Bald wieder freie Fahrt zwischen Aken und Dessau?

Veröffentlicht: Juli 19, 2013 von fluthelfer in Aken

Das Aufräumen auf den Straßen nach Aken und Diebzig hat begonnen. Der Behelfsdamm auf der L 63 zwischen Aken und Dessau wird mit Baggern abgetragen. 15.000 Tonnen Schotter müssen abtransportiert werden.

 

In Windeseile schaffen die schweren Lkw den Schutt von der Landesstraße 63 zwischen Aken und Dessau. Das während des Hochwassers eiligst erbaute Wasserschloss hat seine Schuldigkeit getan und verschwindet jetzt. „Wir haben etwa zehn Werktage eingeplant“, sagt Siegfried Mehl, Gesellschafter der Firma KTSB Bau GmbH in Köthen. Seit Ende letzter Woche ist man nun dabei, den Behelfsdamm mitten auf der Straße abzutragen. Rund 15 000 Tonnen Schotter.

Danach ist die Landesstraßenbaubehörde in Dessau gefragt. Hier muss man abwarten, was ein Vor-Ort-Termin mit dem Straßenverkehrsamt des Landkreises Anhalt-Bitterfeld und der Polizei ergibt. Der soll kurzfristig, wie der amtierende Regionalbereichsleiter Oliver Grafe auf MZ-Nachfrage erklärt, organisiert werden. Genauso kurzfristig werde dann entschieden, wie es weiter geht: Kann man die Straße ohne Weiteres befahren oder aber mit Einschränkungen oder müssen erst noch Schäden behoben werden?

Auf der Straße zwischen Wulfen und Diebzig kommen nur noch Fußgänger durch – vorausgesetzt, sie haben flinke Beine. Denn sie müssen einen Graben überwinden, der am 21. Juni während des Hochwassers wegen Unterspülung ausgebaggert worden ist. Die Diebziger fragen sich, wann die Straße endlich gemacht wird und ob bis dahin zumindest ein Provisorium errichtet werden könnte. Denn zurzeit müssen sie einen Umweg fahren.

Wie lange noch, kann niemand sagen. Auch nicht die zuständige Landesstraßenbaubehörde. Auf MZ-Anfrage spricht der Regionalbereichsleiter von notwendigen Abstimmungen und Genehmigungen, der Erkundung des Baugrunds, die für die Baumaßnahme „zwingend erforderlich“ seien. Er weist außerdem darauf hin, dass mit den Mitteln des Landes „verantwortungsbewusst“ umgegangen werden müsse.

Eine ähnliche Antwort erhielt auch der CDU-Landtagsabgeordnete Dietmar Krause vom Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr. Sobald die erforderlichen Genehmigungen vorliegen, würden die Arbeiten kurzfristig vergeben. Das Wichtigste, was die Diebziger interessiert, war aber weder in Dessau noch in Magdeburg zu erfahren: Wann konkret ist die Straße wieder befahrbar? Von „drei bis vier Wochen“ war beim Landkreis mal die Rede. „Möglichst kurzfristig“, meinte zeitgleich Grafe. Deshalb lohne es auch nicht, ein Provisorium zu errichten. Das allerdings war vor drei Wochen.

Quelle: mz-web.de

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