Unwetter am 20. Juni – Kreis unterstützt Unwetter-Opfer

Veröffentlicht: Juli 16, 2013 von fluthelfer in finanzielle Hilfen, NRW

Der Rhein-Sieg-Kreis will die Betroffenen des Unwetters vom 20. Juni finanziell unterstützen. Der Kreisausschuss reagiert damit auf eine Anfrage der Stadt Lohmar, die besonders betroffen war. Die Höhe der Zahlungen steht noch nicht fest. 

Betroffene des Unwetters vom 20. Juni können voraussichtlich mit einer finanziellen Unterstützung durch den Rhein-Sieg-Kreis rechnen. Das haben Landrat Frithjof Kühn und Vertreter aller Fraktionen jetzt im Kreisausschuss des Kreistags signalisiert. Sie reagierten damit auf eine Anfrage der Stadt Lohmar, die von dem Starkregen besonders betroffen war. In einem Brief an Landrat Frithjof Kühn hatte Lohmars Bürgermeister Wolfgang Röger wegen des großen Ausmaßes der Schäden bei Privatleuten, aber auch bei der Stadt Lohmar selbst um Unterstützung gebeten.

Soziale Härtefälle

Die Stadt, so Röger, könne diese Aufgabe angesichts der angespannten Haushaltslage nicht alleine leisten. Landrat und Kreistag stellten jetzt in Aussicht, dass der Kreis für soziale Härtefälle einen Betrag zur Verfügung stellt. „Die Beträge sollten maximal so hoch sein wie die finanziellen Hilfen, die die Städte und Gemeinden selbst den Betroffenen zur Verfügung stellen“, sagte CDU-Finanzexperte Torsten Bieber. Vertreter aller Parteien warnten davor, für die Zahlung der Hochwasser-Hilfen eine eigene Satzung zu erlassen.

Ob der Kreis solche Zahlungen leiste, solle auch in Zukunft von Fall zu Fall entschieden werden. „Wir sollten in dieser Frage eher spontan entscheiden und uns auch eine gewisse juristische Inkonsequenz zubilligen, anstatt das durch eine Satzung zu regeln“, schlug der Landrat vor.

Eine Entscheidung über die Höhe der Hilfszahlungen des Kreises soll nach Gesprächen mit den Kommunen voraussichtlich nach der Sommerpause des Kreistags fallen. Die Kreisverwaltung hat unterdessen eine Statistik aller Einsätze vom 20. Juni vorgelegt. Danach mussten Feuerwehren und Rettungsdienste unwetterbedingt fast 600 mal ausrücken. Besonders betroffen waren neben Lohmar und Königswinter auch Wachtberg, Siegburg und Troisdorf.

Quelle: ksta.de

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