall auch die Sandsäcke liegen bleiben.

Quelle: ndr.de

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