Sturmlauf gegen Aussagen nach Hochwasser

Veröffentlicht: Juli 18, 2013 von fluthelfer in Zentrale der Deutschen Fluthilfe
Gevelsberg. Der Bericht über das Schicksal der Familie Goldbach schlug hohe Wellen und trieb Bürgermeister Claus Jacobi, Vermieter Dr. Thomas Schmidt-Hansen und der 1. Vorsitzenden des Gevelsberger Kinderschutzbunds, Barbara Lützenbürger, die Zornesröte ins Gesicht. Ihr gemeinsamer Vorwurf – auch wenn es sich um unterschiedliche Bereiche handelt: Marion Goldbacher erzähle Unwahrheiten und habe angebotene Hilfen nicht angenommen.

Ursachenforschung betreiben

„Frau Goldbachs subjektives Empfinden entspricht einfach nicht der Wahrheit“, sagt Dr. Schmidt-Hansen. Im Gegenteil: Am Überflutungstag habe eine unglaubliche Solidarität geherrscht. THW, Feuerwehr, seine eigenen Angestellten und Familienmitgliedern sowie sämtliche Nachbarn aus dem Neubaugebiet hätten den abgesoffenen Menschen aus dem Gut Rocholz geholfen. Zudem habe die Kloake lediglich 15 Zentimeter hoch in den Räumen gestanden. „Frau Goldbach hingegen konnte sich im Innenhof aufhalten, während die vielen Helfer ihre Wohnung leer geräumt haben. Die Solidarität war einfach vorbildlich.“

Zum Thema nicht abgeholter Müll marschieren der Vermieter und Bürgermeister Claus Jacobi im Gleichschritt. „Ich bin am Unglückstag und am Tag danach vor Ort gewesen und habe angeboten, einen Container bereitzustellen“, sagt Claus Jacobi. Dort hätten Anwohner und Vermieter gesagt, sie wollten erst einmal durchschauen, was tatsächlich unbrauchbar geworden sei. „Ich habe gesagt, bei Bedarf kann ich angerufen werden. Dieser Anruf ist nie erfolgt.“ Das bestätigt Dr. Thomas Schmidt-Hansen. Er habe bereits einen Teil des Mülls durch seine eigenen Leute entsorgen lassen. „Ich habe angeboten, dass mich die Mieter anrufen möchten, wenn neuer Müll anfällt. Dann wird die Sache erledigt. Das ist bisher nicht passiert.“

Für ihn steht die Ursachenforschung auf der Prioritätenliste ganz oben. Gemeinsam mit dem Bürgermeister sei eine mehrstündige Begehung erfolgt, es stehe ziemlich sicher fest, dass ein künstliches Ereignis zur Überflutung führte. „Wenn das Gutachten in sechs Wochen vorliegt, werden wir alle empfohlene Maßnahmen umsetzen, um so etwas in Zukunft zu vermeiden.“

Deutlich aufgebrachter ist Barbara Lützenbürger vom Kinderschutzbund: „Familie Goldbach hat sich niemals bei uns gemeldet, ich bin auf sie zugegangen.“ Es sei richtig, dass sie Marion Goldbach kein Bargeld angeboten habe. Aber: „Die Kinder hätten sich komplett neu einrichten können, und ich habe bereits mit der Firma Engelhardt gesprochen, dass sie über uns neues Laminat im Kinderzimmer verlegt.“ Auf dieses Angebot habe es bis heute keine Reaktion gegeben.

Alle wollen den Goldbachs weiterhin helfen, wenn diese Initiative zeigen würden.

Stefan Scherer

Sturmlauf gegen Aussagen nach Hochwasser – Gevelsberg | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/gevelsberg/sturmlauf-gegen-aussagen-nach-hochwasser-id8202404.html#514691467

Ursachenforschung betreiben

„Frau Goldbachs subjektives Empfinden entspricht einfach nicht der Wahrheit“, sagt Dr. Schmidt-Hansen. Im Gegenteil: Am Überflutungstag habe eine unglaubliche Solidarität geherrscht. THW, Feuerwehr, seine eigenen Angestellten und Familienmitgliedern sowie sämtliche Nachbarn aus dem Neubaugebiet hätten den abgesoffenen Menschen aus dem Gut Rocholz geholfen. Zudem habe die Kloake lediglich 15 Zentimeter hoch in den Räumen gestanden. „Frau Goldbach hingegen konnte sich im Innenhof aufhalten, während die vielen Helfer ihre Wohnung leer geräumt haben. Die Solidarität war einfach vorbildlich.“

Zum Thema nicht abgeholter Müll marschieren der Vermieter und Bürgermeister Claus Jacobi im Gleichschritt. „Ich bin am Unglückstag und am Tag danach vor Ort gewesen und habe angeboten, einen Container bereitzustellen“, sagt Claus Jacobi. Dort hätten Anwohner und Vermieter gesagt, sie wollten erst einmal durchschauen, was tatsächlich unbrauchbar geworden sei. „Ich habe gesagt, bei Bedarf kann ich angerufen werden. Dieser Anruf ist nie erfolgt.“ Das bestätigt Dr. Thomas Schmidt-Hansen. Er habe bereits einen Teil des Mülls durch seine eigenen Leute entsorgen lassen. „Ich habe angeboten, dass mich die Mieter anrufen möchten, wenn neuer Müll anfällt. Dann wird die Sache erledigt. Das ist bisher nicht passiert.“

Für ihn steht die Ursachenforschung auf der Prioritätenliste ganz oben. Gemeinsam mit dem Bürgermeister sei eine mehrstündige Begehung erfolgt, es stehe ziemlich sicher fest, dass ein künstliches Ereignis zur Überflutung führte. „Wenn das Gutachten in sechs Wochen vorliegt, werden wir alle empfohlene Maßnahmen umsetzen, um so etwas in Zukunft zu vermeiden.“

Deutlich aufgebrachter ist Barbara Lützenbürger vom Kinderschutzbund: „Familie Goldbach hat sich niemals bei uns gemeldet, ich bin auf sie zugegangen.“ Es sei richtig, dass sie Marion Goldbach kein Bargeld angeboten habe. Aber: „Die Kinder hätten sich komplett neu einrichten können, und ich habe bereits mit der Firma Engelhardt gesprochen, dass sie über uns neues Laminat im Kinderzimmer verlegt.“ Auf dieses Angebot habe es bis heute keine Reaktion gegeben.

Alle wollen den Goldbachs weiterhin helfen, wenn diese Initiative zeigen würden.

Stefan Scherer

Quelle: derwesten.de
Gevelsberg. Der Bericht über das Schicksal der Familie Goldbach schlug hohe Wellen und trieb Bürgermeister Claus Jacobi, Vermieter Dr. Thomas Schmidt-Hansen und der 1. Vorsitzenden des Gevelsberger Kinderschutzbunds, Barbara Lützenbürger, die Zornesröte ins Gesicht. Ihr gemeinsamer Vorwurf – auch wenn es sich um unterschiedliche Bereiche handelt: Marion Goldbacher erzähle Unwahrheiten und habe angebotene Hilfen nicht angenommen.

Sturmlauf gegen Aussagen nach Hochwasser – Gevelsberg | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/gevelsberg/sturmlauf-gegen-aussagen-nach-hochwasser-id8202404.html#236465986Gevelsberg. Der Bericht über das Schicksal der Familie Goldbach schlug hohe Wellen und trieb Bürgermeister Claus Jacobi, Vermieter Dr. Thomas Schmidt-Hansen und der 1. Vorsitzenden des Gevelsberger Kinderschutzbunds, Barbara Lützenbürger, die Zornesröte ins Gesicht. Ihr gemeinsamer Vorwurf – auch wenn es sich um unterschiedliche Bereiche handelt: Marion Goldbacher erzähle Unwahrheiten und habe angebotene Hilfen nicht angenommen.

 

Sturmlauf gegen Aussagen nach Hochwasser – Gevelsberg | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:

http://www.derwesten.de/staedte/gevelsberg/sturmlauf-gegen-aussagen-nach-hochwasser-id8202404.html#236465986

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